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Festakt der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft: Aufnahme des Energiewirtschaftlichen Instituts

Feierliche Aufnahme des EWI in die JRF.  © JRF e.V.
Feierliche Aufnahme des EWI in die JRF. © JRF e.V.
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Feierliche Aufnahme des EWI in die JRF.  © JRF e.V.
Feierliche Aufnahme des EWI in die JRF. © JRF e.V.

Das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI) wurde
in die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) in einem Festakt am 1.
März 2022 in Düsseldorf aufgenommen.

Bei der feierlichen Aufnahme hielten Prof. Andreas Pinkwart, NRW-
Wirtschaftsminister, Dr. Dirk Günnewig, Staatssekretär im NRW-
Wissenschaftsministerium und Prof. Bettina Rockenbach, Prorektorin für
Forschung und Innovation an der Universität zu Köln Grußworte:

Minister Prof. Pinkwart: „Das EWI hat sich eine hervorragende Reputation
erarbeitet. Ein Beispiel ist die DENA-Studie im vergangenen Jahr, mit der
ein wesentlicher Beitrag zur Zukunft der Energieversorgung in Deutschland
und darüber hinaus geleistet wurde. Für die politische Argumentation ist
es wichtig, sich auf solche verlässliche und national wie international
beachtete Studien beziehen zu können. Ich freue mich sehr darüber, dass
das EWI der JRF beigetreten ist und innerhalb der Forschungsgemeinschaft
gestärkt wird. Ich wünsche dem EWI und der JRF viel Erfolg bei der
Zusammenarbeit.“

Staatssekretär Dr. Dirk Günnewig: „Mit der Aufnahme des EWI erhält die JRF
eine passgenaue Verstärkung. Gemeinsam wird nun an wichtigen
Zukunftsthemen wie der Energiewende geforscht und praxisnahe Lösungen
erarbeitet, wie der rasante Wandel erfolgreich gestaltet werden kann. Das
EWI kann zufrieden und stolz sein, aufgenommen zu werden in eine
leistungsstarke Forschungsgemeinschaft. Es ist eine Auszeichnung für
bereits Erreichtes, aber auch als Auftrag zu verstehen, dieser
Gemeinschaft gerecht zu werden. In den acht Jahren, seit die Johannes-Rau-
Forschungsgemeinschaft gegründet wurde, hat sie sich in der nordrhein-
westfälischen Wissenschaft etabliert, aber auch darüber hinaus.“

Prorektorin Prof. Rockenbach: „Das EWI hat seither sowohl den
technologischen Wandel in der Energiepolitik als auch die geopolitischen
und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im Fokus. Dies ist vor dem
Hintergrund des Russland-Ukraine-Konflikts besonders aktuell und wichtig.
Die Aufnahme des EWI als An-Institut der Universität zu Köln in die JRF
ist von hoher strategischer Bedeutung und markiert einen Höhepunkt der
strukturellen Entwicklung des EWI. Ich möchte allen Beteiligten ganz
herzlich zu diesem Erfolg gratulieren.“

Der Akt der Aufnahme erfolgte durch das symbolische Überreichen einer
Mitglieds-Plakette durch den Vorstand an die Institutsleitung des EWI.

Prof. Bathen, Vorstandsvorsitzender der JRF: „Die JRF ist hoch erfreut
über die erstmalige Aufnahme eines neues Mitglieds seit ihrer Gründung
2014. Das EWI hat im Aufnahme- und Evaluierungsprozess bewiesen, dass es
ein hochkarätiges, renommiertes, wissenschaftlich und wirtschaftlich
starkes Institut mit einem jungen, motivierten Team und einer
erstklassigen Institutsleitung ist. Wir freuen uns außerordentlich, das
EWI in die JRF-Familie aufzunehmen. Wir sind davon überzeugt, dass die
inhaltlichen Schwerpunkte des EWI perfekt zu unseren vier Leitthemen
passen, fruchtbare Kooperationen mit anderen JRF-Instituten zustande
kommen werden und unsere Gemeinschaft insgesamt bereichert wird.“

„Wir sind hoch erfreut über die Aufnahme in die JRF“, sagt EWI-Direktor
Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge. „Die Mitgliedschaft in der
Forschungsgemeinschaft verbindet uns mit komplementären und
leistungsfähigen Partnern, und das EWI kann zu den Schwerpunktbereichen
der JRF relevante Beiträge leisten.“ Überdies biete die Mitgliedschaft in
der JRF interessante und ergänzende Perspektiven für die Ausbildung des
wissenschaftlichen Nachwuchses am EWI.

Im Anschluss an den feierlichen Teil wurde in einem inhaltlichen Teil die
energiewirtschaftliche Situation in Deutschland im Zuge der Energiewende
in einem Tandemvortrag des EWI beleuchtet. Bei einer anschließenden
Podiumsdiskussion tauschten sich WissenschaftlerInnen der JRF-Institute
EWI, ZBT und Wuppertal Institut und des Düsseldorfer Instituts für
Energierecht über Perspektiven der Energieforschung in NRW sowie den sich
daraus ergebenden Herausforderungen und Potentialen interdisziplinärer
Forschung aus.

Der Aufnahme ging ein einjähriger Prozess voraus. Mitte Dezember votierte
eine außerordentliche Mitgliederversammlung der JRF unter Vorsitz des
Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
einstimmig für den Beitritt des Kölner Instituts. Das EWI wird
institutionell vom nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium
gefördert und ist ein An-Institut der Universität zu Köln.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Bildergalerie unter:
https://jrf.nrw/veranstaltung/festakt-ewi/

Zur Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft:

Die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft ist die Forschungsgemeinschaft des
Landes NRW. Aktuell zählt sie 16 wissenschaftliche Institute mit mehr als
1.500 MitarbeiterInnen in NRW und einem Jahresumsatz von über 110
Millionen Euro. Gegründet hat sich der gemeinnützige Verein 2014 als
Dachorganisation für landesgeförderte, rechtlich selbstständige,
außeruniversitäre und gemeinnützige Forschungsinstitute. Unter dem
Leitbild „Forschung ‚Made in NRW‘ für Gesellschaft, Wirtschaft, Politik“
arbeiten die JRF-Institute fachübergreifend zusammen, betreiben eine
gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, fördern wissenschaftlichen Nachwuchs und
werden von externen GutachterInnen evaluiert. Neben den wissenschaftlichen
Mitgliedern ist das Land NRW ein Gründungsmitglied, vertreten durch das
Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Weitere Informationen unter:
www.jrf.nrw