Wübben Stiftung gründet impaktlab als Think- und Actiontank für Leitungshandeln an Schulen
Gute Schulleitungen leiten und managen Verwaltungsprozesse und führen
Menschen – Lehrkräfte, pädagogisches und administratives Personal. Mit der
Fülle an Aufgaben und Herausforderungen wandelt sich der Beruf
Schulleitung seit Jahren. Doch weder die Schulleitungsqualifizierung noch
die öffentliche Diskussion tragen dieser Entwicklung Rechnung. Spätestens
– aber nicht erst – seit der Pandemie führt dies zu starker Belastung bei
Schulleitungen. Die Wübben Stiftung hat sich deshalb entschieden, mit dem
impaktlab einen Think- und Actiontank für Leitungshandeln an Schulen
einzurichten.
Auf Basis wissenschaftlicher Analysen und praktischer Erkenntnisse wird
das impaktlab Impulse für die systematische Unterstützung und
Professionalisierung von Schulleitungen geben.
Der Geschäftsführer der Wübben Stiftung, Dr. Markus Warnke, erklärt dazu:
„Wir nehmen Schulleitungen als das ernst, was sie sind bzw. sein sollten:
Führungskräfte in einer Bildungsorganisation mit hohem
Verantwortungsspektrum und breiter Reichweite. Das braucht aus unserer
Sicht und Erfahrung eine viel größere systematische Unterstützung. Das
impaktlab zielt deshalb darauf ab, Informationen und Erkenntnisse aus
unterschiedlichen Perspektiven zur Unterstützung und Professionalisierung
von Schulleitungen zusammenzutragen, zu analysieren und öffentlich zu
vertreten.“
Das impaktlab hat seinen Sitz in Düsseldorf und arbeitet als eigenständige
Einheit der Wübben Stiftung wissenschaftlich fundiert, praxisnah und
ideologisch unabhängig. Die Leitung übernimmt die renommierte
Schulentwicklungsforscherin Dr. habil. Hanna Pfänder. Pfänder: „Wir
engagieren uns für die systematische Unterstützung von Schulleitungen.
Dazu möchten wir mit allen in den Austausch kommen, die ihren Beitrag dazu
leisten. Im Idealfall tragen unsere Impulse zur Transformation der
Führungskräfteentwicklung an Schulen in Deutschland bei – im Sinne der
Schulleitungen selbst.“
