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Für die Notfallseelsorge Ahrweiler: SRH Hochschule Heidelberg spendet 3.000 Euro

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Bei einer Flohmarktaktion an der Hochschule kamen zuletzt 300 Euro
zusammen, die die Hochschulleitung verzehnfacht.

Fünf Monate nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz leiden viele
Menschen in der Region weiterhin unter den Folgen. Die Mitarbeitenden und
Studierenden der SRH Hochschule Heidelberg wollten nach der Katastrophe
helfen: In einer Flohmarktaktion im Oktober kamen beim Verkauf von
aussortierten Markenartikeln knapp 300 Euro zusammen, die die
Hochschulleitung noch einmal verzehnfacht hat. Prof. Dr. Carsten Diener,
Rektor der SRH Hochschule Heidelberg, übergab die Spende von 3.000 Euro
kurz vor Weihnachten an die Notfallseelsorge Kreis Ahrweiler.

„Es gibt unzählige individuelle Schicksale im Hochwassergebiet rund um das
Ahrtal. Unsere Spende kann daher nur ein kleines Zeichen sein, dass wir an
diese Menschen denken und ihnen seelisch zumindest ein bisschen unter die
Arme greifen möchten“, sagt Prof. Diener. „In vielen unserer Studiengänge
berührt uns das Thema, sei es in der Psychologie oder in den Studiengängen
Climate Change Management oder Water Technology. Wir alle arbeiten daran,
nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursachen solcher Katastrophen
wissenschaftlich aufzuarbeiten.“

Nicht nur bei der Flohmarktaktion, auch darüber hinaus setzten sich in
diesem Jahr auch Studierende für die Fluthilfe ein. So verpackten
Studierende und Mitarbeitende der Hochschule im Herbst 5.000 kg Kartoffeln
für die Menschen in den überfluteten Gebieten, deren Ernte vielfach
ausfiel.

Ein externer Dozent und Psychologie-Absolvent der Hochschule, Philipp
Wöll, berichtet von seinem Einsatz für das DRK in der psychosozialen
Notfallversorgung kurz nach der Katastrophe: „Ich kannte die
Fernsehbilder. Aber dort zu sein und zu sehen, was die Wassermassen
angerichtet haben, das war ein heftiger Anblick“, berichtet Wöll. Es habe
ihm jedoch imponiert, wie die Menschen dennoch nach vorne geschaut und den
rheinländischen Humor nicht verloren haben. „Auch dieser kann helfen. Nach
wie vor ist die psychologische Unterstützung für die betroffenen und teils
traumatisierten Menschen dort dringend notwendig.“ Mit der Spende der SRH
Hochschule Heidelberg kann die Notfallseelsorge individuell und gezielt
ein Stück weit helfen.