Polizei verbietet FC-Fans die Zugfahrt zum Auswärtsspiel in Berlin
Die Bundespolizei hat 16 Fans des 1. FC Köln die Zugreise zum Auswärtsspiel bei Union Berlin am Freitagabend untersagt. Die Männer seien in der Vergangenheit auf Reisen zu Fußballspielen mehrfach mit Gewalttaten aufgefallen, sagte eine Behördensprecherin dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Aus Gründen der Gefahrenabwehr sei ihnen untersagt worden, zwischen Freitag, sechs Uhr, und Samstag, fünf Uhr, einen Zug zu betreten, der auf der Strecke zwischen Köln und Berlin verkehrt. Rechtlich ist ein solches Reiseverbot umstritten. In einem ähnlichen Fall urteilte das Verwaltungsgericht Hannover vor zwei Jahren, ein Betretungsverbot nach Bundespolizeigesetz dürfe sich auf Orte wie Gebäude oder Straßen erstrecken, nicht aber auf Züge.
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Keine 24 Stunden nach dem blamablen Pokal-Aus von Hansa Rostock und der Entlassung von Trainer Andreas Bergmann haben die Banken des Fußball-Drittligisten offiziell einen Schuldenschnitt beim Land beantragt. Wie ein Sprecher von Finanzministerin Heike Polzin (SPD) aktuell der Ostsee-Zeitung bestätigte, reichten die Hauptgläubiger, die Deutsche Kreditbank (DKB) und die Ostsee Sparkasse (Ospa), einen Antrag auf vorfristige Inanspruchnahme von Bürgschaften ein. Insgesamt handelt es sich laut Ministerium um einen Erlass in Höhe von rund 2,65 Millionen Euro. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hatte vor zwei Jahren eine Bürgschaft über 3,2 Millionen Euro übernommen und den Klub damit vor der Pleite bewahrt. Die gesamte Schuldenlast des Vereins wird zurzeit auf rund 30 Millionen Euro taxiert.