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Ein bisschen Sand, ein paar Paletten, Schirme, Pflanzen, ein Kiosk, WCs – fertig ist der „Stattstrand“. Voraussichtlich ab dem nächsten Wochenende öffnet das Brachgelände am City-Tor-Süd gegenüber dem „Riff“ - ein bis zu 5000 qm großes Areal. 

 

Jugendliche und junge Erwachsene nutzen die urbanen Plätze in der Stadt, um sich zu treffen. Die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes NRW erlaubt Ansammlungen mit bestimmten Regeln. Die Erfahrungen der letzten Wochen haben ergeben, dass sie weitgehend in friedlicher Atmosphäre verlaufen. Die Stadt muss darauf achten, dass die Regeln eingehalten werden. Aufgrund der Anzahl der Personen konnten die notwendigen Abstandsregeln allerdings nicht immer eingehalten werden. In jüngster Vergangenheit ist es vermehrt zu Ansammlungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf dem Hans-Schalla-Platz vor dem Schauspielhaus sowie auf dem zur Humboldtstraße gelegenen Platz vor dem Musikforum gekommen. Damit einher gingen jüngst Belästigungen (vornehmlich Lärmbelästigungen) für die angrenzenden Anwohnerinnen und Anwohner.

 

Der „Stattstrand“ ist ein attraktiver innenstadtnaher und weiträumiger Standort als sichere Alternative für die Bochumerinnen und Bochumer. Und wie es an einem Strand üblich ist, sorgen „Bademeister“ für einen sicheren Aufenthalt und achten auf die Vorgaben der Corona-Schutzverordnung NRW sowie die Abstands- und Hygieneregeln. Zusammen mit einer ruhigen Ambientebeschallung entsteht so ein interessantes Aufenthaltsangebot für junge Menschen. Das Angebot soll die Situation in der Stadt insgesamt entspannen und die Einhaltung der notwendigen Hygieneregeln unterstützen. Radar-Media GmbH Bochum betreibt im Auftrag der Stadt das Areal.

 

Der „Stattstrand“ öffnet täglich ab circa 19 Uhr und kann kostenlos genutzt werden. Auch mitgebrachte Speisen und Getränke können verzehrt werden. Das Angebot ist zunächst auf vier Wochen begrenzt, könnte aber wochenweise verlängert werden. 

 

SPD, Die Grünen und FDP & Die Stadtgestalter hatten angeregt, kurzfristig ein attraktives Alternativangebot in der City zu schaffen. Heute (31. Juli) haben Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und der Fraktionsvorsitzende der Fraktion „FDP & Die Stadtgestalter im Rat, Felix Haltt, die entsprechende Dringlichkeitsentscheidung unterschrieben.