Die CDU ist weiter auf der Suche nach ihrem Kurs, insbesondere was das
Verhältnis zur AfD betrifft. Zudem braucht die Partei nach dem
angekündigten Rückzug von Annegret Kramp-Karrenbauer eine neue
Führungspersönlichkeit.

- Die SPD steckt trotz neuer Führung seit Monaten im Umfragetief.

- In Thüringen ist noch immer unklar, wie die neue Regierung aussieht.

- Prof. Dr. Klaus Töpfer, frührer Bundesumweltminster, analysiert die
aktuelle Situation und versucht, Lösungen aus der Krise aufzuzeigen.

Prominenter Besuch am IPK: Prof. Dr. Klaus Töpfer, früherer
Bundesumweltminister und Exekutivdirektor des Umweltprogramms der
Vereinten Nationen, hält auf Einladung der Quedlinburger Rotary und Lions
Clubs sowie des Kulturvereins Gatersleben am 19. Februar um 19 Uhr, im
Hörsaal des IPK  einen Vortrag zum Thema „Die Krise der parlamentarischen
Demokratie - Diagnose und Therapie“. Angesichts der umstrittenen Wahl des
FDP-Politikers Thomas Kemmerichs zum Ministerpräsidenten in Thüringen, dem
Rücktritt von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer und den schlechten
Umfragewerten der beiden Volksparteien CDU und SPD hat das Thema noch
einmal an Aktualität und Brisanz gewonnen.

Karten für die Benefizveranstaltung, deren Erlös einem Umweltprojekt im
Harz zu Gute kommen soll, können zum Preis von 15 Euro im Vorverkauf an
der Pforte Nord erworben oder per Mail vorbestellt werden (menzel@ipk-
gatersleben.de).
„Mit Klaus Töpfer kommt einer der einflussreichsten Umweltpolitiker der
letzten Jahrzehnte nach Gatersleben“, erklärte Prof. Dr. Andreas Graner,
Geschäftsführender Direktor des IPK. „Er ist einer der wenigen Politiker,
die ihre Thesen zu Zukunftsfragen wie Ernährungssicherung, Umweltschutz,
und Energieversorgung durch Fachwissen untermauern können.“

Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) holte Klaus Töpfer im Mai 1987 als
Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in sein
Kabinett. Im Januar 1998 schied Töpfer aus der Bundesregierung aus, der er
zuletzt als Bauminister angehörte. Anschließend trat er sein neues als
Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) in
Nairobi (Kenia), in das er von der UNO-Generalversammlung einstimmig
gewählt worden war und das er bis 2006 innehatte.

2011 übernahm Töpfer den Vorsitz der Ethikkommission für eine sichere
Energieversorgung der Bundesregierung. Die Kommission wurde nach der
Nuklearkatastrophe von Fukushima von der Bundesregierung eingesetzt.
Momentan ist er einer der Vorsitzenden des Nationalen Begleitgremiums, das
in Deutschland seit 2017 die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive
Abfallstoffe begleitet.

Der CDU-Politiker, der 1938 im schlesischen Waldenburg geboren wurde,
bekleidet aber noch eine Vielzahl weiterer Ämter. So ist er unter anderem
Vizepräsident der Welthungerhilfe sowie Mitglied im Präsidium der
Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen und im Kuratorium der
Deutschen Stiftung Weltbevölkerung.