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Junge Menschen besonders von Chlamydien betroffen – BZgA informiert mit Social-Media-Kampagne

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Chlamydien zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen
(STI). Aktuelle Daten der GeSiD-Studie zu Gesundheit und Sexualität in
Deutschland belegen, dass jedoch lediglich ein Fünftel der Erwachsenen
zwischen 18 und 35 Jahren Chlamydien kennt. Vor allem junge Menschen sind
stark von diesen bakteriellen Infektionen betroffen. Die Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) macht mit ihrer Initiative
LIEBESLEBEN daher ab sofort verstärkt in sozialen Netzwerken auf
Chlamydien aufmerksam: Unter dem Hashtag #WissenWasRumgeht sind junge
Leute aufgerufen, sich zu dem Thema auf http://www.liebesleben.de zu
informieren.

Chlamydien zählen zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen
(STI). Aktuelle Daten der GeSiD-Studie zu Gesundheit und Sexualität in
Deutschland belegen, dass jedoch lediglich ein Fünftel der Erwachsenen
zwischen 18 und 35 Jahren Chlamydien kennt. Vor allem junge Menschen sind
stark von diesen bakteriellen Infektionen betroffen. Die Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) macht mit ihrer Initiative
LIEBESLEBEN daher ab sofort verstärkt in sozialen Netzwerken auf
Chlamydien aufmerksam: Unter dem Hashtag #WissenWasRumgeht sind junge
Leute aufgerufen, sich zu dem Thema auf http://www.liebesleben.de zu
informieren.

Prof. Dr. Martin Dietrich, Kommissarischer Direktor der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung, betont: „Chlamydien sind nicht nur sehr
ansteckend, sie können zur Unfruchtbarkeit führen. Da sie häufig keine
Symptome verursachen, können sie völlig unbemerkt weitergegeben werden. Um
insbesondere junge Menschen auf die Risiken sexuell übertragbarer
Infektionen wie Chlamydien und dem Schutz vor diesen aufmerksam zu machen,
informiert die BZgA-Initiative LIEBESLEBEN verstärkt im Internet und in
den sozialen Medien. LIEBESLEBEN bietet Informationsangebote zur sexuellen
Gesundheit und unterstützt Ärztinnen, Ärzte und Fachkräfte in ihrer
Präventions- und Beratungsarbeit vor Ort, mit Materialien zu Chlamydien
speziell für die ärztliche Praxis.“

Die Kommunikation in der ärztlichen Praxis unterstützt die neue
Informationskampagne mit Factsheets für Ärztinnen und Ärzte, Flyern für
Patientinnen und Patienten und Wartezimmerplakaten für die direkte
Ansprache junger Frauen und Männer. Zudem verstärken reichweitenstarke
Influencerinnen und Influencer im Netz und in den sozialen Medien die
Aufmerksamkeit für das Thema Chlamydien.

Chlamydien verursachen häufig keine Symptome
Chlamydien-Infektionen lösen häufig keine Beschwerden aus. Symptome wie
Ausfluss, Brennen beim Wasserlassen oder Schmerzen beim Sex sowie
Zwischenblutungen können auftreten – meist ein bis drei Wochen nach der
Ansteckung – sie müssen es aber nicht. Auch können sich Beschwerden von
selbst bessern oder sogar ganz verschwinden. Dennoch kann eine Chlamydien-
Infektion noch immer im Körper sein und sich weiter ausbreiten. Wer
Anzeichen bei sich bemerkt oder vermutet, sich mit Chlamydien angesteckt
zu haben, sollte so schnell wie möglich zur Ärztin oder zum Arzt gehen.
Unbehandelt kann eine Chlamydien-Infektion Entzündungen der
Geschlechtsorgane auslösen, die mit der Zeit bei Frauen und Männern zu
Unfruchtbarkeit führen können. Wird eine Infektion mit Chlamydien
frühzeitig erkannt, ist sie in der Regel mit Antibiotika schnell und
vollständig heilbar.

Wann Krankenversicherungen die Untersuchung bezahlen
Eine Chlamydien-Infektion lässt sich durch eine Urin-Untersuchung oder
durch einen Abstrich der betroffenen Schleimhaut feststellen. Die Kosten
werden von den Krankenversicherungen übernommen, wenn es Anzeichen für
eine eigene Ansteckung gibt oder wenn bei einer Sexualpartnerin oder einem
Sexualpartner eine Chlamydien-Infektion festgestellt wurde. Zudem bezahlen
die Krankenversicherungen ein Chlamydien-Screening für Frauen bis
einschließlich 24 Jahre einmal im Jahr sowie für Schwangere.

Kondome können vor Chlamydien schützen
Chlamydien werden weitergegeben, wenn infizierte Schleimhaut mit nicht
infizierter Schleimhaut in Berührung kommt. Schmierinfektionen sind auch
möglich. Übertragungswege sind daher vor allem ungeschützter Vaginal-,
Anal- und Oralsex sowie die gemeinsame Benutzung von Sexspielzeug ohne
Kondom. Einen vollständigen Schutz vor einer Infektion mit Chlamydien gibt
es nicht, doch die Verwendung von Kondomen kann das Risiko einer
Ansteckung stark senken.

Weiterführende Informationen zu Chlamydien und zur Chlamydien-Kampagne
bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter:
http://www.liebesleben.de/wissenwasrumgeht

Über LIEBESLEBEN
LIEBESLEBEN ist eine Initiative zur Förderung sexueller Gesundheit der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Mit LIEBESLEBEN
informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung rund um ein
sexuell selbstbestimmtes Leben und bietet niedrigschwellige Maßnahmen der
Gesundheitsförderung und Prävention. Insbesondere zu sexuell übertragbaren
Infektionen (STI) kombiniert LIEBESLEBEN bevölkerungsweite Aufklärung und
zielgruppenspezifische Maßnahmen in den Lebenswelten der Menschen, ob in
der Schule oder in den medizinischen Versorgungsstrukturen wie der
ärztlichen Praxis.

Website http://www.liebesleben.de
Instagram http://www.instagram.com/liebesleben_de/
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Twitter https://twitter.com/LIEBESLEBEN_DE
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