Vermischtes

Taliban, Iran und Pakistan in Friedensgespräche für Afghanistan einbeziehen

Die entwicklungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen, Ute Koczy, unterstützt die Einbeziehung der Taliban in Friedensgespräche für Afghanistan. "Es gibt keinen anderen Weg zu mehr Frieden als auch mit den sogenannten "Taliban" zu reden", sagte Koczy der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen. Diese Gruppe sei allerdings sehr heterogen und "mit äußerst unterschiedlichen Interessen unterwegs", betonte Koczy. Die strategisch operierende Gruppe um Mullah Omar müsse zum Beispiel "besonders kritisch gesehen werden". Koczy warnte: "Zwar sind die Taliban weitgehend isoliert, aber sehr wohl fähig und willens, Afghaninnen und Afghanen zu terrorisieren".

Koczy sprach sich für Friedensgespräche aus, an...

Lohnsklaven: Großrazzia gegen Schlachthöfe in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz

Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt in großem Umfang gegen Dienstleistungsfirmen der deutschen Fleischindustrie. Das ergeben NDR-Recherchen für die Dokumentation "Lohnsklaven in Deutschland", die am Montag (24. Juni) um 22.45 Uhr im Ersten gesendet wird . Besonders im Visier der Fahnder ist ein kaum zu durchschauendes Geflecht von Subunternehmern und Briefkastenfirmen in der Region Duisburg, Moers und Kamp-Lintfort. Diese Firmen organisieren die Anwerbung von Arbeitskräften aus Rumänien und Polen, die dann an verschiedene Schlachthöfe in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz als sogenannte Werkvertrags-Mitarbeiter vermittelt werden. Für Branchenkenner sind es "Billiglöhner" und "Lohnsklaven".

Der Verdacht der...

Bundeswehr: Zahl der Freiwilligen stürzt auf Rekordtief

Zwei Jahre nach Einführung des freiwilligen Wehrdienstes in Deutschland ist die Zahl der Freiwilligen auf ein Rekordtief abgestürzt. Wie aus aktuellen Zahlen des Bundesverteidigungsministeriums, die der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung vorliegen, hervorgeht, traten im laufenden Quartal nur 615 freiwillig Wehrdienstleistende ihren Dienst an. Das sind 60 Prozent weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres: Im April 2012 waren es noch 1460 Freiwillige. Der bisherige Rekord stammt von Oktober 2011 mit 4458 Neueinsteigern.

Zur sinkenden Bewerberzahl kommt offenbar ein weiteres Problem: Zahlen des Verteidigungsministeriums belegen, dass bis zu 30 Prozent der Freiwilligen während der sechsmonatigen Probezeit wieder aussteigen. Der...

Mehrheit findet Finanzierungsplan der Bundesregierung für Hochwasserschäden richtig

56 Prozent der Deutschen unterstützen das Vorhaben der Bundesregierung, die Neuverschuldung zu erhöhen, um Geld für die Beseitigung der Flutschäden zur Verfügung zu stellen. Eine Finanzierung durch Steuererhöhungen hingegen würde jeder vierte Bürger (25 Prozent) für richtig befinden. Fast jeder Siebte (15 Prozent) ist der Meinung, es sollte eine andere Geldquelle gefunden werden.

Quelle: Deutschlandtrend im ARD-Morgenmagazin / Bild: M. Großmann  / pixelio.de