querFELDein-Podcast: Neue Folge zur Arbeit der Zukunftskommission Landwirtschaft
Seit einigen Jahren häufen sich sowohl die Proteste aus der Landwirtschaft
als auch von Natur- und Umweltschutzverbänden.
Landwirtschaftliche Betriebe stehen immer mehr unter Druck und gerade
kleine Betriebe fürchten um ihre Existenz. Einerseits sollen sie unsere
Lebensmittel so billig wie möglich produzieren und andererseits kamen in
den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten viele Forderungen und Auflagen zum
Natur-, Umwelt-, Klima- und Tierschutz hinzu. Die Naturschutzverbände
beklagen wiederum, dass nicht genug dafür getan wird.
Die Politik reagierte, indem die Alt-Bundeskanzlerin Angela Merkel und die
damalige Bundeslandwirtschaftsministeri
Vertreterinnen und Vertreter der Agrarbranche zu einem Dialog in das
Kanzleramt einluden. Ein Ergebnis dieses Treffens war die Einberufung der
"Zukunftskommission Landwirtschaft". Diese kam daraufhin am 7. September
2020 zu ihrer ersten Sitzung zusammen.
Teil dieser Zukunftskommission Landwirtschaft waren auch Olaf Bandt &
Elisabeth Fresen. In dieser Podcast-Episode sprechen wir mit den beiden
über ihre Arbeit in der Kommission, die Ergebnisse, die in Form eines
Abschlussberichts veröffentlicht und an Angela Merkel übergeben wurden,
und darüber, wie es nun mit der Landwirtschaft in Deutschland unter einer
neuen Regierung weiter geht.
Olaf Bandt ist Vorsitzender des BUND — Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland und Elisabeth Fresen ist die Bundesvorsitzende der
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e. V. und selbst Landwirtin
mit einem Grünlandbetrieb mit Mutterkuhhaltung in Niedersachsen.
Viele Höfe in Deutschland befinden sich in einer schweren wirtschaftlichen
Lage. Die Erzeugung von einem Kilo Schweinefleisch kostet zum Beispiel ca.
2,20 €, aber die Bäuerinnen & Bauern bekommen nur 1,25 €. Da fehlt ein
ganzer Euro bis zur Kostendeckung.“ — Elisabeth Fresen, Bundesvorstand
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. & Bäuerin
„Die Aufgabe der Zukunftskommission Landwirtschaft war es, den Spagat
zwischen Ökonomie und Ökologie zu schaffen und Vorschläge zu machen, wie
beides in Einklang zu bringen ist.“ — Olaf Bandt, Vorsitzender des BUND e.
V.
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landwirtschaft
Die Online-Wissensthek „querFELDein“ der Leibniz-Gemeinschaft bündelt
Fakten, News und Ideen rund um die Landwirtschaft der Zukunft. In einem
interaktiven Blog-Format bringt sie dabei Perspektiven aus Forschung,
Praxis und Gesellschaft zusammen und lädt zum Dialog ein. Initiiert vom
Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. und gefördert
vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes
Brandenburg (MWFK). Das Projekt wird neben dem ZALF unterstützt vom
Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB), dem Leibniz-
Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), dem Leibniz-
Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ), dem Leibniz-Institut für
Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP), dem Leibniz-Institut für
Raumbezogene Sozialforschung (IRS), dem Deutschen Institut für
Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), dem Potsdam-Institut für
Klimafolgenforschung (PIK), der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung
Eberswalde (HNEE), der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-
Senftenberg (BTU), dem Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN), dem
Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK),
dem Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen
Universität München (LSB), dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie
(IPB), Saxony5 und FiBL Schweiz - Forschungsinstitut für biologischen
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