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Smart Cities: Neue Transferstelle unterstützt Kommunen künftig bei Stadtentwicklung und Digitalisierung

Digitalisierung in der Stadt (Symbolbild)  Joey Kyber via Unsplash
Digitalisierung in der Stadt (Symbolbild) Joey Kyber via Unsplash
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Digitalisierung in der Stadt (Symbolbild)  Joey Kyber via Unsplash
Digitalisierung in der Stadt (Symbolbild) Joey Kyber via Unsplash

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) beauftragt
Konsortium renommierter Institutionen unter Beteiligung des Difu mit dem
Betrieb einer neuen Koordinierungs- und Transferstelle Smart Cities.

Berlin. Digitalisierung gehört zu den TOP-Themen der Kommunen. Dabei geht
es jedoch nicht vorrangig um die Umsetzung des digital Machbaren. Vielmehr
müssen zukunftstaugliche Digitalisierungsstrategien darauf abzielen,
Mensch und Umwelt im Sinne einer nachhaltigen, integrierten und
gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung zu unterstützen.

Daher fördert das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
mittlerweile 72 Kommunen und interkommunale Kooperationen in Deutschland
als „Modellprojekte Smart Cities (MPSC)“. Hintergrund der Förderung ist
die 2017 verabschiedete Smart-City-Charta.

Für das Entwickeln erfolgreicher Smart-City-Aktivitäten und
Digitalisierungsstrategien spielt der interkommunale Fach- und
Erfahrungsaustausch jedoch eine zentrale Rolle. Um diesen weiter zu
stärken, hat das BMI nun den Aufbau und Betrieb einer Koordinierungs- und
Transferstelle (KTS) initiiert und im Rahmen einer europaweiten
Ausschreibung ein Konsortium mehrerer renommierter Institutionen
beauftragt, u.a.: Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt
(DLR) unter Federführung des DLR-Projektträgers, die Fraunhofer-Institute
IAO und IESE, das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), die
Kommunikationsagentur Creative Climate Cities, die Prognos AG sowie
weitere Partner.

„Die neue Transferstelle soll die Voraussetzungen für den Wissensaustausch
nicht nur zwischen den geförderten Kommunen schaffen, sondern weit darüber
hinaus. Ziel ist es, dass alle interessierten Städte, Gemeinden und
Landkreise davon profitieren können!“, so Dr. Jens Libbe, Leiter des
Forschungsbereichs Infrastruktur, Wirtschaft und  Finanzen am Difu.
„Bestehende nationale und internationale Expertise - etwa die der
Spitzenverbände der Kommunen und anderer Interessenvertretungen - soll bei
der bis Ende 2030 geförderten Maßnahme explizit eingebunden werden.“

Das Difu bringt in die KTS seine umfassende Expertise auf dem Gebiet der
integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung sowie seine Erfahrungen auf
dem Gebiet kommunaler Digitalisierungsstrategien ein.  Innerhalb des
Konsortiums wird das Difu nicht nur für die fachliche Vernetzung und
Unterstützung der Kommunen bereit stehen, sondern vor allem auch
wissenschaftliche Begleituntersuchungen durchführen sowie die Erfahrungen
aus der Umsetzung vor Ort erheben und aufbereiten. Hierfür stellt das
Institut das Know-how seiner Forschungsbereiche bereit.

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Der Text ist selbstverständlich frei zur Weiternutzung - über ein
Belegexemplar bzw. einen Beleglink an die Difu-Pressestelle würden wir uns
sehr freuen.

Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes
Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-,
Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und
Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale
Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht,
Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige
Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) -
bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf
wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute
und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften
e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen
GmbH geführten Forschungsinstituts.