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Mitmachaktion “Homeoffice? Herausforderung angenommen!”

Terminals mit Touchscreens an öffentlichen Orten wie dem Karlsruher ZKM machen Bürgerinnen und Bürger auf das Mitmachprojekt zum Thema Homeoffice neugierig. (Foto: IISM, KIT)  IISM, KIT
Terminals mit Touchscreens an öffentlichen Orten wie dem Karlsruher ZKM machen Bürgerinnen und Bürger auf das Mitmachprojekt zum Thema Homeoffice neugierig. (Foto: IISM, KIT) IISM, KIT
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Terminals mit Touchscreens an öffentlichen Orten wie dem Karlsruher ZKM machen Bürgerinnen und Bürger auf das Mitmachprojekt zum Thema Homeoffice neugierig. (Foto: IISM, KIT)  IISM, KIT
Terminals mit Touchscreens an öffentlichen Orten wie dem Karlsruher ZKM machen Bürgerinnen und Bürger auf das Mitmachprojekt zum Thema Homeoffice neugierig. (Foto: IISM, KIT) IISM, KIT

Viele Beschäftigte und Unternehmen sind auch künftig – unabhängig von der
Corona-Pandemie – offen für das Arbeiten im Homeoffice. Sie ziehen es
sogar häufig dem Arbeiten im Büro vor. Berufsarbeit in der eigenen Wohnung
bringt neben zahlreichen Vorteilen aber auch Herausforderungen mit sich.
Die Initiative „wir-forschen.digital“ des Karlsruher Instituts für
Technologie (KIT) lädt Bürgerinnen und Bürger dazu ein, unter https://wir-
forschen.digital/home-office/ ihre persönlichen Herausforderungen
einzubringen, für die sie sich Unterstützung von der Wissenschaft
wünschen. Gemeinsam mit den Forschenden und Studierenden werden dann
Lösungsvorschläge erarbeitet.

Viele Beschäftigte und Unternehmen sind auch künftig – unabhängig von der
Corona-Pandemie – offen für das Arbeiten im Homeoffice. Sie ziehen es
sogar häufig dem Arbeiten im Büro vor. Berufsarbeit in der eigenen Wohnung
bringt neben zahlreichen Vorteilen aber auch Herausforderungen mit sich.
Die Initiative „wir-forschen.digital“ des Karlsruher Instituts für
Technologie (KIT) lädt Bürgerinnen und Bürger dazu ein, unter wir-
forschen.digital/home-office/ ihre persönlichen Herausforderungen
einzubringen, für die sie sich Unterstützung von der Wissenschaft
wünschen. Gemeinsam mit den Forschenden und Studierenden werden dann
Lösungsvorschläge erarbeitet.

„Im Homeoffice bewege ich mich zu wenig.“ „Ich habe das Gefühl, ständig
erreichbar sein zu müssen und kann nur noch mit schlechtem Gewissen
entspannen.“ „Ohne das gewohnte Arbeitsumfeld im Büro komme ich schwer in
einen effektiven Arbeitsmodus.“ So oder ähnlich lassen sich einige der
Hürden und Herausforderungen des Arbeitens im Homeoffice formulieren.
Diese können vielfältig sein und Beschäftigte, Führungskräfte und
Familienangehörige auf jeweils eigene Weise betreffen. Forschende und
Studierende des KIT greifen derartige Herausforderungen auf, um zusammen
mit Bürgerinnen und Bürgern innovative Lösungsvorschläge zu entwickeln.
Seit Anfang April läuft die digitale Mitmachaktion „Homeoffice?
Herausforderung angenommen!“. Sie ist Teil der vom Institut für
Wirtschaftsinformatik und Marketing (IISM) des KIT geleiteten Digital-
Citizen-Science-Initiative „wir-forschen.digital“, in der sich Bürgerinnen
und Bürger aktiv – über digitale Plattformen und damit unabhängig von Ort
und Zeit – auf Augenhöhe mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
an der Forschung beteiligen.

Hürden im Homeoffice-Alltag

In vier Themenfeldern – Bewegung und Gesundheit, IT-Sicherheit, Motivation
und Führung sowie Kollaborationstools – können Bürgerinnen und Bürger
online Herausforderungen ihres persönlichen Alltags im Homeoffice
beschreiben, etwa wenn sie sich fragen, wie sie sich im Homeoffice vor
Cyber-Kriminalität schützen können oder wie sie als Führungskraft
Mitarbeitende auch remote motivieren und Teams zusammenhalten können. „Wir
sind sehr offen für die unterschiedlichsten Fragen und möchten möglichst
viele Menschen einbeziehen“, sagt Projektkoordinatorin Anke Greif-
Winzrieth, Doktorandin am IISM und Managerin des Experimentallabors
Karlsruhe Decision and Design Laboratory, kurz KD²Lab, am KIT. „Die
partizipativ entwickelte digitale Plattform ist sehr leicht zugänglich und
nutzbar“, betont sie. Für ausgewählte Herausforderungen werden Forschende
und Studierende des KIT im Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern
Lösungsvorschläge erarbeiten. „Die Ergebnisse werden wir im Sommer
öffentlich präsentieren – dazu sind selbstverständlich alle Beteiligten
und Interessierten herzlich eingeladen“, sagt die
Wirtschaftsinformatikerin.

Interessierte können sich ab sofort unter http://wir-forschen.digital
/home-office/ an der Aktion beteiligen. Zudem stehen Terminals zum
Mitmachen im Foyer des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien (Lorenzstraße
19, 76135 Karlsruhe) sowie in der Ausstellung „BioMedien“ im ZKM bereit.

Erlebbare Wissenschaft durch Digital Citizen Science

„Wissenschaft sollte nicht länger nur in geschlossenen Laboren und den
Büros der Universitäten stattfinden. Alle Bürgerinnen und Bürger sollten
sich auf einfache Weise im gesamten Forschungsprozess einbringen können.
So können wir gemeinsam Wissenschaft demokratisieren“, betont Professor
Christof Weinhardt vom IISM, der das Projekt leitet. Das Angebot, eigene
Forschungsfragen zu formulieren und Erfahrungswissen mit Forschenden zu
teilen, soll Wissenschaft erlebbar machen. Im Projekt erforschen und
entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus fünf wirtschafts-
und sozialwissenschaftlichen Instituten des KIT Methoden und
Infrastrukturen für die Forschung unter Beteiligung von Bürgerinnen und
Bürgern. Dafür werden eine neuartige digitale Citizen-Science-Plattform
sowie öffentliche Mitmach-Terminals entwickelt und bereitgestellt. So wird
allen Interessierten die Möglichkeit zur aktiven Beteiligung an
Forschungsaktivitäten sowie zur Kommunikation und Zusammenarbeit
untereinander und mit Forschenden eröffnet – ein Anliegen, das auch das
Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! des Bundesministeriums für Bildung
und Forschung zusammen mit der Initiative Wissenschaft im Dialog in den
Mittelpunkt stellt.

Über das Beteiligungsprojekt „wir-forschen.digital“

Das in einer ersten Phase seit Anfang 2021 bis Ende 2022 geförderte
Projekt „wir-forschen.digital“ mit dem Dachthema „Wohlbefinden, Arbeit und
Bildung zu Hause“ wird mit rund 600 000 Euro aus dem internen Exzellenz-
Förderprogramm „KIT Future Fields“ des KIT unterstützt. Beteiligte
Institute des KIT sind das Institut für Wirtschaftsinformatik und
Marketing mit Professor Alexander Mädche, Professor Benjamin Scheibehenne
und Professor Christof Weinhardt, das Institut für angewandte Informatik
und Formale Beschreibungsverfahren mit Professorin Melanie Volkamer, das
Institut für Sport und Sportwissenschaft mit Professor Alexander Woll, das
Institut für Unternehmensführung mit Professorin Petra Nieken und das
Institut für Volkswirtschaftslehre mit Professorin Nora Szech. (afr)

Die Mitmachaktion „Homeoffice? Herausforderung angenommen!“

-             direkt im Internet unter wir-forschen.digital/home-office/
-             sowie an den Mitmach-Terminals im Foyer und in der
Ausstellung „BioMedien“ im ZKM (Lorenzstraße 16, 76135 Karlsruhe)

Weitere Informationen: https://wir-forschen.digital/

Podcast „KIT.audio“ zum Digital-Citizen-Science-Projekt Wellbeing@Home in
Zeiten von Homeoffice: https://www.sek.kit.edu/2203_6224.php