"Wir sind eine Präsenzhochschule" – NBS Northern Business startet ins Sommersemester 2022
Plädoyer für das Studieren vor Ort – Beste Rahmenbedingungen für ein
erfolgreiches Studium – Festredner Knut Fleckenstein – Serviceorientierung
Es fällt schwer, in der gegenwärtigen weltpolitischen Situation etwas zu
feiern. Entsprechend erinnerte Prof. Dr.-Ing. Uwe Här, Rektor der NBS
Northern Business School, bei der offiziellen Eröffnung des
Sommersemesters 2022 am Freitag, den 11. März 2022, in der Hochschule für
Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg, eingangs an die kriegerische
Auseinandersetzung in der Ukraine. Man hoffe auf ein baldiges Ende des
Krieges und darauf, dass am Ende die Diplomatie siege – und nicht die
Gewalt.
Eines der Highlights an einer Hochschule sei zweifellos die feierliche
Begrüßung von neuen Studierenden. Die letzte Feier konnte in dieser –
präsenten – Form das letzte Mal im März 2020 stattfinden. Was in Zeiten
der Pandemie als Besonderheit betont werden muss, sollte an einer
Hochschule der Normalfall sein, allein deshalb, weil das Studieren in
Präsenz mit so vielen offensichtlichen Vorteilen verbunden ist.
Ein wirkliches Studienerlebnis ist nur in Präsenz möglich – wofür Prof.
Här leidenschaftlich plädierte. Nur in Präsenz könne wirklicher
akademischer Austausch stattfinden und sich die bloße
Informationsweitergabe in wirkliche Wissensvermittlung verwandeln. "Kommen
Sie an die Hochschule, nutzen Sie den persönlichen Austausch mit Ihren
Professorinnen und Professoren sowie mit Ihren Kommilitoninnen und
Kommilitonen, lernen Sie sich gegenseitig kennen", so Prof. Här.
Hochschulen seien Orte des geistigen Austausches und der geistigen
Auseinandersetzung – und das funktioniere nur im direkten, persönlichen
Dialog, nicht am Bildschirm. Für die spätere Karriere sei zudem
persönliches Networking unerlässlich und ein Studium in Präsenz könne
dafür als Spiel- und Übungsfeld genutzt werden.
Schließlich: Die persönliche Betreuung entfalte erst in Präsenz ihr volles
Potenzial. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter werde die neuen
Studierenden dabei unterstützen, einen guten Abschluss zu erreichen, um
die zukünftigen beruflichen Anforderungen zu meistern. Die Hochschule sehe
ihre Aufgabe darüber hinaus darin, die Studierenden zu befähigen, sich in
einer schnell wandelnden Welt immer wieder neu zurechtzufinden und sich
fortlaufend neues Wissen aneignen zu können.
Im Anschluss richteten die beiden Studierendenvertreter Aulina Cerimi und
Fabian Rabenda das Wort ans Auditorium. Großer Pluspunkt an der NBS
Northern Business School sei das studentische Miteinander und der große
Zusammenhalt untereinander. Wer beispielsweise in Lerngruppen lerne,
schreibe nachweisbar bessere Klausuren, tausche sich intensiver
untereinander aus und habe einfach auch mehr Spaß miteinander. Die
Hochschule biete die besten Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches
Studium, sei es die sehr starke Serviceorientierung von Lehrenden und
Verwaltungoder der mögliche direkte Kontakt zu den Lehrenden.
Knut Fleckenstein, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes und ehemaliges
Mitglied des Europäischen Parlaments, hielt im Anschluss die Festrede.
Anhand eines kurzen Abrisses der Gründungs- und Erfolgsgeschichte des
Arbeiter-Samariter-Bundes plädierte Fleckenstein für gesellschaftliches
Engagement, Empathie, das authentische Ausrichten des eigenen Lebens an
Werten sowie für mutige und gegebenenfalls hartnäckige Risikobereitschaft.
In allen Berufen komme es zwar darauf an, das "Handwerk" zu erlernen, die
Softskills würden aber ebenfalls zu einem großen Teil zum beruflichen
Erfolg beitragen. "Arbeit macht Freude, wenn man den Sinn erkennen kann
und wenn man im Team Lösungen findet", so Fleckenstein.
Prof. Dr. Carl Heinz Daube, Prorektor Forschung der NBS Northern Business
School, verlieh anschließend an Prof. Dr. Andreas Del Re den
Forschungspreis der Hochschule für das akademische Jahr 2020/21. Del Re
habe als Leiter des Instituts für unbemannte Systeme der Hochschule mit
seinem Projekt "Datenvisualisierung von Luftraumstrukturen" einen
hervorragenden Beitrag für die anwendungsorientierte Forschung mit
unmittelbarem Nutzen geleistet – bei dem auch Studierende eingebunden
waren. Del Re dankte für die Auszeichnung und betonte die Teamleistung bei
dem Projekt. Derartige Leistungen würden gerade auch den neuen
Studierenden zeigen, dass sie an der richtigen Hochschule studieren
würden: Die Hochschule begleite ihre Studierenden und unterstütze auch die
Beteiligung an Forschungsaktivitäten.
Abschließend richtete Marc Petersen, Kanzler der NBS Northern Business
School, die Worte an die Studierenden. Die Verwaltung, so der Kanzler,
habe die Aufgabe, die Studierenden serviceorientiert durch das Studium zu
bringen. An der Hochschule herrsche daher die sogenannte Open-Door-Policy.
"Wir möchten, dass Sie Fragen stellen, und wir möchten Ihnen bei
Problemen, auch außerhalb des Hochschulalltags, helfen", so Petersen.
Beim anschließenden Empfang gab es bereits vielfältige Gelegenheiten, sich
untereinander besser kennenzulernen.
Das gesamte Team der NBS Northern Business School wünscht den neuen
Studierenden einen guten Studienstart und viel Erfolg im Studium!
Die NBS Northern Business School – University of Applied Sciences ist eine
staatlich anerkannte Hochschule, die Vollzeit-Studiengänge sowie berufs-
und ausbildungs-begleitende Studiengänge in Hamburg anbietet. Zum
derzeitigen Studienangebot gehören die Studiengänge Betriebswirtschaft
(B.A.), Sicherheitsmanagement (B.A.), Soziale Arbeit (B.A.) und Real
Estate Management (M.Sc.).
Ihr Ansprechpartner für die Pressearbeit an der NBS Hochschule ist Frau
Kathrin Markus (
allen Fachthemen, die unsere Wissenschaftler abdecken, unter
https://www.nbs.de/die-nbs/pre
Originalpublikation:
https://www.nbs.de/die-nbs/akt
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