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Wissenschaft und Gesellschaft im Dialog: Praxisrat am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt eingerichtet

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Am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt hat der Praxisrat
seine Arbeit aufgenommen. Die 14 Mitglieder bringen unterschiedliche
Perspektiven und Interessen aus einem breiten gesellschaftlichen Spektrum
in die Forschungsarbeit ein und unterstützen den Transfer von Ergebnissen.

Das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) wurde 2020
als bundesweiter Zusammenschluss von 11 Standorten gegründet. Mehr als 200
Wissenschaftler:innen betreiben hier interdisziplinäre geistes- und
sozialwissenschaftliche Forschung zu Möglichkeiten und Herausforderungen
des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Zentraler Auftrag für ihre Arbeit
ist es, Wissenschaft dialogisch im lebendigen Austausch mit
gesellschaftlichen Akteuren zu betreiben. Als ‚Wächter‘ über diesen
Auftrag hat nun der Praxisrat seine Arbeit aufgenommen, der gemeinsam mit
dem wissenschaftlichen Beirat zentral für die externe Qualitätssicherung
des FGZ ist. Die 14 Mitglieder bringen in Vertretung ihrer Organisationen
und Verbände unterschiedliche Perspektiven und Interessen aus einem
breiten gesellschaftlichen Spektrum in die Forschungs- und Transferarbeit
ein.

Die Leitfragen für den Praxisrat lauten: Welche Herausforderungen zeichnen
sich ganz aktuell im Umfeld der Partner:innen für den Zusammenhalt in
unserer Gesellschaft ab? Wie sind unterschiedliche Menschen und
gesellschaftliche Gruppen davon betroffen? Welche Formen des
„Zusammenhalts“ sehen sie als erstrebenswert an? Wie kann ein inklusiver
gesellschaftlicher Dialog über diese Fragen gestaltet werden? Und welchen
Beitrag kann das FGZ mit seinem Praxisnetzwerk dazu leisten? Die Impulse
des Praxisrates sind sowohl für die Fortentwicklung des
Forschungsprogramms als auch für die Gestaltung eines praxistauglichen
Transfers von Forschungsergebnissen entscheidend.

Dem Praxisrat des FGZ gehören an:
* Fatma Çelik: Geschäftsführerin, neue deutsche organisationen - das
postmigrantische netzwerk e.V.
* Christina Gassner:  Geschäftsführerin, Deutsche Sportjugend
* Reiner Hoffmann: Bundesvorstand, Deutscher Gewerkschaftsbund
* Dr. Anna Hofmann: Sprecherin und Bereichsleiterin des Förderbereichs
Wissenschaft und Forschung, Allianz für Zusammenhalt
* Renate Hornung-Draus: Geschäftsführerin der Abteilung Volkswirtschaft
und Internationales, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
e.V.
* Dr. Uwe Kemmesies: Leiter der Forschungsstelle Terrorismus /
Extremismus, Bundeskriminalamt
* Prof. Dr. Doron Kiesel: Wissenschaftlicher Direktor der
Bildungsabteilung, Zentralrat der Juden in Deutschland
* Prälat Dr. Peter Klasvogt: Direktor, Sozialinstitut Kommende Dortmund
und Katholische Akademie Schwerte
* Thomas Krüger:  Präsident, Bundeszentrale für politische Bildung
* Isabel Schayani: Journalistin, Westdeutscher Rundfunk Köln
* Dr. Matthias Schulze-Böing: Beauftragter für besondere Aufgaben, Stadt
Offenbach am Main
* Dr. Irmgard Schwaetzer: ehemalige Präses, Evangelische Kirche
Deutschland
* Dr. Asmaa Soliman: Projektleiterin des Kompetenznetzwerks Zusammenleben
in der Einwanderungsgesellschaft, Junge Islam Konferenz
* Dr. Gerhard Timm: Geschäftsführer, Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien
Wohlfahrtspflege (BAGFW) e.V.

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Am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) arbeiten über
200 Wissenschaftler:innen zu Fragen des Zusammenhalts: Identitäten und
regionale Erfahrungswelten, Ungleichheiten und Solidarität, Medien und
Konfliktkultur, Polarisierung und Populismus, aber auch Antisemitismus und
Hasskriminalität. Zum FGZ gehören die Technische Universität Berlin sowie
die Universitäten Bielefeld, Bremen, Frankfurt am Main, Halle-Wittenberg,
Hannover, Konstanz und Leipzig, das Soziologische Forschungsinstitut
Göttingen, das Leibniz-Institut für Medienforschung Hamburg und das
Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena.