Ein Blick in die Ausstellung
Ein Blick in die Ausstellung "Titel-Bilder - Titelbilder", die im Bienenhaus der Universität Jena gezeigt wird. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Im Bienenhaus der Uni Jena wird am 5. Juni die Schau „Titel-Bilder –
Titelbilder“ eröffnet
Die Landeszentrale für politische Bildung in Thüringen (LZT) arbeitet seit
beinahe 30 Jahren daran, zur politischen Bildung der Thüringerinnen und
Thüringer beizutragen. Einen gewichtigen Teil dieser Aufgabe leisten
populärwissenschaftliche Publikationen zur Geschichte und über
demokratische Institutionen. Eine Ausstellung im Bienenhaus der
Universität Jena (Am Steiger 3) zeigt jetzt Titelbilder aus fast drei
Jahrzehnten politischer Bildungsarbeit und gibt zugleich Zeugnis über
gesellschaftliche Entwicklungen im Freistaat.

Die Schau „Titel-Bilder – Titelbilder“ wird vom 6. Juni bis zum 30.
September gezeigt. Zu sehen sind 15 Tafeln mit Collagen zahlreicher
Buchtitel aus 28 Jahren politischer Bildung.

„Ein Anliegen der Landeszentrale ist es, Wissenschaft zu popularisieren“,
sagt Prof. Dr. Uwe Hoßfeld, der Leiter der Arbeitsgruppe Biologiedidaktik
an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Dankenswerterweise erstrecke
sich dieses Anliegen auch auf die Biologie und damit auf Themen wie
Evolutionstheorie oder Genetik – Themen, die durchaus kontrovers
diskutiert werden. Grundlagen für spannende Diskussionen bieten
beispielsweise die Broschüren der Reihe „Geschichte hinter dem Bild“, von
denen einige durch Mitarbeiter der AG Biologiedidaktik gestaltet wurden.

Die Vernissage findet statt am Mittwoch, 5. Juni, ab 17.30 Uhr.
Einführende Worte sprechen Uwe Hoßfeld als Hausherr und Franz-Josef
Schlichting als Leiter der Landeszentrale für politische Bildung in
Erfurt. Im Anschluss kann die Ausstellung besichtigt werden.

Geöffnet ist die Ausstellung montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr und
nach Vereinbarung.

Einen ganz besonderen „Hingucker“ finden die Ausstellungsbesucher im
Bienengarten hinter dem Bienenhaus. Auf der Rückseite einer Garagenzeile
wurde die erste Evolutionswand in Thüringen angebracht: 17,50 Meter
Evolution, von der Ursuppe bis zur Fledermaus. „Wir haben die Ergebnisse
eines Schülerwettbewerbs verwendet, den Professor Dietmar Graf in Gießen
veranstaltet hat“, sagt Uwe Hoßfeld. Mit Unterstützung der Fakultät für
Biowissenschaften und des Dezernates 4 der Universität entstand eine
sehenswerte Darstellung des Weges vom Einzeller bis zum Säugetier. Am Ende
der Reihe – mit der Perspektive Zukunft – soll die Darstellung eines Homo
sapiens stehen. Die Biologiedidaktiker haben dafür ein (Stand)Bild des
Zoologen Ernst Haeckel als Aufsteller ausgewählt. Eine Hommage an den
„deutschen Darwin“.