Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe eröffnet Jubiläumsausstellung "50 Jahre EvH"
"50 Jahre EvH": Die Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EvH
RWL) hat jetzt - corona-bedingt im Freien - ihre Jubiläumsausstellung
eröffnet. Entstanden aus Interview-Projekten zweier Professorinnen,
beleuchtet die Ausstellung ein halbes Jahrhundert EvH RWL und die
Vorgeschichte dazu.
Bei gelegentlichem Regen, aber bester Stimmung, wurde jetzt die
Jubiläumsausstellung der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-
Lippe "50 Jahre EvH" im Freien eröffnet - sozusagen als erster Schritt ins
Jubiläumsjahr 2021. Texte, historische Fotos, Alumni-Interviews und
Gespräche mit Menschen aus Lehre und Verwaltung: An Bauzäunen erfahren
Interessierte künftig Wissenswertes über ein halbes Jahrhundert Hochschule
und ihre Vorgeschichte.
Ausstellung corona-gerecht begehbar
EvH-Kanzlerin Iris Litty, Rektorin Prof. Dr. Dr. Sigrid Graumann und die
beiden wissenschaftlichen Initiatorinnen der Ausstellung, Prof. Dr. Carola
Kuhlmann und Prof. Dr. Diana Franke-Meyer, schnitten gemeinsam das rote
Band durch. Wie Iris Litty betonte, sei die Ausstellung - die ab 19. Juli
für Besucher_innen offiziell begehbar ist - corona-gerecht gestaltet.
"Damit wir unsere Geschichte der Öffentlichkeit unter Pandemieschutz-
Bedingungen präsentieren können, ist es eine Freiluft-Ausstellung
geworden." Die Tafeln seien auf Lkw-Planen gedruckt und an Bauzäunen
aufgehängt worden.
Entstanden aus Projekten der beiden EvH-Professorinnen, mache die
Ausstellung deutlich, "wofür wir als Hochschule für soziale Berufe in
kirchlicher Trägerschaft heute stehen", betonte Sigrid Graumann und zählte
auf: "Für wertebasierte Lehre in öffentlicher Bildungsverantwortung, die
Professionalisierung und Akademisierung sozialer Berufe sowie die
Entwicklung einer dementsprechenden Forschungs- und Transferlandschaft."
So komme zu den sechs BA- und zwei MA-Studiengängen bald noch ein Zentrum
für Promotionsförderung hinzu.
EvH mit "beeindruckender" Geschichte
Iris Litty bezeichnete die Geschichte der Hochschule als "beeindruckend".
Aus der evangelischen Fachschule mit Wohnheim für die jungen Frauen habe
sich mit vielen Um-, An- und Aufbauten eine moderne Hochschule entwickelt.
"Und die Entwicklung wird weitergehen", so die EvH-Kanzlerin. Entstehe
doch derzeit um die Hochschule herum der Ostpark - ein neues Wohngebiet,
das es der EvH ermögliche, ihre Campus-Lage weiterzuentwickeln.
Graumann und Litty bedankten sich herzlich bei den beiden EvH-
Professorinnen, die "viel Arbeit und Herzblut" in die Ausstellung gesteckt
hätten. Wieviele Stunden es tatsächlich waren, vermochte Carola Kuhlmann
in ihrer Eröffnungsrede nicht zu beziffern: "Wir haben das nicht gezählt."
Ihr Dank galt den Interview-Partner_innen - ehemaligen Studierenden, die
sich auf einen Zeitungsaufruf hin gemeldet hatten.
Herzlicher Dank an alle Beteiligten
Für die Ausstellung seien letztere von heutigen Studierenden interviewt
worden, hätten ihre Erinnerungen ans Studium und Berufserfahrungen mit
ihnen geteilt. "Leider", so Kuhlmann, "konnten die Interviews corona-
bedingt nur online laufen." Auch würdigte sie die Mühe, die sich die
Studierenden bei Transkription und Aufarbeitung gegeben hätten. Weit über
seinen Lehrauftrag hinaus habe sich zudem Ralf Strohmeier engagiert, der
gemeinsam mit seinem Seminar für Layout und grafische Darstellung der
Ausstellung verantwortlich zeichnete.
