Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie: Interaktive Onlinediskussion von
Wissenschaft im Dialog in Kooperation mit der Nationalakademie Leopoldina

Die Anzahl der Tier- und Pflanzenarten schwindet auf Äckern und Feldern.
Grund dafür: Unsere heutige Form der landwirtschaftlichen Nutzung, die
dramatische Auswirkungen auf Umwelt und Klima hat. Könnte es anders gehen?
Wie können Landwirtschaft und Biodiversität zusammen gedacht werden? Darum
geht es in der Diskussionsreihe Wissenschaft kontrovers, zu der
Wissenschaft im Dialog (WiD) am Mittwoch, 20. Januar, von 17.30 bis 19 Uhr
einlädt. Die interaktive Onlinediskussion in Kooperation mit der
Nationalakademie Leopoldina wird live auf dem YouTube-Kanal von WiD
gestreamt. Fragen können im YouTube-Chat und auf Twitter unter
#AskWissenschaftKontrovers gestellt werden. Um Anmeldung wird gebeten.

In der öffentlichen Diskussion um den Erhalt der Artenvielfalt stehen sich
oftmals zwei Lager gegenüber: Verfechter einer konsequent
umweltfreundlichen Landwirtschaft, die Artenvielfalt garantiert, sowie –
auf der anderen Seite – jene, für die Ernährungssicherheit bei reiner
Ökolandwirtschaft nicht möglich ist. Die Veranstaltung sucht nach neuen
Wegen: Welche Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten für eine
zukunftsfähige Landwirtschaft gibt es? Welchen Beitrag kann aktuelle
Forschung leisten? Und was sind uns Biodiversität und Nahrungssicherheit
eigentlich wert?

Darüber diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis
gemeinsam mit Interessierten: Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese,  Direktorin
des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums und Mitglied
der Leopoldina. Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein, die die Professur für
Naturschutz und Landschaftsökologie an der Universität Freiburg innehat.
Prof. Dr. Josef Settele, Leiter des Department Naturschutzforschung am
Helmholtz‐Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ Halle (Saale) und Detlef
Kurreck, Landwirt sowie Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-
Vorpommern und Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes.

Die Veranstaltung ist Teil von Wissenschaft kontrovers, einer
Veranstaltungsreihe von Wissenschaft im Dialog im Wissenschaftsjahr
2020|21 – Bioökonomie. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung
und Forschung gefördert.