Der Kongress „Bewegte Kindheit“ der Universität Osnabrück
gehört mit 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu den größten
bundesweiten Bildungsveranstaltungen zum Thema Kindheit. In diesem Jahr
findet er aufgrund der Corona-Pandemie erstmals in digitaler Form statt.
Start ist am Mittwoch, 1. Juli. Die Schirmherrschaft hat
Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey übernommen. Weitere
Informationen und Anmeldung zum Kongress: http://www.bewegtekindheit.de/

Der 11. Osnabrücker Kongress „Bewegte Kindheit“ geht neue Wege, um
hochaktuelle und in dieser Zeit der coronabedingten Kontakt- und
Bewegungseinschränkungen besonders brisante Fragen zu bearbeiten: Was
brauchen Kinder für ein gesundes Aufwachsen, für ihre soziale Entwicklung,
für eine gelingende Bildung?

Das digitale Format des Kongresses findet viele Interessenten. „Wir hatten
zwar eine Reihe von Abmeldungen, gleichzeitig kamen neue Interessierte
hinzu und zeigten sich erfreut über die Nachhaltigkeit der Veranstaltung,
die nun nicht nur an wenigen Tagen, sondern über vier Monate hinweg ein
attraktives Fortbildungsprogramm anbietet“, berichtet die Initiatorin
Prof. Dr. Renate Zimmer. Genutzt wird es von Pädagogen aus ganz
Deutschland und dem benachbarten Ausland. „Mit derzeit 1800 Anmeldungen
ist das ein Riesenerfolg – und es kommen täglich neue hinzu“, ergänzt
Zimmer.

Der Kongress wird neue Formate anbieten und erproben, verspricht die
Osnabrücker Erziehungswissenschaftlerin. Über 100 Vorträge, Workshops und
Seminare stehen im Zeitraum vom 1. Juli bis 31. Oktober zur Verfügung und
können jederzeit und auch mehrfach von den angemeldeten Teilnehmerinnen
und Teilnehmern abgerufen werden.

Mehr als 100 hochkarätige Referentinnen und Referenten gestalten den
Kongress. Den Auftaktvortrag wird am 1. Juli Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin
über die „Humane Bildung im Zeitalter der Digitalisierung“ halten. Zum
Angebot gehören aber auch interaktive Live-Veranstaltungen und
Praxisworkshops, zum Beispiel „Spielend Ukulele lernen“, „Bewegung auf
engem Raum“ oder „Umgang mit Stress für pädagogische Fachkräfte“. Eine
Fachausstellung namhafter Firmen begleitet den Kongress.

Familienministerin Franziska Giffey betont in ihrer Grußbotschaft: „Kinder
brauchen Bewegung, um gesund groß zu werden... Und die Welt, in der sie
sich bewegen, wird immer digitaler.“ Das führe zu Fragen, die im Laufe des
Kongresses behandelt werden.

Weitere Grußbotschaften zur Kongresseröffnung kommen vom Niedersächsischen
Wissenschaftsminister Björn Thümler, der Universitätspräsidentin Prof. Dr.
Susanne Menzel-Riedel und dem ehemaligen Bundespräsidenten Christian
Wulff. Sie alle betonen die vielfältigen Chancen für Weiterbildung, den
der Kongress Bewegte Kindheit mit seinem innovativen Format auch in Zeiten
der Kontaktbeschränkungen möglich macht.

Eine Anmeldung ist laufend möglich, da die Kongressbeiträge noch bis Ende
Oktober verfolgt werden können. Die Kongressgebühren betragen regulär 169
Euro und ermäßigt 139 Euro. Die Eröffnungsveranstaltung und die
Fachausstellung stehen auch nicht angemeldeten Interessenten offen.