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Öffentliche Konferenz - Arbeitswelten der Zukunft

Das Projekt FutureWork hat Szenarien für zukünftige Arbeitswelten entwickelt. (Foto: Tanja Meißner, KIT)  Tanja Meißner, KIT
Das Projekt FutureWork hat Szenarien für zukünftige Arbeitswelten entwickelt. (Foto: Tanja Meißner, KIT) Tanja Meißner, KIT
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Das Projekt FutureWork hat Szenarien für zukünftige Arbeitswelten entwickelt. (Foto: Tanja Meißner, KIT)  Tanja Meißner, KIT
Das Projekt FutureWork hat Szenarien für zukünftige Arbeitswelten entwickelt. (Foto: Tanja Meißner, KIT) Tanja Meißner, KIT

Wie sieht die Arbeit im Jahr 2100 aus? Was beeinflusst zukünftige
Arbeitswelten? Im Projekt FutureWork entwickeln Forschende des Karlsruher
Instituts für Technologie (KIT) und weiterer Einrichtungen Szenarien, die
die Arbeit der Zukunft beschreiben. Bei der öffentlichen Konferenz am 17.
und 18. September 2021 „Arbeit von übermorgen – zwischen Science und
Fiction“ werden Forschungsergebnisse vorgestellt, Zukunftsfragen
diskutiert und über die zukünftige Rolle der Arbeit mit dem Publikum
debattiert. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung für die Teilnahme vor
Ort ist erforderlich unter https://arbeit2100.de/oeffentliche-
konferenz-2021/ Die Veranstaltung wird zusätzlich live gestreamt.

wie sieht die Arbeit im Jahr 2100 aus? Was beeinflusst zukünftige
Arbeitswelten? Im Projekt FutureWork entwickeln Forschende des Karlsruher
Instituts für Technologie (KIT) und weiterer Einrichtungen Szenarien, die
die Arbeit der Zukunft beschreiben. Bei der öffentlichen Konferenz am 17.
und 18. September 2021 „Arbeit von übermorgen – zwischen Science und
Fiction“ werden Forschungsergebnisse vorgestellt, Zukunftsfragen
diskutiert und über die zukünftige Rolle der Arbeit mit dem Publikum
debattiert. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung für die Teilnahme vor
Ort ist erforderlich unter https://arbeit2100.de/oeffentliche-
konferenz-2021/ Die Veranstaltung wird zusätzlich live gestreamt.

Die Medien sind herzlich eingeladen. Anmeldung bitte per E-Mail an
<Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.>

Neue Berufe, Tätigkeiten und noch unvorstellbare Einsatzmöglichkeiten von
Technologien werden die Arbeitswelt am Ende des Jahrhunderts und damit
auch unsere Gesellschaft beeinflussen. Auf welche Art und Weise dies
geschieht, hinterfragt das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
(BMBF) geförderte Verbundprojekt FutureWork, das sich wissenschaftlich
seit April 2019 mit Arbeitszukünften auseinandersetzt. „Arbeit ist eine
zentrale Größe im Leben vieler Menschen“, sagt FutureWork-Projektleiter
Dr. Oliver Pfirrmann vom IQIB – Institut für qualifizierende
Innovationsforschung und -beratung. „Es ist deshalb konsequent, wenn bei
der Erarbeitung von Zukunftsszenarien neben arbeitsspezifischen und
technologischen Merkmalen, auch wirtschaftliche, politische und kulturelle
Aspekte berücksichtigt werden.“

Im Projekt haben die Forschenden vier Basisszenarien entwickelt. Diese
beschreiben sowohl positiv-utopische als auch kritisch-dystopische
Ausprägungen der Arbeitswelt in Deutschland im Übergang zum 22.
Jahrhundert. „Wenn sich mehr Menschen vorstellen würden, in der Zukunft
auf einer Raum-, Mond- oder Marsstation mit begrenzten Ressourcen leben
und arbeiten zu müssen, würde so manches Verhalten in unserer Gegenwart
überdacht werden müssen“, sagt Dr. Ralf Schneider, Koordinator des
Projektes am ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium
Generale des KIT. Er und seine Kolleginnen und Kollegen entwarfen
Szenarien, die aus drei Untersuchungsgegenständen resultierten: Ergebnisse
früherer Zukunftsforschung, Ressourcen aus der Science-Fiction und einer
künstlerischen Sicht der fernen Zukunft von Arbeit. Im Hinblick auf
Faktoren wie betriebliche Organisation, aber auch mittelbaren Größen wie
demografische Entwicklung, Klima- oder technologischer Wandel, hat das
Projekt aufgezeigt, dass durch entsprechende Bezüge zu Science-Fiction-
Filmen und -Büchern weit in die Zukunft reichende Interpretationen der
Arbeitswelt möglich sind.

Arbeit von übermorgen – zwischen Science und Fiction

Bei der Konferenz beschäftigen sich Forschende und Kreative mit diesen
Szenarien und debattieren weitere Fragen zur Arbeit der Zukunft. Zur
Eröffnung findet am 17. September 2021 um 19:00 Uhr eine Podiumsdiskussion
im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe statt, die sich mit dem
Spannungsverhältnis von Kunst und Arbeitszukünften befasst. Auf dem Podium
sitzen die Kunstwissenschaftlerin Professorin Lilian Haberer, die
Regisseurin Nataša von Kopp, der Medienwissenschaftler Dr. Lars Schmeink
sowie der Technikphilosoph Mads Pankow. Grußworte und Einführung sprechen
Professor Peter Weibel, künstlerisch-wissenschaftlicher Vorstand des ZKM
sowie Professorin Caroline Y. Robertson-von Trotha, wissenschaftliche
Leitung der Konferenz und Gründungsdirektorin des ZAK.

Das öffentliche Symposium am Samstag, 18. September 2021 eröffnet um 9.30
Uhr der Politikwissenschaftler Professor Marius R. Busemeyer mit der
Keynote „Die Zukunft der ‚Guten Arbeit‘ im Zeitalter der Digitalisierung“.
Darüber hinaus debattieren unter anderem: Professorin Barbara Deml,
Leiterin des Instituts für Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation am
KIT, Norbert Kunz, Gründer und Geschäftsführer der Social Impact gGmbH,
Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, und
viele andere.

Abgerundet wird das Symposium mit Kurzlesungen von Science-Fiction-
Autorinnen, die in der aktuell erscheinenden Anthologie „Future Work – Die
Arbeit von übermorgen“ nachzulesen sind. Die Publikation ist das Ergebnis
eines Kurzgeschichtenwettbewerbs im Rahmen des Projektes und ist ab sofort
im Handel erhältlich.

Über FutureWork

Das Projekt FutureWork besteht aus einem Zusammenschluss des IQIB mit dem
ZAK sowie den Unterauftragnehmern Deutsches Zentrum für Luft- und
Raumfahrt (Projektträger), Institut für Projektmanagement und Innovation
der Universität Bremen und der Gesellschaft für Fantastikforschung e.V.
Das BMBF fördert das Projekt seit April 2019 mit 260.000 Euro.

Alle Informationen zum Projekt sowie das Programm und der Livestream der
Konferenz unter: https://arbeit2100.de/