Neues Projekt am ifaa gestartet: „humAIn work lab“ entwickelt Handlungshilfen für eine menschenzentrierte Nutzung von KI
Welche Auswirkungen hat die Einführung und Anwendung von KI in den
Unternehmen und wie können Unternehmen den Veränderungsprozess
menschenzentriert gestalten, um Produktivitätspotenziale umfänglich zu
nutzen? Diese und weitere zentrale Fragen zur Einführung und Anwendung von
KI untersucht und beantwortet das ifaa – Institut für angewandte
Arbeitswissenschaft e.V. als Forschungspartner im Rahmen des dreijährigen
vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderten
Forschungsprojektes „humAIn work lab: Künstliche Intelligenz und der
Wandel von Arbeit“.
https://www.arbeitswissenschaf
Ziel des Projektes
Die Gestaltung und Implementierung von KI in Unternehmen ist mit
umfangreichen Möglichkeiten verbunden und kann dazu beitragen,
Produktivitätspotenziale zu heben. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein
passendes Handeln von Management und Führung erforderlich. Aus diesem
Handeln heraus ergeben sich neue und weitreichende Herausforderungen sowie
Anforderungen an Management und Führung. Im Zentrum des Projektes stehen
die Handlungsfelder: Erfolgsfaktoren des strategischen
Veränderungsprozesses, Qualifizierung und Kompetenzentwicklung,
Unternehmenskultur sowie die Interaktion zwischen KI und Mensch. Im Rahmen
des Projektes humAIn work lab erforscht das ifaa die damit verbundenen
Herausforderungen und Anforderungen aus den jeweiligen Handlungsfeldern.
Der Fokus liegt hierbei sowohl auf der Beteiligung als auch dem Austausch
von und mit Unternehmen unterschiedlichster Größe. Der Dialog sowie der
Austausch von Erfahrungen zu KI erfolgen im Rahmen verschiedenster
Veranstaltungen, welche gleichzeitig themenindividuell gestaltet werden.
Das Ziel des Projektes humAIn work lab ist es, übertragbare
Handlungsempfehlungen für die betriebliche Praxis zu entwickeln,
aufzubereiten und bereitzustellen.
Das Projekt
Das Projekt humAIn work lab (Laufzeit: 07.09.2020 bis 06.09.2023) wird im
Rahmen der INQA Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und
Verwaltungen im digitalen Wandel (EXPKI)“ durch das Bundesministerium für
Arbeit und Soziales (BMAS) unter dem Dach der Initiative Neue Qualität der
Arbeit (INQA) gefördert. Unter Federführung des Instituts für
Sozialwissenschaftliche Forschung e. V. (ISF) München beteiligen sich die
INPUT Consulting GmbH, das ifaa – Institut für angewandte
Arbeitswissenschaft e. V., die IBM Deutschland GmbH, die Deutsche Telekom
Service GmbH und MICARAA GmbH sowie ver.di – Vereinte
Dienstleistungsgewerkschaft und die Bundesvereinigung der Deutschen
Arbeitgeberverbände an dem Projekt.
Weitere Informationen zum Projekt unter www.humain-worklab.de
Die Initiative Neue Qualität der Arbeit
Zukunft sichern, Arbeit gestalten. Attraktive Arbeitsbedingungen sind
heute mehr denn je ein Schlüssel für Innovationskraft und
Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland und bilden die Grundlage für
eine erfolgreiche Fachkräftesicherung in Unternehmen und Verwaltungen. Das
Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt daher mit der
Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) eine Plattform, auf der sich
Verbände und Institutionen der Wirtschaft, Unternehmen, Gewerkschaften,
die Bundesagentur für Arbeit, Sozialversicherungsträger, Kammern und
Stiftungen gemeinsam mit der Politik für eine neue, nachhaltige
Arbeitskultur einsetzen – entlang der Themenfelder Personalführung,
Gesundheit, Wissen & Kompetenz sowie Chancengleichheit & Diversity. Als
unabhängiges Netzwerk bietet die Initiative konkrete Beratungs- und
Informationsangebote für Betriebe und Verwaltungen sowie vielfältige
Austauschmöglichkeiten in zahlreichen – auch regionalen – Unternehmens-
und Branchennetzwerken.
Weitere Informationen zur Initiative Neue Qualität der Arbeit unter
www.inqa.de
