Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist laut aktueller Schnellschätzung im September mit saisonbereinigt 136,7 Punkten gegenüber dem Vormonat leicht gesunken. Ohne den deutlichen Anstieg des Containerumschlags in den chinesischen Häfen wäre der Rückgang des Gesamtindexes deutlich stärker ausgefallen.
Kunststoff ist eines der Schlüsselmaterialien in der heutigen Industrie, etwa in Automobil- und Elektrobranche sowie im Maschinenbau. Wurden viele Teile noch vor Jahren vor allem durch asiatische Partner gefertigt, zeigt sich heute ein Umdenken. Steigende Transportkosten, instabile Lieferketten und geopolitische Unsicherheiten bringen Unternehmen dazu, ihre Produktionsstrategien neu zu bewerten. Dabei setzen sie immer öfter auf lokale Partner, etwa auch aus der Grenzregion, und innovative Fertigungsverfahren. Die Folge: mehr Effizienz und ein weiterer Wettbewerbsvorteil. Damit machen Unternehmen den Weg frei für die Zukunft und auch zur Sicherung ihrer Arbeitsplätze.
Bedeutung der Kunststoffproduktion für den Standort
Viele Branchen, beispielsweiseAutomobil, Elektro, Maschinenbau, sind auf Kunststoffteile angewiesen. Ihre Produktion sichert Arbeitsplätze und Wertschöpfung vor Ort. Unternehmen, die sich bereits frühzeitig mit nachhaltigen Innovationen beschäftigen, sind für die Zukunft gerüstet und können vor allem den wachsenden Nachhaltigkeitsanforderungen der Bundesregierung oder der EU Rechnung tragen.
Mittelständische Unternehmen haben die Möglichkeit, Best-Practices und Methoden auf einer kostenlosen Plattform für nachhaltiges Innovationsmanagementabzurufen, um Nachhaltigkeitsstrategien umzusetzen. Der Vorteil: Kostenreduktion. Sie ist ein wesentlicher Baustein dafür, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt und nicht in das Ausland abfließt.
Moderne Fertigung statt Abwanderung
Unternehmen stehen heute viel mehr unter Druck. Sie müssen nicht nur effizienter produzieren, sondern gleichzeitig Kosten senken, Lieferketten absichern und steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit erfüllen.
Lange galt die Verlagerung der Produktion ins Ausland als einfache und vor allem kostensparende Lösung. Doch die steigenden Transportkosten, unsicheren Lieferzeiten und geopolitischen Risikenhaben dieses Modell zunehmend infrage gestellt. Produktionsverlagerungen führen heute häufig zu Abhängigkeiten, die sich bei Krisen schnell als Nachteil erweisen.
Die Stiftung Deutsch-Amerikanische Wissenschaftsbeziehungen (SDAW) startet ihre diesjährige Förderrunde: Um insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs zu unterstützen, schreibt die Stiftung drei Doktoranden- Stipendien aus und unterstützt die aktive Teilnahme an internationalen Konferenzen und Fachtagungen.
Die Stimmung in deutschen Kleinunternehmen ist gespalten: Während knapp ein Drittel der Betriebe mit einem Umsatzrückgang rechnet, blickt ein ähnlich großer Anteil optimistisch in die Zukunft und erwartet Wachstum.
Dies sind neue Erkenntnisse aus dem SumUp KMU-Report - einer bundesweiten Umfrage unter deutschen Kleinunternehmen. Sie zeigt nicht nur, wie unsicher die wirtschaftliche Lage ist, sondern auch, wie stark diese Unsicherheit bereits in den Geschäftsstrategien spürbar wird.