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Lifestyle

Selbstgezogene Dahlien im Brautstrauß – die romantischte Seite des DIY

Die Hochzeit ist nicht nur ein einziger großer Tag voller Emotionen, sondern schon die Vorbereitungen dorthin gehören zu den wohl schönsten und aufregendsten Momenten im Leben. Und was könnte da persönlicher sein, als die Hochzeitsdekoration mit Blumen aus dem eigenen Garten zu gestalten? Besonders die Dahlie haben es mir dabei angetan: Sie sind nicht nur unglaublich vielfältig, sondern setzen auch ein ganz individuelles, nachhaltiges Statement, wie ihr ja schon in meinem Blogbeitrag zur Gartenhochzeit gesehen habt. Doch im Mittelpunkt allen Blumenschmucks einer Hochzeit steht natürlich der Brautstrauß – und für den sind selbstgezogene Dahlien geradezu perfekt.

Symbolkraft trifft auf persönlichen Geschmack

Jeder Blumenstrauß ist ein Statement mit individueller Message. Wusstest du in diesem Zusammenhang, dass Dahlien dabei für Dankbarkeit, Kreativität und Verbundenheit stehen? Und das völlig unabhängig von Farbe oder Form. Klar, dass sie schon deshalb die idealen Hochzeitsblumen sind – ob du den Strauß nun bestellst oder selbst kreativ Hand anlegst. Wenn du gerne kreativ bist und Spaß an individuellen Schmuckobjekten hast, rate ich gleich aus mehreren Gründen zum DIY.

 

 

Im Blumenbeet wächst die Vielfalt für deinen ganz persönlichen Strauß

Frischer und abwechslungsreicher geht es nicht: Wie wäre es, für deinen Brautstrauß aus einer riesigen Bandbreite an unmittelbar vor dir im Beet wachsenden Dahlien wählen zu können?

  • Von der kleinen, kugeligen Pompon-Blüte

  • über die strahlenförmige Kaktus-Variante

  • bis zur großen, üppigen Dekorativ-Dahlie

die Auswahl ist riesig und sorgt garantiert für staunende Blicke!

Und auch bei den Farben kannst du ganz nach eigenen Vorlieben, gerne auch passend zum Farbschema der Hochzeit entscheiden: Magst du es lieber zart in Weiß, Rosa oder Violett? Oder darf es kräftig und leuchtend sein, vielleicht sogar zweifarbig oder geflammt? Ob Frühjahr, Sommer oder goldener Oktober, für jede Jahreszeit und jeden Stil gibt es die passenden Varianten! Pastellige Töne bringen sommerliche Leichtigkeit, während satte Farben im Herbst besonders schön zur Geltung kommen. Lass deiner Kreativität also einfach freien Lauf!

Mein Tipp an dich: Wenn du auf der Suche nach besonderen Sorten ist, wirst du sowohl im Fachhandel als auch in spezialisierten Online-Shops wie dem Dahliastore fündig. Dort gibt es eine große Auswahl an Farben und Blütenformen für ganz individuelle Sträuße, die sich auch bei dir zu Hause ziehen lassen.

Durch diese Blumen aus dem eigenen Garten wird dein Strauß zu einem echten Herzensprojekt: Schon während sie wachsen und zu blühen beginnen, kannst du dich auf den Moment der Ernte freuen – vielleicht sogar am Hochzeitstag. So trägst du zum großen Moment nicht nur einen Strauß, sondern ein Stück echte Gartenliebe mit dir. Wie die genau aussieht, hängt von den bei dir wachsenden Dahlien und deiner Kreativität ab. Vielleicht orientierst du dich ja an einem der folgenden drei Ideen.

 

Auf diese Weise kombinierst du sie in deinem Brautstrauß

Biedermeierstrauß – klassisch und rund: Wenn du es edel und zeitlos magst, fügst du kleine bis mittelgroße Varianten zusammen mit Rosen, Ranunkeln oder Gerbera zu einem harmonischen, kompakten Strauß. Pastelltöne und sanfte Farbverläufe machen diesen Strauß zu einem fantastischen Hingucker.

Lockerer Feldstrauß – wild und natürlich: Die perfekte Idee für lebendige Blumigkeit, gerade bei einer Hochzeit im Früh- oder Hochsommer. Kombiniere sie mit Astern, Gladiolen, Gräser, Eukalyptus oder saisonalen Wildblumen zu einem Strauß mit überwältigender Farbenpracht.

Tropfen- oder Wasserfallstrauß – opulent und fließend: Große Dahlienblüten, Callas, Lilien und hängendes Grün wie Efeu oder Amaranthus zaubern einen eleganten, luxuriösen Effekt.

 

Und so bleibt dein Brautstrauß mit Dahlien lange frisch – die Checkliste

  • Selbstgezogen aus dem Garten ist natürlich am besten. Aber auch Bio-Blumen mit kurzen Transportwegen halten tendenziell länger.

 

  • Schneide die Blumen möglichst früh am Morgen, denn so bleiben sie besonders lange frisch und haltbar.

 

  • Stelle den Brautstrauß sofort ins Wasser und achte dabei darauf, dass keine Blätter ins Wasser ragen. So trocknen die Stiele weniger schnell aus, wobei sich gleichzeitig die Fäulnis-Gefahr reduziert.



  • Außerdem freuen sich entsprechende Brautsträuße über kühle, schattige Standplätze und einen täglichen Wasserwechsel.

Du siehst also: Der individuelle Brautstrauß mit deinen selbst gezogenen Blumen ist kein Hexenwerk, sondern ein wunderschönes Projekt für eine unvergessliche Hochzeit. Ich freue mich mit dir am und über deinen großen Tag – und natürlich über tolle Bilder von deinem Dahlien-Brautstrauß.

 



 

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Luzerner Theater, Die Zauberflöte von W. A. Mozart, besucht von Marinella Polli

Die Zauberflöte Szenenfoto von Ingo Hoehn

Die Zauberflöte Szenenfoto von Ingo Hoehn

Die Zauberflöte Szenenfoto von Ingo Hoehn

Die Zauberflöte Szenenfoto von Ingo Hoehn

Musikalische Leitung –Paul-Boris Kertsman
Regie –Christine Cyris Bühne –Menas Köferli ,Henning Wagenbreth
Kostüme –Anna Kusmenko
Licht –Ulrich Eh Dramaturgie –Pia-Rabea Vornholt
Chor –Manuel Bethe
Einstudierung Boys Choir Lucerne –Regula Schneider,Andreas Wiedmer
Einstudierung Luzerner Kantorei –Eberhard Rex
 Besetzung:
Sarastro –Rueben Mbonambi
Tamino –Luca Bernard
Pamina –Elvira Margarian
Königin der Nacht –Tania Lorenzo Castro
Erste Dame –Eyrún Unnarsdóttir
Zweite Dame –Solenn‘ Lavanant Linke
Dritte Dame –Almerija Delic
Papageno –Äneas Humm
Papagena –Esther Aline Schneider
Monostatos –Robert Maszl
Sprecher –Michael Temporal Darell
Erster Priester, Erster Geharnischter –Piero Regis
Zweiter Priester, Zweiter Geharnischter –Christian Tschelebiew  Flurin Caduff
Drei Knaben (Boys Choir Lucerne & Luzerner Kantorei) –
Maurus Conzett Thies Ganz Louis Grichting Benjamin Lagler Tobias Müller
Florian Portmann Moritz Theler Matia Wallimann
Opernchor Luzerner Theater Luzerner Sinfonieorchester

Die 1791 am Theater im Freihaus an der Wieden in Wien als letzte von Mozarts Opern uraufgeführte ‚Die Zauberflöte’ ist noch bis zum fünften Mai am Luzerner Theater zu geniessen. Jonathan Bloxham und  Paul-Boris Kertsman wechseln sich in der Leitung des Luzerner Sinfonieorchesters ab, Christine Cyris führt Regie.

Musikalisch ein Meisterwerk

Die Zauberflöte Szenenfoto von Ingo Hoehn
Die Zauberflöte Szenenfoto von Ingo Hoehn

Dank eines unvergleichbaren Melodienreichtums kann man in der ‘Zauberflöte’ ein breites Spektrum von Gefühlen und Stimmungen erleben: Liebe und Hass, Angst und Selbstsicherheit, Chaos und Ruhe, Stärke und Schwäche, Verzweiflung und Freude. Und letzte Woche dirigierte Paul-Boris Kertsman ein präzises, jedoch involviertes Luzerner Sinfonieorchester so akkurat, dass das Publikum diese reiche Palette von Empfindungen erfahren konnte; es war eigentlich alles so perfekt, dass man sich auch nur auf die Musik hätte konzentrieren können. 

Eine ausgezeichnete Besetzung

Die Zauberflöte Szenenfoto von Ingo Hoehn
Die Zauberflöte Szenenfoto von Ingo Hoehn

Die Stars waren aber in dieser Luzerner neuen Produktion die SängerInnen. Unter den besten dieser Superbesetzung erwähnen wir sicher Rueben Mbonambi als Sarastro: ein junger südafrikanischer Künstler mit einer grossartigen Bass-Stimme und einer sehr wirksamen schauspielerischen Präsenz. Sehr gut war auch Tania Lorenzo Castro als sternflammende Königin der Nacht; sie berauschte das Publikum sowohl mit den zwei sehr populären koloraturreichen Paradearien – besonders mit ‘Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen’ im 2. Akt –  als auch mit einer schauspielerisch grossartigen Interpretation. Seis stimmlich, sei es szenisch sehr überzeugend war ebenfalls Luca Bernard in der nicht einfachen Rolle des mutigen und verliebten Prinzen Tamino. Ihm ebenbürtig war Elvira Margarian in der Partie der Pamina. Die junge armenische Sopranistin begeisterte alle mit ihrer facettenreichen Interpretation; besonders war sie imstande, ihre wunderschöne Stimme vom Lyrischen ins Dramatische absolut perfekt zu wechseln. Auch Äneas Humm als der Vogelfänger Papageno beeindruckte nicht nur schauspielerisch mit viel Witz und grosser Verve, sondern auch stimmlich mit einem sehr attraktiven Bariton. Esther Aline Schneider war sein Weibchen Papagena, eine kleine aber nicht unwichtige Rolle, diese, die von der französisch-amerikanischen Sängerin mit Amüsement einerseits und Präzision anderseits interpretiert wurde. Ebenfalls gut Robert Maszl als Monostatos, sowie Eyrun Unnarsdottir, Solenn Lavanant Linke und Marcela Rahal als die drei Damen der Königin der Nacht, sehr gut Maurus Conzett, Thies Ganz und Louis Grichting (Boys Choir Lucerne & Luzerner Kantorei) als die drei Knaben und, last but not least, der von Manuel Bethe vorzüglich vorbereitete Opernchor Luzerner Theater.

Eine von Comics inspirierte Inszenierung

Die Zauberflöte Szenenfoto von Ingo Hoehn
Die Zauberflöte Szenenfoto von Ingo Hoehn

In seinem Singspiel erzählt uns Mozart ein Märchen voller Symbole. Nicht nur, in der ‚Zauberflöte‘ geht es auch um die verschiedenen, harten Prüfungen, die junge Menschen auf ihrem Weg zur Lebensweisheit absolvieren müssen. Die deutsche Regisseurin Christine Cyris versucht aber wenig das symbolhafte zu analysieren, eine tiefere Betrachtung oder neue Perspektiven darzubieten, und ihre Inszenierung würde man eher unterhaltsam als gedankenreich definieren. Man lacht viel und überlegt wenig, sodass sogar die Bedeutung des dank einer perfekten Theatermaschinerie produzierten Zaubers etwas verloren geht. Das von Comics inspirierte Bühnenbild des Zeichners und Illustrators Henning Wagenbreth, das Light Design von Ulrich Eh, sowie die Kostüme von Anna Kusmenko passen perfekt zum Regiekonzept, ohne jedoch das Publikum wirklich zu begeistern.

Die Zauberflöte Szenenfoto von Ingo Hoehn
Die Zauberflöte Szenenfoto von Ingo Hoehn

Am Ende der Aufführung wurden vor allem die SängerInnnen gefeiert, mehr als die anderen Rueben Mbonanbi als Sarastro und Tania Lorenzo Castro als Königin der Nacht.

Text: https://marinellapolli.ch/

Fotos: Ingo Hoehn https://www.luzernertheater.ch

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Die Zauberflöte Szenenfoto von Ingo Hoehn

Die Zauberflöte Szenenfoto von Ingo Hoehn

Die Zauberflöte Szenenfoto von Ingo Hoehn

Die Zauberflöte Szenenfoto von Ingo Hoehn

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Frühjahrsmode 2026: Was darf auf keinen Fall im Kleiderschrank fehlen?

Die Frühjahrsmode 2026 steht für eine Phase der Neuordnung. Nach schnellen Trendwechseln und lauten Statements gewinnt Mode wieder an Substanz. Entwürfe wirken bewusster, Materialien hochwertiger, Silhouetten klarer.

Statt kurzfristiger Effekte rücken Kleidungsstücke in den Vordergrund, die sich langfristig tragen lassen und unterschiedliche Anforderungen miteinander verbinden.

Funktion und Ästhetik stehen dabei nicht im Gegensatz, sondern ergänzen sich. Die Kollektionen zeigen eine Mode, die Alltagstauglichkeit mit gestalterischem Anspruch vereint.

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Stadttheater Sursee, Der Bettelstudent, Premiére, 17.1.2026, besucht von Léonard Wüst

Ensemnblemitglieder ïn bunten Kostümen auf dem drehbaren Bühnenelement Foto Roberto Conciatori

Der Bettelstudent Szenenfoto von Roberto Conciatori Fotograf SIYU

Der Bettelstudent Szenenfoto von Roberto Conciatori Fotograf SIYU

 

 

Ballett Von links nach rechts vorne Sophie Galliker, Sophia Vetter, Anna Zimmermann; hinten Jarina Stadelmann, Sophia Wyss, Sina Kaiser, Yoninah Steiner, Mara Troxler, Mara Wyder

Der Bettelstudent Szenenfoto von Roberto Conciatori Fotograf SIYU

Produktionsverantwortliche:
Rosa Mathis Stv. Produktionsleiterin Giuseppe Spina Regisseur
Francesco Cagnasso Musikalische Leitung Robbert Van Steijn Musikalisches Arrangement
Peter Meyer Chorleitung Catherine Treyvaud Choreografie
Joachim Steiner Leitung Kostümbild Hanni Vievergelt Leitung Maske
Lars Bolliger Leitung Bühnenbild Marion Sidler Requisite
Flynn  Bolliger Leitung Sicherheit und Technik
Maya Heusser Regieassistenz Hilda Joos Inspizienz
Sybille Zihler Kostümassistenz
Ausführende:
Glenn Desmedt Symon Rymanowicz Livio Schmid Jan
Wolf Latzl Ollendorf Stefan Wieland Enterich Jasmin Sax Onuphrie
Priska Hurschler, Piffke, Gefängnisschliesser Andreas Fitze, Puffke,Gefängnisschliesser
Theaterorchester Ballett Theaterchor und Kinderchor

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