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Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, USB-Geschäftsführer Christian Kley und Bezirksbürgermeister Manfred Molszich weihten den ersten öffentlichen Unterflur-Sammelplatz für Altglas ein. Bild: Stadt Bochum/ Grabowski

Unterflursysteme sind eine saubere und attraktive Lösung für die Gestaltung von Abfallsammelplätzen. Seit 2016 hat der USB mit Wohnungsbaugesellschaften und anderen Trägern ca. 300 solcher Behälter an Wohnanlagen eingebaut. Jetzt folgt der erste öffentliche Unterflur-Sammelplatz für Altglas. In Wattenscheid auf der Propst-Hellmich-Promenade ersetzen jetzt sechs Unterflurbehälter die oberirdischen Altglas-Container. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Bezirksbürgermeister Manfred Molszich weihten zusammen mit USB-Geschäftsführer Christian Kley diesen ersten Standplatz am 22. Mai im Rahmen des Projektes StadtRaumPflege der Bochum Strategie ein.
Der öffentliche Raum ist die Visitenkarte einer Stadt. Gepflegte Grünanlagen und Wohnquartiere sowie eine saubere Innenstadt laden zum Aufenthalt und zur Begegnung ein. Symbole vernachlässigter Stadträume sind dagegen Graffiti, Müll, oder auch ungepflegte Depotcontainerstandplätze. Im Projekt StadtRaumPflege, ein Teilprojekt aus der Bochum Strategie, sind bereits viele Maßnahmen auf den Weg gebracht worden, die das Erscheinungsbild Bochums spürbar verbessert haben. Die Aufstellung von Hundekotbeutelspendern oder die USB-Abfallkontrolleure sind zwei Beispiele dafür.
„Unterflurbehälter im öffentlichen Raum bieten den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Höchstmaß an Benutzerfreundlichkeit und besondere Qualität im Wohnumfeld“, erklärt Christian Kley, USB-Geschäftsführer und Projektleiter StadtRaumPflege. Urbanes Leben soll zu gesunden Bedingungen mit der Schaffung angenehmer Aufenthaltsflächen verbinden.
„Die Unterflurcontainer sind moderne Lösungen für Großstädte, einfach zu bedienen und auch optisch ein echter Gewinn für das Bochumer Stadtbild“, ergänzt Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. Unterflur schaffe eine deutliche optische Aufwertung. Die Erfahrung an den Bochumer Wohnanlagen zeige, dass sich das Umfeld stark verbessert habe und auch illegale Müll-Ablagerungen nachlassen.
Die Bedienung ist denkbar einfach. Für jede Glassorte (Weiß, Braun, Grün) ragt eine Einwurfsäule aus dem Boden. Die Einwurfhöhe ist dabei deutlich niedriger als bei den oberirdischen Containern. Glas lässt sich somit angenehmer und Barriere arm
22. Mai 2020
Unterflur-Behälter ersetzen Glas-Container
Saubere Lösung für die Entsorgung von Altglas
Ihr Ansprechpartner beim USB:
Jörn Denhard // Tel.: +49 234 3336-203 // Fax: +49 234 3336-221 // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
entsorgen. Auch Geräusche werden im Gegensatz zu den oberirdischen Behältern
noch einmal deutlich minimiert.
Weitere Unterflurbehälter werden in nächster Zeit an der Stiepeler Straße und an der
Rosenbergstraße verwirklicht. Die Kosten für den Bau der ersten sechs Unterflur-
Standplätze werden aus dem Projekt StadtRaumPflege finanziert. Für den
Standplatz an der Probst-Hellmich-Promenade, der aus insgesamt sechs
Unterflurbehältern besteht, (2x Weiß, 2x Grün und 2x Braun) sind dabei Kosten von
etwa 60.000 Euro zu veranschlagen.