Wie klingen eigentlich elektromagnetische Felder? Kann praktische Unisex-
Kinderkleidung gut aussehen? Und wie wirkt sich der Klimawandel auf
Nordseebäder wie Dorum aus? Antworten auf solche Fragen liefert ab 3. Juli
die Jahresausstellung „Distanz & Verständnis – Hintergründe in Zeiten des
Abstands“ der Bremer Hochschule für Künste (HfK). 27 Absolvierende der
Studiengänge „Integriertes Design“ und „Digitale Medien“ präsentieren dort
ihre Abschlussarbeiten. Zur Finissage am 24. Juli wird zudem der mit
insgesamt 10.000 Euro dotierte Frese-Design-Preis verliehen.Die
Ausstellung „Distanz & Verständnis“ wird am 3. Juli um 18 Uhr unter der
Webadresse jahfk.net eröffnet.

Wie klingen eigentlich elektromagnetische Felder? Kann praktische Unisex-
Kinderkleidung gut aussehen? Und wie wirkt sich der Klimawandel auf
Nordseebäder wie Dorum aus? Antworten auf solche Fragen liefert ab 3. Juli
die Jahresausstellung „Distanz & Verständnis – Hintergründe in Zeiten des
Abstands“ der Bremer Hochschule für Künste (HfK). 27 Absolvierende der
Studiengänge „Integriertes Design“ und „Digitale Medien“ präsentieren dort
ihre Abschlussarbeiten. Zur Finissage am 24. Juli wird zudem der mit
insgesamt 10.000 Euro dotierte Frese-Design-Preis verliehen.

Ursprünglich sollten die Bachelor- und Masterarbeiten im Alten Bremer
Hauptpostamt gezeigt werden. Wegen der Corona-Pandemie wurde die
Ausstellung ins Netz verlegt. „Es ist aber nicht einfach nur eine Online-
Ausstellung“, stellt der Dekan Professor Ingo Vetter klar. Denn die
virtuellen Besucherinnen und Besucher tauchen nicht nur in die
eigentlichen Abschlussarbeiten ein. Sie erfahren auch einiges über die
künstlerischen Entstehungsprozesse und die dahinterstehenden
Persönlichkeiten. Die Präsentation auf jahfk.net ist nachhaltig angelegt.
„Die Imagefilme und die digitalen Präsentationen können die Absolvierenden
weiter nutzen“, sagt Vetter. Etwa als Referenz im Berufsleben. Für die
Gestaltung der Ausstellungs-Plattform zeichnet die fünfköpfige Gruppe
„Life is___ Collective“ verantwortlich, die sich aus Alumni der HfK
zusammensetzt.

Dass die Arbeiten nicht „live“ gezeigt werden können, stellte viele
Absolvierende vor neue Herausforderungen. Sie mussten ihre meist
dreidimensionalen Projekte für das Web neu aufbereiten. So wie Timo
Johannes. Der 26-Jährige beschäftigt sich in seiner Abschlussarbeit mit
elektromagnetischen Feldern. „Alle elektronischen Geräte haben
elektromagnetische Felder. Ich habe Geräte entwickelt, die das Ganze
visuell oder auditiv darstellen.“ Obwohl das direkte Erleben wegfällt,
bietet Johannes umfangreiche Einblicke in die Entwicklung der Platinen und
die Wahrnehmung sonst verborgener Phänomene.

Das Herzstück von Neele Sakautzkys Abschlussarbeit ist eine Performance
zum Thema Hypersensitivität. Am 10., 17. und 24. Juli gibt sie jeweils um
18 Uhr Einblicke via Live-Stream.

Stefan Gottwill dokumentiert auf der Online-Plattform seine Zusammenarbeit
mit dem Theater Bremen und einer Schule im Stadtteil Gröpelingen. Für das
Stück „Zombie“ entwarf er mit den Jugendlichen Kostüme und Bühnenbild. Die
virtuellen Ausstellungsbesuchenden können unter anderem eine 13-teilige
Serie rund um die Vorbereitungen und die Aufführung anklicken.

Den Höhepunkt der Ausstellung „Distanz & Verständnis“ bildet die
Verleihung des Frese-Design-Preises im Rahmen der Finissage am 24. Juli.
Der Preis wird seit 2014 von der Petra und Dieter Frese-Stiftung
ausgelobt, die Jury ist international und hochrangig besetzt. Anders als
in den Vorjahren machen sich die Jurorinnen und Juroren online ein Bild
von den Abschlussarbeiten. Welche drei am Ende ausgezeichnet werden, wird
per Live-Stream am 24. Juli um 18 Uhr bekannt gegeben. Die Frese-Stiftung
ist eng mit der HfK verbunden und weitet ihr Engagement aus. Derzeit wird
eine auf vier Jahre angelegte Stiftungsprofessur für Design
ausgeschrieben.

Die Ausstellung „Distanz & Verständnis“ wird am 3. Juli um 18 Uhr unter
der Webadresse jahfk.net eröffnet.