Lara Schröder ist Mutter eines einjährigen Sohnes und kann sich durch das flexible Online-Studium an der SRH Fernhochschule weiterbilden Das Foto ist bei Nennung der Quelle (©SRH Fernhochschule – The Mobile University)
Lara Schröder ist Mutter eines einjährigen Sohnes und kann sich durch das flexible Online-Studium an der SRH Fernhochschule weiterbilden Das Foto ist bei Nennung der Quelle (©SRH Fernhochschule – The Mobile University)

Während sich die meisten Studierenden erst an ein digitales Semester ihrer Hochschule und an das Online-Studium im WG-Zimmer oder bei den Eltern gewöhnen müssen, klappt Lara Schröder routiniert ihren Laptop auf. Ein paar Klicks und sie befindet sich auf dem Online-Campus ihrer Hochschule. Was futuristisch klingt, ist für 5.800 Studierende an der SRH Fernhochschule – The Mobile University und für insgesamt 160.000 Fernstudierende in Deutschland bereits Normalität.Obwohl die digitale Lehre noch nicht im Fokus der Öffentlichkeit angekommen ist, nutzen Studierende wie Lara Schröder bereits deren Vorteile. Auf den Online-Campus kann die 31-Jährige von überall zugreifen – egal, ob zuhause oder unterwegs, sei es in der Bahn oder im Hotel. Zur Hochschule fahren muss sie zum Studieren nicht, denn die ist immer genau da, wo sie ihren Laptop aufklappt. Auch feste Zeiten für Vorlesungen oder Übungen gibt es nicht, da jeder Studierende die Materialien in seinem eigenen Tempo bearbeitet. Abstriche müssen die Studierenden im Vergleich zur Präsenzlehre nicht befürchten: Zusätzlich zu den Studienmaterialien steht eine Vielzahl an multimedialen Inhalten wie E-Learning-Einheiten, Online-Vorlesungen und Podcasts bereit.

Ein Präsenzstudium wäre für Lara Schröder nicht in Frage gekommen, erzählt die Studierende der Sozialen Arbeit. Da sie Mutter eines einjährigen Sohnes ist, kommt ihr die Flexibilität ihres digitalen Studiums entgegen. Zeit zum Studieren nimmt sie sich beispielsweise frühmorgens oder in den Abendstunden, wenn ihr Kind gerade schläft. Lara Schröder zu ihrem Alltag mit Kind und Studium: „Letztlich ändert sich mein Tagesablauf auch hin und wieder, weil sich beispielsweise die Schlafphasen meines Sohnes ändern. Ich muss mich den Gegebenheiten anpassen, die vielen örtlich und zeitlich unabhängigen Angebote meiner Hochschule helfen mir dabei." Sie ist ein Beispiel dafür, dass es nicht mehr den einen menschlichen Lebensentwurf gibt. Dadurch, dass sich das Leben örtlich und zeitlich nicht mehr dem Studium anpassen muss, sondern andersrum, kann jeder studieren. Unabhängig davon, ob er Familie hat, berufstätig ist, Spitzensport betreibt oder ein Handicap hat.

Aber kann es bei digitaler Lehre überhaupt eine Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden sowie den Studierenden untereinander geben? „Ja“ sagen Prof. Stefan Ingerfurth, Prorektor an der SRH Fernhochschule und die Studierende Lara Schröder. Denn durch den virtuellen Kontakt würden auch Hürden abgebaut und ein intensiver Austausch gefördert. Dieser ist immer auf Augenhöhe und geht nicht selten auch über das Fachliche hinaus, so Ingerfurth: „Wir Professor*innen an der SRH Fernhochschule sehen uns nicht nur als Lehrende, sondern auch als Impulsgeber, die den Rahmen schaffen, in dem sich unsere Studierenden entfalten können.“ Das zeigt sich in Onlinesprechstunden, Telefonaten und via E-Mail, aber auch in Webinaren, in denen ein stabiles Netzwerk zwischen Professor*innen und Studierenden geknüpft wird. Lara Schröder beschreibt den Austausch mit den Lehrenden aus Studierendensicht: „Ein Wort: familiär! Die Professor*innen und Dozent*innen sind sehr hilfsbereit. Auch der Kontakt zu meinen Mitstudierenden steht dem an einer Hochschule mit Präsenzlehre in nichts nach.“

Dass das funktioniert, zeigt auch die Bewertung der Studierenden: Diese haben die SRH Fernhochschule – The Mobile University 2020 erneut zur „Beliebtesten Fernhochschule Deutschlands“ gewählt.