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Start-up Skinuvita gewinnt Wittener Preis für Gesundheitsvisionäre

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Universität Witten/Herdecke zeichnet digitale Innovationen im
Gesundheitswesen aus

Für besonderes Engagement gegen chronische Hautkrankheiten wurde das
Start-up Skinuvita mit dem Wittener Preis für Gesundheitsvisionäre der
Universität Witten/Herdecke ausgezeichnet. „Die Fokussierung auf ein
echtes Problem vieler Patientinnen und Patienten, die digitale
Innovationskraft und der Nachhaltigkeitsaspekt haben besonders überzeugt“,
lobte Professorin Sabine Bohnet-Joschko, Inhaberin des Lehrstuhls für
Management und Innovation im Gesundheitswesen, stellvertretend für die
Jury. Zwei weitere Start-ups erhielten ebenfalls ein Preisgeld für ihre
Konzepte. Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Preis unter
Schirmherrschaft von Professor Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft,
Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen,
wird aus dem Förderkreis der Universität gestiftet und jährlich von
Studierenden organisiert und moderiert.

Insgesamt acht Finalistinnen und Finalisten waren am Donnerstag, 4.
November 2021, im Pitch-Wettbewerb gegeneinander angetreten, um ihre
innovativen Präventions- und Therapielösungen gegen chronische Krankheiten
vorzustellen und die sechsköpfige Expertenjury aus Wissenschaft,
Wirtschaft und Gesundheitsversorgung für sich zu gewinnen. Die Bandbreite
reichte von Schlafstörungen (Bodyclock), Hauterkrankungen (skinuvita), und
Tinnitus (tinus), über Rheuma (Abaton), chronische Nierenrekrankungen
(medipee) und Diabetisches Fußsyndrom (foot) bis hin zu Gehbehinderungen
(Autak) sowie Multipler Sklerose und Krebs (fimo Health). Passend zum
diesjährigen Thema des Wettbewerbs „Fighting Chronic Diseases“ hatte das
studentische Organisationsteam aus Medizin, Psychologie und
Betriebswirtschaftslehre einen Boxring für die Pitches aufgebaut.

Folgende Start-ups konnten die Jury am Ende überzeugen und steigen damit
auf das Siegerpodest:

Mit einem digitalen Heimtherapiesystem für Menschen mit chronischen
Hauterkrankungen, welches eine sichere und effiziente Phototherapie in den
eigenen vier Wänden ermöglicht, erhält das Start-up Skinuvita den ersten
Platz und ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Mehr Infos:
www.skinuvita.de

Mit einer Technologie für eine innovative Einschlafhilfe bei Tinnitus
gewann das Start-up Tinus den mit 3.000 Euro dotierten zweiten Platz.
Tinus hat zum Patent angemeldete Technologie entwickelt, die eine
Übertragung von Musik und Klängen mit Hilfe von Vibration und
Körperkontakt über ein Kissen ermöglicht. Mehr Infos: www.tinus.one

Der mit 1.000 Euro dotierte dritte Platz geht an Medipee für die
Digitalisierung von Urinanalysen an jedem Ort. Die Urin- oder Harnanalyse
gehört seit jeher zu den grundlegenden Diagnosemitteln der Medizin. Vor
allem bei Erkrankungen der Nieren und der ableitenden Harnwege ist die
Urinanalyse unverzichtbar. Durch die digitale Urinanalyse können
Krankheitsbilder schneller erkannt und damit besser behandelt werden. Mehr
Infos: www.medipee.com

Minister Pinkwart betonte den Stellenwert digitaler Innovationen im
Gesundheitswesen

Prof. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation,
Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, stellte als
Schirmherr des Preises die Bedeutung innovativer Lösungsansätze im Kampf
gegen chronische Krankheiten heraus: „Digitale Innovationen sind ein
Wachstumstreiber für die gesamte Gesundheitswirtschaft und ergänzen die
Versorgung durch digitale und individualisierte Angebote“, so der
Minister. „Ich freue mich, dass die Universität Witten/Herdecke in diesem
Jahr bereits zum siebten Mal den Wittener Preis für Gesundheitsvisionäre
vergibt und zukunftsweisende Projekte auszeichnet.“

Gewinner-Teams können sich als Leuchtturmprojekt präsentieren

Ins Leben gerufen wurde der Wittener Preis für Gesundheitsvisionäre von
Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko bereits 2015. Die Planung, Organisation
und Umsetzung des Wettbewerbs wurde von einem interdisziplinären
studentischen Team in Kooperation mit dem vom Land NRW geförderten Projekt
ATLAS Digitale Gesundheitswirtschaft umgesetzt. Zusätzlich zum Preisgeld
erhalten die Siegerinnen und Sieger die Möglichkeit, sich im ATLAS
Digitale Gesundheitswirtschaft (https://www.atlas-digitale-
gesundheitswirtschaft.de/) als Leuchtturmprojekt zu positionieren. Darüber
hinaus wurden sie von Minister Pinkwart auf den NRW-Gemeinschaftsstand bei
der internationalen Medizinmesse MEDICA eingeladen.

Zur Jury gehören Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko (Universität
Witten/Herdecke), Dr. Sebastian Dries (Fraunhofer-Institut für Software-
und Systemtechnik), Matthias Hoffmann (Grubengold GmbH), Stephan Kohorst
(Dr. Ausbüttel & Co. GmbH), Dr. Oliver Gröne (OptiMedis AG), Barbara
Steffens (TK Landesvertretung NRW).