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Gesundheit

Eröffnung Haus Sonnenstrahl_Andreas Führlich_Annett Hofmann_Maria Jahnisch_Renate Bergert_Andreas Müller  Quelle: UKDD/Michael Kretzschmar

Das Sächsische Kinderpalliativzentrum bezieht im neu eröffneten Haus Sonnenstrahl sein festes Domizil

Der Sonnenstrahl e. V. Dresden und das Uniklinikum Dresden rücken im Haus
Sonnenstrahl enger zusammen. Basis für die wichtige Arbeit des SKPZ wurde
vor 25 Jahren zusammen mit dem Sonnenstrahl e. V. Dresden gelegt. Neue
Räume im Haus Sonnenstrahl ermöglichen ein verbessertes
Weiterbildungsangebot in der Kinderpalliativversorgung.

Das Sächsische Kinderpalliativzentrum (SKPZ) am Universitätsklinikum Carl
Gustav Carus Dresden hat erstmals seit seinem Bestehen einen festen,
Standort bezogen. Die neuen Räume befinden sich im Haus Sonnenstrahl, dem
Neubau des Sonnenstrahl e. V. Dresden auf der Schubertstraße 11, den der
Verein in den vergangenen 2,5 Jahren geplant und errichtet hat. Am 8. Mai
2026 haben die Initiatoren zusammen mit Unterstützerinnen und
Unterstützern, Partnerinnen und Partnern sowie den künftigen Mietern die
offizielle Eröffnung gefeiert. „Der Sonnenstrahl e. V. Dresden und seine
vielen Mitglieder sind uns wertvoller und enger Partner. Wir sind sehr
froh, den Verein an unserer Seite zu wissen, wenn es um die Versorgung und
Betreuung krebskranker Kinder und Jugendlicher sowie ihrer Familien geht –
während und nach der Therapie. Der Neubau und das Wirken unter einem Dach
ist starkes Symbol dafür“, sagt Prof. Uwe Platzbecker, Medizinischer
Vorstand am Uniklinikum Dresden.

Das neue Haus Sonnenstrahl auf der Schubertstraße gliedert sich in die
onkologische Achse auf dem Campus des Universitätsklinikums Dresdens ein
und ist zugleich eine wertvolle Ergänzung der Betreuung von krebskranken
Kindern und Jugendlichen. Von der Händelallee über die Schubertstraße bis
hin zur Haupttangente auf dem Campus finden sich alle wichtigen Akteure
der onkologischen Diagnostik, Therapie, Forschung und Prävention – so das
NCT/UCC, die Strahlentherapie und das Oncoray. Die räumliche Nähe zum
Mildred-Scheel-Haus, der Kinderonkologie, gilt es dabei besonders zu
unterstreichen. „Seit über 35 Jahren ist der Sonnenstrahl e. V. Dresden
geschätzter und verlässlicher Ansprechpartner für uns. Die Helferinnen und
Helfer stehen den betroffenen Kindern und ihren Familien in Dresden und
Sachsen in außergewöhnlicher Weise bei. Sie sammeln Spenden,
beispielsweise um therapeutische Unterstützungsleistungen fern der
Regelfinanzierung zu ermöglichen“, sagt Prof. Denis Schewe, Leiter des
Kinderonkologischen Zentrums am Uniklinikum Dresden.

„Ein Haus mit viel Platz für unsere Therapieangebote war lange Zeit unser
Traum, denn unsere Kapazitäten waren längst an Grenzen gestoßen“, erklärt
der Vorsitzende des Sonnenstrahl e.V. Dresden Andreas Führlich. „Wir sind
sehr dankbar für die vielfältige Unterstützung von Stiftungen, Spendern
und Spenderinnen, durch die dieser Traum nun Wirklichkeit wurde. Von der
Nähe zur Kinderonkologie im Universitätsklinikum und der direkten
Nachbarschaft mit dem SKPZ unter einem Dach werden die erkrankten Kinder
und Jugendlichen enorm profitieren. Die Krankheit Krebs können wir nicht
aus der Welt schaffen, aber wir können den schweren Weg der Familien nach
der Diagnose einer Krebserkrankung gemeinsam etwas leichter machen.“

Deutschlandweit einmaliges Weiterbildungsangebot
Das Haus Sonnenstrahl ist der neue Sitz des Sonnenstrahl e. V. Dresden-
Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche. Auf drei Etagen finden
krebskranke Kinder und ihre Familien hier umfassende psychosoziale
Begleitung sowie Therapie- und Beratungsangebote.

Darüber hinaus ist der Neubau das Zuhause für ein weiteres Herzensprojekt
der Universitätsmedizin Dresden. In der ersten Etage hat sich das
Sächsische Kinderpalliativzentrum eingerichtet. Neben Büros für die
medizinischen und therapeutischen Mitarbeitenden gibt es hier auch Platz,
um Eltern und Familien in ruhiger Umgebung zu beraten, sowie einen
Behandlungsraum.

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Hitze macht krank, und das Gehirn leidet besonders

Bekannt ist: Hitzewellen begünstigten die Entstehung neurologischer
Ereignisse wie Schlaganfälle. Hinzu kommt: Menschen mit neurologischen
Erkrankungen wie MS, Parkinson, Migräne oder Demenz sind eine besonders
vulnerable Gruppe; steigende Temperaturen führen bei ihnen zu spürbaren
Krankheitsverschlechterungen. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie
unterstützt daher das Positionspapier der Deutschen Allianz Klimawandel
und Gesundheit [1] zum Hitzeaktionstag am 11.06.2026 und fordert die
Umsetzung der darin aufgeführten Maßnahmen, um insbesondere Menschen mit
neurologischen Krankheiten wirksam vor Hitze zu schützen. Hilfreich könnte
eine personalisierte „Schlaganfallwarn-App“ sein.

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Lebertransplantation rettet Leben: Deutsche Leberstiftung informiert zum Tag der Organspende

Der Tag der Organspende findet jährlich am ersten Samstag im
Juni statt und steht unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“
Die zentrale Veranstaltung wird am 6. und 7. Juni in Leipzig zeitgleich
mit dem Stadtfest stattfinden. Neben Informationen stehen Aktionen wie die
Initiative „Geschenkte Lebensjahre“ im Mittelpunkt. Die Deutsche
Leberstiftung nimmt den Tag zum Anlass, über die Bedeutung der Organspende
insbesondere für Menschen mit schweren Lebererkrankungen, für die eine
Transplantation häufig die einzige Überlebenschance ist, zu informieren.

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Warum geschlechtersensible Medizin Leben rettet: Leopoldina-Vorlesung mit Gendermedizinerin Ute Seeland

Frauen sterben an ihrem ersten Herzinfarkt deutlich häufiger als Männer.
Eine mögliche Ursache ist, dass der Infarkt bei Frauen seltener als
solcher erkannt wird, denn die Symptome sind oft andere als bei Männern.
In der Medizin ist es wichtig, die Geschlechterunterschiede zu kennen, um
Krankheiten richtig zu diagnostizieren und zu behandeln. Die
Gendermedizinerin Ute Seeland rückt dieses Thema in den Fokus. Am
Mittwoch, 17. Juni spricht sie an der Nationalen Akademie der
Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale) über ihre Forschung und ihre
Arbeit als Leiterin der deutschlandweit ersten Hochschulambulanz für
geschlechtersensible Medizin.

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