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Kunstmuseum Bochum Samstag, 10.10. um 15.30 Uhr mit Kunsthistoriker Thomas Hensolt

Betörend und zugleich verstörend präsentieren sich die Werke von Bettina van Haaren und Frauke Wilken, die derzeit im Kunstmuseum Bochum zu sehen sind. Am kommenden Samstag (10. Oktober), um 15.30 Uhr bietet der Kunsthistoriker Thomas Hensolt in der Reihe „Im Fokus“ einen Einblick in das facettenreiche Schaffen der beiden Künstlerinnen.

Knapp einhundert Skulpturen, Malereien und Zeichnungen sind in der Ausstellung versammelt, die sich mal mehr, mal weniger mit dem menschlichen Körper auseinandersetzen. Während das eigene Bild für Bettina van Haaren den Ausgangspunkt ihrer Gemälde bildet, die sie mit beinahe fotorealistischen Tier- und Pflanzenmotiven durchsetzt, erinnern die Skulpturen von Frauke Wilken an organische Fragmente. Obwohl sich die Werke der beiden Frauen auf den ersten Blick deutlich voneinander unterscheiden, scheinen die Künstlerinnen doch in einem vereint: Es ist die stetige Suche nach Formen und Ausdruck, Körperlichkeit, Sinnesfreuden und Abscheu und schließlich auch nach Leben und Tod. Durch diese Vorgehensweise werfen van Haaren und Wilken Fragen beim Betrachter auf und regen dessen Fantasie an. Bei dem etwa einstündigen, kostenlosen Rundgang, will Thomas Hensolt Anregungen zum besseren Verständnis dieser eindrucksvollen Werke geben. Treffpunkt ist die Museumskasse, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich