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Verkehrsbetriebe unterstützen Neugestaltung der Autismus-Ambulanz des Dresdner Uniklinikums

Verkehrsbetriebe unterstützen Neugestaltung der Autismus-Ambulanz des Dresdner Uniklinikums

Dr. Katja Albertowski, Leiterin der Autismus-Ambulanz, zeigt Mathilda den originalen Fahrkartenentwerter, den das DVB-Team auf der Spieltafel montiert hat. Holger Ostermeyer Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Dank der Kreativität und tatkräftigen Unterstützung der Dresdner Verkehrsbetriebe sowie weiterer Förderer können sich die Patienten der Autismus-Ambulanz der Klinik für Kinde...

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Internationales Studienprogramm: Ev. Hochschule und Hochschule für Gesundheit in Bochum schließen Kooperationsvertrag

Internationales Studienprogramm: Ev. Hochschule und Hochschule für Gesundheit in Bochum schließen Kooperationsvertrag

Drei internationale Studierende, die im Jahr 2019 am ISP an der Evangelischen Hochschule teilnahmen. (Foto vor Corona) Julia Gottschick Evangelische Hochschule RWL „Ein Gewinn für alle“: Die Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen- Lippe (EvH RWL) und die Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) führen seit 2017 ihr Internationales Studienprogramm gemeinsam durch. Nun haben sie ihre Zusamme...

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Kinderrechte ins Grundgesetz: Koalition einigt sich auf einen Regierungsentwurf – Opposition muss zustimmen

Kinderrechte ins Grundgesetz: Koalition einigt sich auf einen Regierungsentwurf – Opposition muss zustimmen

Roadshow für Kinderrechte des Familienministeriums Laut Koalitionsvertrag sollen die Kinderrechte im Grundgesetz verankert werden. Dies soll mit einer „starken Formulierung“ erfolgen, in der das „Kindeswohl in den Vordergrund“ gestellt wird. Diese „starke Formulierung“ liegt jetzt vor. Die Koalition hat sich auf eine Formulierung geeinigt, der Referentenentwurf wurde zum Regierungsentwurf. ...

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Einfach reinschauen

Einfach reinschauen

Zuchtkristall aus dem Bereich Werkstoffwissenschaften der EAH Jena (Fachbereich SciTec) Foto: Erik Hartmann Den traditionellen Tag der Werkstofftechnik der EAH Jena gibt es auch in diesem Jahr – digital. Alle Interessierten sind am 4. Februar ab 15 Uhr zum Online-Nachmittag herzlich eingeladen. Für eine Teilnahme bittet die Hochschule um eine Anmeldung per E-Mail an Herrn Hartmann (<erik....

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Alice Salomon Poetik Preis 2021: Lioba Happel ausgezeichnet

Alice Salomon Poetik Preis 2021: Lioba Happel ausgezeichnet

Autorin Lioba Happel beim Alice Salomon Poetik Preis 2021 Michael Schaaf ASH Berlin Verleihung des Berliner Literaturpreises mit Lesung, politischen Gästen und Neujahrsrede jetzt online Der Alice Salomon Poetik Preis 2021 geht an Lioba Happel. Die Auszeichnung wurde im Rahmen des virtuellen Neujahrsempfangs der Hochschule am 16. Januar 2021 verliehen. Die komplette Veranstaltung kann ab sofo...

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Wie kann man weg von der schnelllebigen Mode hin zu einem nachhaltigen Kleidungskonsum finden? Die Universität Ulm und die TU Berlin wollen dieser Frage auf den Grund gehen.  Anja Hirscher/Universität Ulm
Wie kann man weg von der schnelllebigen Mode hin zu einem nachhaltigen Kleidungskonsum finden? Die Universität Ulm und die TU Berlin wollen dieser Frage auf den Grund gehen. Anja Hirscher/Universität Ulm

Projekt fördert nachhaltigen Textilkonsum bei Jugendlichen – DBU gibt
270.000 Euro
Ein T-Shirt für drei, Schuhe für zehn, Socken für einen Euro –
mit so günstigen Preisen werben viele Modeketten. Oft ist die Ware aber
minderwertig und im Ausland unter fragwürdigen Bedingungen mit negativen
sozialen und ökologischen Folgen hergestellt worden. Besonders junge
Menschen zwischen 14 und 19 Jahren greifen auf „Fast Fashion“, also
schnelllebige Mode, zurück. In einem jetzt gestarteten Projekt untersuchen
die Universität Ulm und die Technische Universität Berlin (TU Berlin), wie
Jugendlichen mit Hilfe von verschiedenen Mitmach-Aktionen ein stärkeres
Bewusstsein für nachhaltigen Textilkonsum vermittelt werden kann. Des
Weiteren soll festgestellt werden, ob sich das so veränderte Verhalten der
Jugendlichen anschließend auch auf andere Lebensbereiche übertragen lässt.
Auf Grundlage der Ergebnisse sollen Lehr- und Lernformate für
unterschiedliche Schulformen erarbeitet werden. Die Deutsche
Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert fachlich und finanziell mit 270.000
Euro.

Schnelle Mode mit negativen Auswirkungen

„Schnelllebige Mode setzt auf billige Textilien mit niedriger Qualität,
die bereits nach kurzer Zeit entsorgt werden“, sagt Projektleiter Prof.
Dr. Martin Müller von der Universität Ulm. Möglich gemacht werde diese
günstige Produktion im Ausland durch niedrige Löhne und schädliche
Bedingungen für den Menschen und die Umwelt. Es komme zu Wasser- und
Luftverschmutzung, dem Einsatz von Pestiziden, Menschenrechtsverletzungen
und erhöhtem Kohlendioxid-Ausstoß. „Unser Konsumverhalten muss sich
dringend verändern. Denn obwohl sich viele Menschen der schlechten
Bedingungen bewusst sind, kaufen sie trotzdem weiter billige Kleidung“,
betont Müller.

Ein stärkeres Bewusstsein für Nachhaltigkeit schaffen

Da sich besonders Jugendliche von den günstigen Produkten locken ließen,
setze hier das Projekt in Zusammenarbeit mit der TU Berlin an. „Angesichts
des aktuellen Trends von schnelllebiger Mode, besteht großer Bedarf, vor
allem junge Menschen für die umweltbezogenen und sozialen Auswirkungen des
Modekonsums zu sensibilisieren“, so Dr. Thomas Pyhel, DBU-Fachreferent für
Umweltbildung.

Schüler gestalten aktiv mit

An insgesamt sechs Schulen in Berlin und Ulm soll untersucht werden, wie
eine aktive Beteiligung von Schülern zu einem stärkeren Bewusstsein für
Nachhaltigkeit gefördert werden kann. Mit Hilfe von Mitmach-Experimenten,
die gemeinsam von Schülern und Forschern durchgeführt werden, sollen
Konzepte für einen nachhaltigen Kleidungskonsum entwickelt werden.
Mögliche Mitmach-Veranstaltungen seien zum Beispiel Kleidertauschpartys,
das Einrichten von Textilwerkstätten oder das Durchführen von sogenannten
„Zero Waste Design“-Workshops, also Arbeitsgruppen, die Kleidung ohne
Abfall entwickeln. An der Umsetzung sollen außerdem mehrere Unternehmen
aus der nachhaltigen Textilherstellung beteiligt sein. Auf Basis der
Ergebnisse des Projekts sei geplant, passende Lehr- und Lernformate für
verschiedene Schulformen zu entwickeln. Gleichzeitig sollen die
Erkenntnisse in die Lehramtsausbildung der beiden Universitäten fließen.

Regional

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