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Das Forschungsnetzwerk Bioenergie veröffentlicht interaktive Forschungslandkarte

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Seit 2008 vernetzt die Begleitforschung des BMWK-Förderbereichs
„Energetische Nutzung biogener Rest- und Abfallstoffe“ (kurz „Energetische
Biomassenutzung“) am DBFZ erfolgreich die Netzwerkbeteiligten im
Forschungsnetzwerk Bioenergie. In einer neu gestalteten, interaktiven
Forschungslandkarte können die im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramm
der Bundesregierung geförderten Projekte und deren Projektpartner nun
erstmals über eine grafische Oberfläche gefunden werden. Mit dem neuen
Tool gliedert sich die Begleitforschung nahtlos in die 2021 gestartete
Digitalisierungsoffensive des DBFZ ein.

Die derzeit 40 Projekte des 7. Energieforschungsprogramms, deren fast 150
projektbeteiligte Organisationen bereits in die Datenbank eingepflegt
wurden, können in der neu gestalteten Übersicht sowohl nach Themenfeld als
auch Stadt/Region und/oder Institutionsart gefiltert werden. Ziel des
Projektteams ist es, im Laufe des Jahres 2022 auch Projekte und
Projektbeteiligte von früheren Förderprogrammen in die Datenbank
aufzunehmen: „Die Forschungslandkarte soll natürlich weiter wachsen. Unser
Ziel ist es, sowohl die Beteiligten untereinander noch besser zu
vernetzen, als auch externen Partnern*innen die Möglichkeit zu geben,
entsprechende Kompetenzen im Bereich Bioenergie und Bioökonomie auf
Bundes- und Länderebene zu finden. Hierfür lassen sich die bisher
eingepflegten Projekte nach verschiedensten Kriterien filtern. Im
Förderprogramm steckt ein enormes Potenzial und Wissen, daher erhoffen wir
uns, mit der Karte perspektivisch ein umfangreiches virtuelles Netzwerk
schaffen zu können.“, so die Projektkoordinatorin der Begleitforschung,
Dr. Vera Tens.

Hintergrund: Förderbereich „Energetische Biomassenutzung“

Die hochwertige energetische Verwertung von Biomasse, insbesondere von
Reststoffen für die effiziente Erzeugung von Bioenergie, nimmt eine
wichtige Rolle beim Ausbau der Erneuerbaren Energien ein. Das
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert vor diesem
Hintergrund die Weiterentwicklung der energetischen Biomassenutzung.
Initiiert wurde die Förderung der energetischen Biomassenutzung im Jahr
2008 vom Bundesumweltministerium mit dem Programm „Förderung von Forschung
und Entwicklung zur klimaeffizienten Optimierung der energetischen
Biomassenutzung“. Seit Projektstart des Förderprogrammes konnten insgesamt
bereits mehr als 700 Projektbeteiligte erfolgreich miteinander vernetzt
werden. Seit 2016 ist das Programm als Forschungsnetzwerk BIOENERGIE Teil
der Forschungsnetzwerke Energie des BMWK. Im September 2018 wurde der
Förderbereich „Energetische Nutzung biogener Rest- und Abfallstoffe“ Teil
des 7. Energieforschungsprogramm „Innovationen für die Energiewende“.