Marsilius kontrovers: Gutes Altern oder ewige Jugend?
Über den Umgang mit dem Älter- und Altwerden in unserer Gesellschaft, auch
mit Blick auf die Vorstellungen und Werte anderer Kulturen, diskutieren
drei Heidelberger Wissenschaftler – die Psychologin Prof. Dr. Cornelia
Wrzus, der Ethnologe Prof. Dr. Guido Sprenger sowie der Mediziner und
Geriater Prof. Dr. Jürgen Bauer. Die Podiumsdiskussion „Gutes Altern oder
ewige Jugend?“ ist Teil der Reihe „Marsilius kontrovers“, zu der das
Marsilius-Kolleg und das Netzwerk AlternsfoRschung der Universität
Heidelberg in Kooperation mit der Rhein-Neckar-Zeitung einladen. Sie wird
am Montag, 13. Dezember 2021, ab 18 Uhr im Livestream übertragen.
Pressemitteilung
Heidelberg, 9. Dezember 2021
Marsilius kontrovers: Gutes Altern oder ewige Jugend?
Wissenschaftler diskutieren aus psychologischer, ethnologischer und
medizinischer Perspektive über den Umgang mit dem Älter- und Altwerden
Über den Umgang mit dem Älter- und Altwerden in unserer Gesellschaft, auch
mit Blick auf die Vorstellungen und Werte anderer Kulturen, diskutieren
drei Heidelberger Wissenschaftler – die Psychologin Prof. Dr. Cornelia
Wrzus, der Ethnologe Prof. Dr. Guido Sprenger sowie der Mediziner und
Geriater Prof. Dr. Jürgen Bauer. Die Podiumsdiskussion „Gutes Altern oder
ewige Jugend?“ ist Teil der Reihe „Marsilius kontrovers“, zu der das
Marsilius-Kolleg und das Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) der Universität
Heidelberg in Kooperation mit der Rhein-Neckar-Zeitung einladen. Sie wird
am Montag, 13. Dezember 2021, ab 18 Uhr im Livestream übertragen – auch
erreichbar über heiONLINE, das zentrale Portal der Ruperto Carola mit
Vorträgen, Diskussionsrunden und Podcasts in digitalen Formaten.
Altern beschäftigt unsere Gesellschaft. Davon zeugt nicht zuletzt ein
unüberschaubar gewordener Markt für Anti-Ageing-Produkte und
Ratgeberliteratur. Wie die Organisatoren der Podiumsdiskussion betonen,
lassen sich dabei zwei unterschiedliche Richtungen ausmachen: Während die
einen daraufsetzen, den biologischen Alterungsprozess zu verlangsamen oder
gar aufzuhalten, plädieren andere dafür, das Altern bewusst zu gestalten
und die Lebensqualität der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
Mit der Frage des Alterns aus Sicht der Psychologie befasst sich Prof.
Wrzus, die die Abteilung für Psychologische Alternsforschung am
Psychologischen Institut der Universität Heidelberg leitet. Auf
gesellschaftliche und kulturelle Aspekte wird Prof. Sprenger eingehen. Er
forscht am Institut für Ethnologie der Ruperto Carola. Auf dem Podium
vertreten ist außerdem Prof. Bauer, der als Wissenschaftler an der
Medizinischen Fakultät Heidelberg die Professur für Geriatrie innehat und
einer der Direktoren des NAR ist. Zudem bekleidet er die Position des
Ärztlichen Direktors des Agaplesion Bethanien Krankenhauses. Moderiert
wird die Veranstaltung von den beiden Direktoren des Marsilius-Kollegs,
der Theologin Prof. Dr. Friederike Nüssel und dem Genomforscher Prof. Dr.
Michael Boutros. Das Publikum ist eingeladen, sich mit Fragen an der
Online-Veranstaltung zu beteiligen.
Das Marsilius-Kolleg ist darauf ausgerichtet, ausgewählte Forscherinnen
und Forscher aus verschiedenen Wissenschaftskulturen zusammenzuführen und
damit den forschungsbezogenen Dialog zwischen Geistes-, Rechts- und
Sozialwissenschaften einerseits und den Natur- und Lebenswissenschaften
andererseits zu fördern. Die in Zusammenarbeit mit der Rhein-Neckar-
Zeitung veranstaltete Reihe „Marsilius kontrovers“ verfolgt das Ziel,
gesellschaftlich relevante Fragen der interdisziplinären Forschung stärker
in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken. Im Netzwerk
AlternsfoRschung widmen sich Geistes- und Naturwissenschaftler sowie
Mediziner und Ökonomen interdisziplinär den verschiedenen Aspekten des
Alterns.
