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„Mehr Nichts und weniger Mehr“ – Vortrag in der Reihe „Science & Society“

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Wir befinden uns in einer Welt der Fülle. Durch „mehr Nichts“ finden wir
ein Potenzial für Glück und Zufriedenheit. Der Arzt und Glücksforscher
Prof. Tobias Esch wird im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe „Science &
Society“ am 7. Oktober 2021 (16.00 Uhr, online) in seinem Vortrag „Mehr
Nichts! Die Neurobiologie des Glücks – und warum wir weniger vom Mehr
brauchen“ neurowissenschaftliche sowie gesundheits- und
geisteswissenschaftliche Inhalte ansprechen und den Weg zurück zu mehr
Lebensglück und Nachhaltigkeit diskutieren. Organisiert wird die
Veranstaltung vom Leibniz-Institut für Alternsforschung zusammen mit dem
Leibniz-Forschungsverbund Healthy Ageing und Beutenberg-Campus Jena e.V.

Jena. Wir leben in einer Überflussgesellschaft, die vorrangig vom Konsum
bestimmt und durch ein stetiges Streben nach „Mehr“ geprägt ist. Doch für
den Mediziner und Glücksforscher Prof. Dr. med. Tobias Esch ist es an der
Zeit, dieses sinnentleerte Streben nach mehr „Mehr“ infrage zu stellen.
Weg vom haltlosen Konsum und hin zu einer Reduzierung auf das Wesentliche;
das Minimale, was befreit und dem Menschen guttut. „Mehr Nichts und
weniger Mehr“, nach diesem Leitmotiv sollten wir unser Leben neu
ausrichten und gestalten. Nur mit dieser konsequenten Hinwendung nach
innen, hin zum inneren Arzt, finden wir Glück und Zufriedenheit in uns
selbst.

Doch warum kann es uns glücklich machen, wenn wir weniger besitzen? Wie
gelangt man durch Reduktion auf das Minimale zu einer befreienden „Leere“?
Was ist Ballast? Und wie viel von diesem „Nichts“ braucht man, um
glücklich zu sein? Im Rahmen der nächsten „Science &
Society“-Veranstaltung (Zoom-Meeting) werden diese und weitere spannende
Fragen von Prof. Dr. med. Tobias Esch in seinem Vortrag zum Thema „Mehr
Nichts! Die Neurobiologie des Glücks – und warum wir weniger vom Mehr
brauchen“ diskutiert und Wege zurück zu mehr Lebensglück und
Nachhaltigkeit beleuchtet.

Der Referent

Der Arzt, Neurowissenschaftler und Gesundheitsforscher Prof. Tobias Esch
gilt als Pionier einer ganzheitlichen Allgemeinmedizin und ist Experte für
die Neurobiologie des Glücks. Er prägte die Integrative
Gesundheitsförderung in Deutschland und ist Gastprofessor an der Harvard
Medical School sowie assoziierter Neurowissenschaftler an der State
University von New York. Seit 2016 ist er Institutsleiter und Professor
für Integrative Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung an der
Universität Witten/Herdecke.

Prof. Esch hat über 250 wissenschaftliche Arbeiten verfasst, insbesondere
im Bereich einer integrativen (ganzheitlichen) und patientenzentrierten
Medizin sowie zu Themen wie Achtsamkeit, Stress/Stressbewältigung,
Gesundheitsförderung und Motivationsbildung. Seine Forschungsfelder
schließen dabei neurobiologische Belohnungsprozesse im Kontext von Stress,
Krankheit und Gesundheit ein. Zusätzlich entwickelt er Präventions- und
Stress-management-Konzepte und berät Personen und Institutionen im
Gesundheitsmanagement. Seinen verschiedenen Ansätzen liegt u.a. die Idee
der Selbstregulation zugrunde. Seine Sachbücher – wie "Der
Selbstheilungscode", "Die bessere Hälfte: Worauf wir uns mitten im Leben
freuen können" mit Dr. med. Eckart von Hirschhausen, und aktuell: "Mehr
Nichts! Warum wir weniger vom Mehr brauchen" – wurden mehrfach
ausgezeichnet und erreichten Spitzenplätze auf den Bestsellerlisten.

Öffentliche Vortragsreihe „Science & Society“

Die zweimal jährlich stattfindende öffentliche Vortragsreihe „Science &
Society“ erweitert die in Jena betriebene naturwissenschaftlich-
medizinische Grundlagenforschung zum Altern um gesellschaftliche und
soziale Aspekte und wird vom Leibniz-Institut für Alternsforschung –
Fritz-Lipmann-Institut (FLI) und dem Leibniz-Forschungsverbund Healthy
Ageing zusammen mit dem Beutenberg-Campus Jena e.V. organisiert.

Zu der Veranstaltung sind alle Interessenten herzlich eingeladen.

REGISTRIERUNG

Der „Science & Society“-Vortrag findet online via Zoom-Meeting statt
(Beginn: 16.00 Uhr).

Sie können sich unter folgendem Link registrieren:

Zoom Meeting
<https://zoom.us/meeting/register/tJ0ofu2gqz8rHd2RbmVWrrdnrdbpfLvIPMqz>
Meeting ID: 995 9485 4179

Eine telefonische Einwahl wird ebenfalls möglich sein. (<www.leibniz-
fli.de> -> Events)

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Kontakt

Dr. Kerstin Wagner
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 03641-656378, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Hintergrundinformation

Das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI)
in Jena widmet sich seit 2004 der biomedizinischen Alternsforschung. Rund
350 Mitarbeiter aus ca. 40 Nationen forschen zu molekularen Mechanismen
von Alternsprozessen und alternsbedingten Krankheiten. Näheres unter <www
.leibniz-fli.de>.

Die öffentliche Vortragsreihe „Science & Society“ am Beutenberg-Campus
erweitert die in Jena betriebene naturwissenschaftlich-medizinische
Grundlagenforschung zum Altern um soziale und gesellschaftliche Aspekte
und wird zweimal jährlich vom Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI)
und dem LFV Healthy Ageing in Zusammenarbeit mit dem Beutenberg-Campus
Jena e.V. organisiert.

Im Leibniz-Forschungsverbund (LFV) Healthy Ageing kooperieren 20 Institute
der Leibniz-Gemeinschaft. Ziel des Verbundes ist es, die Ursachen des
Alterns interdisziplinär auf allen Ebenen zu erforschen. Daraus werden
Anpassungsstrategien entwickelt und validiert, die Gesundes Altern
nachhaltig fördern. Beteiligt sind Biomediziner, Psychologen, Kognitions-
und Neurowissenschaftler, Raumplaner und Wirtschaftswissenschaftler.
<www.leibniz-healthy-ageing.de>