Eröffnung des HfK-Musikkellers und Start der Musikreihe „Resonanzen“
Es wird noch klangvoller in Bremen. Die Hochschule für Künste (HfK) Bremen
eröffnet am 28. April 2022 feierlich den Musikkeller, ihre neu gestaltete
Veranstaltungsstätte, mitten im Zentrum der Hansestadt. Eingeleitet wird
der Abend mit der Auftaktveranstaltung der Musikreihe „Resonanzen“. Das
Konzert beginnt um 21:15 Uhr. Tickets können vorab reserviert werden und
sind, solange der Vorrat reicht, an der Abendkasse ab 20:30 Uhr
erhältlich.
„Durch den umfangreichen Umbau ist es gelungen einen neuen, besonderen Ort
zum Erleben von Musik zu schaffen. Die dichte, konzentrierte Atmosphäre,
die Nähe zwischen Musiker:innen und Publikum – wie man sie vom HfK-
Jazzclub kennt – steht nun allen an der HfK vertretenen Musikrichtungen
zur Verfügung. Das Publikum wird hier in Zukunft von Alter Musik bis zu
elektroakustischen Performances, von Operngesang bis zu Klavierkonzerten,
eine große Bandbreite an unterschiedlichsten musikalischen Ausdrucksformen
hautnah erleben können“, sagt Professor Roland Lambrette, Rektor der HfK
Bremen.
Die authentische Atmosphäre des Kellergewölbes wird durch eine
maßgeschneiderte Innenausstattung ergänzt, die – von der Bühne bis zu den
Sitzgelegenheiten – in den Werkstätten der HfK entstanden sind. „Der Umbau
hat architektonisch und technisch einen idealen Raum für Live-Musik
geschaffen“, so Professor Lambrette.
Auch Feinschmecker:innen kommen voll auf ihre Kosten. In Verbindung mit
der Mensa 13, der Gastronomie der HfK in der Dechanatstraße, ist ein neuer
Ort in Bremen entstanden, der musikalische und kulinarische Genüsse
miteinander verbindet. Die Mensa 13 wird von Jan-Phillip Iwersen und
seinem Team von der renommierten Küche 13 geführt – einem der besten
Restaurants der Stadt.
Passend zu der Besonderheit des Musikkellers, wird dessen Neueröffnung mit
dem Start einer neuen Musikreihe gefeiert.
Resonanzen, also das Mittönen eines Körpers in der Schwingung eines
anderen Körpers, ist der Titel der Musikreihe. „Ohne Resonanzen gibt es
keine Musik“, so Professor Lambrette. Das Veranstaltungsformat stellt
bekannte Muster in Frage und wird einmal im Monat stattfinden: Es werden
verschiedenste Stilrichtungen in oftmals ungewohntem Ambiente präsentiert.
„So kann man ein klassisches Konzert in einem urbanen Setting erleben, das
eher an einen Jazzclub erinnert. Das ist sehr spannend. Wir hoffen
natürlich auch, dass sich so Musikerinnen und Musiker unterschiedlicher
Genres gegenseitig inspirieren“, sagt Professor Lambrette.
Eröffnet wird das Konzert von Geigerin Mechthild Karkow, Professorin für
Barockvioline und Konrektorin für Studium und Lehre an der HfK Bremen.
Als Musikerin gilt sie als eine der vielseitigsten Spezialistinnen im
Bereich der historischen Aufführungspraxis. Ihr Repertoire reicht vom Ende
des 16. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts und schließt auch
zeitgenössische Kompositionen ein.
Der französische Pianist Lorenzo Soulès präsentiert Claude Debussys
Vertonung von „Reflets dans l'eau“ aus der Klavierstückesammlung „Images“.
Soulès wird das Publikum auch auf eine musikalische Reise nach Spanien
einladen mit dem Werk „Triana der Iberia“ von Isaac Albéniz.
Die Sopranistin Alexandra von der Weth und der Pianist Artem Yasynskyy
präsentieren Stücke von Franz Schubert, Richard Strauss und Hugo Wolf. Von
der Weth ist eine deutsche Opern- und Konzertsängerin und Stimmbildnerin
und seit November 2021 Gastprofessorin für Gesang an der Hochschule für
Künste Bremen. Artem Yasynskyy wurde in eine Musikerfamilie in Donezk,
Ukraine, geboren. Mit acht Jahren gab er sein erstes Konzert. Im Jahr 2010
begann Artem Yasynskyy sein Aufbaustudium an der HfK bei Professor Patrick
O'Byrne, dem ein Masterstudium folgte. Beide schloss er mit Auszeichnung
ab.
Abgerundet wird das Konzert von Jazz-Improvisationen von Markus
Schieferdecker, deutscher Bassist des Modern Creative Jazz, im Dialog mit
dem Pianisten Oliver Poppe. Schieferdecker ist seit 2020 Professor für
Jazz-Kontrabass und E-Bass an der Hochschule für Künste, an der auch Poppe
lehrt.
Tickets (solange der Vorrat reicht) sind am 28. April 2022 an der
Abendkasse ab 20:30 Uhr erhältlich. Eine verbindliche Voranmeldung via
Email (
um 21:15 Uhr. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 10 Euro, der
ermäßigte Preis für Studierende beträgt 3 Euro.
Über die Hochschule für Künste Bremen
Die Hochschule für Künste Bremen ist die führende Kunsthochschule in
Nordwestdeutschland. Mit mehr als 1.000 Studierenden, 88 Professor:innen
und 162 Lehrbeauftragten bietet die HfK Bremen ein einzigartiges Portfolio
von Lehrveranstaltungen und garantiert eine individuelle Förderung der
Studierenden in Werkstätten, Laboratorien und Studios sowie Übungsräumen
und Konzertsälen. Zentrale Qualität der HfK Bremen ist die
interdisziplinäre Verbindung der unterschiedlichen Disziplinen zwischen
Kunst, Design und Musik, die in gemeinsamen Projekten entwickelt wird. Die
HfK Bremen hat zwei Standorte, der eine befindet sich in einem
historischen Speichergebäude der Überseestadt, den ehemaligen Docklands
von Bremen, der andere in einem klassizistischen Gebäude im historischen
Zentrum der Stadt.
Die Hochschule und ihre Aktivitäten von Ausstellungen, Interventionen im
öffentlichen Raum bis zu Konzerten und Festivals ist eine Säule des Bremer
Kulturangebots (rund 400 Veranstaltungen der HfK Bremen) und bietet den
Studierenden viele Möglichkeiten, die eigenen Kompetenzen vor Publikum zu
erproben.
Bremen als historische Hansestadt hat in Jahrhunderten
Bürger:innenengagement, demokratische Traditionen, Eigenheiten und
Eigenständigkeiten entwickelt und gilt in Deutschland als Pionier- und
Experimentierstadt, die dem Neuen gegenüber aufgeschlossen ist. Bei den
Studierenden ist Bremen als Lebensumfeld sehr beliebt.
