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Auf der Internetseite www.bafoeg-digital.de können BAföG-Berechtigte ab
sofort einen leicht verständlichen Antrag stellen und den Status ihres
Antrags online nachverfolgen

Ab heute können berechtigte Studierende und Schülerinnen und Schüler in
Nordrhein-Westfalen sowie zunächst in vier weiteren Ländern Leistungen
nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) stark vereinfacht
digital beantragen. Die Länder Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt,
Berlin, Hessen und Rheinland-Pfalz haben dazu ihre bisher
unterschiedlichen Online-Anträge vereinheitlicht und benutzerfreundlich
gestaltet. Das Projekt „BAföG Digital“ ist Teil des gemeinsamen Vorhabens
von Bund, Ländern und Kommunen, alle wesentlichen Behördengänge bis Ende
2022 über das Internet zu ermöglichen. Dies ist eine Vorgabe des
Onlinezugangsgesetzes (OZG), das seit August 2017 in Kraft ist.

„Als Landesregierung haben wir uns dafür eingesetzt, an der
Pilotierungsphase zur Umsetzung eines bundesweit einheitlichen BAföG-
Antragsverfahrens in Nordrhein-Westfalen mitzuwirken. Die jetzt
erarbeitete länderübergreifende Lösung für die digitale BAföG-
Antragstellung ist ein wichtiger Schritt bei der Digitalisierung von
Verwaltungsprozessen und hilft dabei, Studierenden sowie Schülerinnen und
Schüler den BAföG-Zugang deutlich zu erleichtern“, sagt
Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Bei dem Projekt haben die fünf Pilot-Länder mit dem Bundesministerium für
Bildung und Forschung und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und
Heimat zusammengearbeitet. Der Online-Antrag wurde in einem
Digitalisierungslabor von interaktiven Teams zielgruppenorientiert
entwickelt. Um eine möglichst große Benutzerfreundlichkeit zu
gewährleisten, ist das Feedback von einer Testgruppe aus Schülerinnen,
Schülern und Studierenden zum BAföG-Antrag in den Entwicklungsprozess mit
eingeflossen.

Ziel des OZG ist es unter anderem, dass Bürgerinnen und Bürger online für
jedes Anliegen im Schnitt nur noch halb so viel Zeit benötigen wie
offline. Der digitale BAföG-Antrag ist daher besonders übersichtlich
gestaltet. In der Online-Vorlage ist jede Information nur einmal
einzutragen; eingebettete Hilfetexte liefern Erklärungen und sind leicht
verständlich. Alle Daten lassen sich im Internet eingeben und sämtliche
Nachweise per Computer oder Smartphone hochladen. Zudem kann nach
Antragstellung der Status des Antrags online nachverfolgt werden.

Die am Pilotprojekt beteiligten Länder und der Bund teilen sich die
Kosten, um den Dienst zu betreiben und weiterzuentwickeln. Sachsen-Anhalt
hatte das Digitale Angebot gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung
und Forschung sowie einem IT-Dienstleister federführend zunächst
entwickelt und schließlich den anderen vier Pilot-Ländern zur Verfügung
gestellt. Die Entwicklung des Dienstes im Digitalisierungslabor wurde vom
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat finanziert.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.bafoeg-digital.de