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HU-Podcast: Linsen-Burger statt Schweinehack – Deutschland erlebt eine Ernährungswende

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Ein Gespräch mit den Agrarwissenschaftlern Peter Feindt und Harald Grethe
über Agrarreformen, Tierwohl, Umweltschutz und eine nachhaltige Ernährung

Fleisch ist zu billig, zu viel davon konsumieren wir sowieso. Doch warum
wird es nicht reichen, die Preise für Fleisch und Milch zu erhöhen? Über
dringend benötigte Agrarreformen spricht die Radiojournalistin Cora
Knoblauch mit den Agrarwissenschaftlern Prof. Dr. Peter Feindt und Prof.
Dr. Harald Grethe. Eine Trendwende unserer Ernährungsweise sei für
Industrienationen wie Deutschland dringend nötig, sagen Feindt und Grethe.
Das Problem sei aber nicht nur der zu große Fleisch- und
Milchproduktekonsum.

„Die Politik hat in den vergangenen Jahrzehnten alles daran gesetzt,
dringend benötigte Agrar-Reformen auszubremsen“, kritisiert Peter Feindt.
Krisen wie der derzeitige Krieg gegen die Ukraine würde bereits bestehende
Abhängigkeiten und Missstände verschärfen und für den Normalbürger
sichtbar machen. So seien die Preise für Futtermittel bereits jetzt enorm
gestiegen, sagt Feindt.

„Manch ein Fleischproduzierender Betrieb wird sich vielleicht nicht halten
können“, sagt Harald Grethe. Er fordert Umstrukturierungen und ein
Umdenken auf vielen Ebenen: „Es gibt nicht die eine Stellschraube, an der
man dreht und dann ist das Problem gelöst“.

Ein Gespräch über Umweltschutz, Tierwohl und eine nachhaltige Ernährung.
Und die Frage, ob wir wie in den 50er Jahren nur Sonntags einen Braten
auftischen sollten – Spoiler: nein.

Die Podcastfolge „Linsen-Burger statt Schweinehack –  Deutschland erlebt
eine Ernährungswende“ hören Sie auf der Podcast-Seite der HU:
https://hu.berlin/podcampus

Dort finden sich auch alle bisherigen Themen von „Licht, Atomen und
Geheimdiensten“ bis zur „Persönlichkeit unserer Nervenzellen“.

Sie finden die Podcasts der Humboldt-Universität auch auf Spotify und
Apple Podcasts.

Der HU-Podcast „Humboldt hören“ bringt die Hörerinnen und Hörer in Kontakt
mit den Forschenden der HU. Die Radiojournalistin Cora Knoblauch führt die
Gespräche an den Orten, die für die Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler wichtig sind und an denen sie anschaulich machen können,
worum es ihnen mit ihrer Forschung geht.

Kontakt:

Hans-Christoph Keller, Pressesprecher der Humboldt-Universität zu Berlin,
Tel.: 030 2093-12710, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.