Heinz Maier-Leibnitz-Preis für Dr. Dr. Hanjo Hamann der EBS Universität
Hanjo Hamann erhält den Heinz
Maier-Leibnitz-Preis, Deutschlands bedeutendste Auszeichnung für
Nachwuchswissenschaftler:innen
der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verliehen. Die Auswahl hatte
eine von der DFG und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung
(BMBF) eingesetzte Expertenjury unter 155 Nominierten getroffen.
Hanjo Hamann hat seit April 2022 die Qualifikationsprofessur (mit Tenure
Track) für Bürgerliches Recht, Wirtschafts- und Immaterialgüterrecht,
insbesondere Recht der Digitalisierung und Rechtslinguistik, an der EBS
Universität inne. Er studierte Jura und Psychologie an den Universitäten
Heidelberg und Hamburg und wurde von den Universitäten Bonn und Jena in
den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften promoviert. Internationale Lehr-
und Forschungsaufenthalte führten ihn ans Europäische Hochschulinstitut
(EUI) in Florenz, an die Universität von Sichuan in Chengdu, sowie an die
Universität Stanford, wo er neben einem Master of the Science of Law (JSM)
auch das Graduiertenzertifikat für digitale Geisteswissenschaften (GCDH)
erwarb. Seine Dissertation zum evidenzbasierten Herangehen an das Recht,
ist national wie international auf breites Interesse gestoßen. Hamann ist
Gastforscher am Max-Planck-Institut zur Erforschung von
Gemeinschaftsgütern, Akademiekollegiat der Heidelberger Akademie der
Wissenschaften, sowie Stipendiat in der Postdoktorandenförderung der
Daimler und Benz Stiftung.
„Über diese Anerkennung meiner Arbeit freue ich mich außerordentlich. Ohne
zahlreiche Mitstreiter und Wegbegleiter wäre das nicht möglich gewesen.
Der andere deutsche Zivilrechtler, der bisher einen Maier-Leibnitz-Preis
innehatte, ist im Februar verstorben – es erfüllt mich mit Stolz und
Demut, in seine Fußstapfen treten zu dürfen,“ so Hamann.
Prof. Dr. Ulrich Segna, Dekan der EBS Law School, sagt: „Wir sind sehr
stolz, einen solch hochkarätigen Wissenschaftler für die EBS Law School
gewonnen zu haben. Und wir freuen uns sehr darüber, dass er mit dieser
wohlverdienten Auszeichnung gewürdigt wird."
Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft wird
seit 1977 an Wissenschaftler:innen in einem frühen Karrierestadium in
Anerkennung herausragender Leistungen vergeben. Benannt ist er seit 1980
nach dem Atomphysiker und früheren DFG-Präsidenten Heinz Maier-Leibnitz,
in dessen Amtszeit (1974–1979) er erstmals vergeben wurde. Die Preise sind
mit 20.000 Euro dotiert und sollen die Ausgezeichneten darin unterstützen
und anspornen, ihre wissenschaftliche Laufbahn weiterzuverfolgen. Hamann
erhält den Preis als erster deutscher Jurist seit vor gut zwanzig Jahren
die inzwischen ans Bundesverfassungsgericht berufene
Rechtswissenschaftlerin Gabriele Britz ausgezeichnet wurde.
Über die EBS Universität für Wirtschaft und Recht
Die EBS Universität ist eine der führenden privaten
Wirtschaftsuniversitäten Deutschlands. Aktuell lernen und forschen rund
2200 Studierende und Doktoranden an den Standorten in Wiesbaden und
Oestrich-Winkel. Die EBS Business School, älteste private Hochschule für
Betriebswirtschaftslehre in Deutschland, bildet seit 1971
Führungspersönlichkeiten mit internationaler Perspektive aus. Die EBS Law
School, jüngste juristische Fakultät in Deutschland, bietet seit 2011 ein
vollwertiges, klassisches Jura-Studium mit dem Abschlussziel Staatsexamen
und wirtschaftsrechtlichen Schwerpunktbereichen sowie einem integrierten
Master in Business (M.A.) an. Mit ihrem Weiterbildungsangebot der EBS
Executive School unterstützt die Universität Fach- und Führungskräfte aus
der Wirtschaft. Seit Juli 2016 ist die EBS Universität Teil des
gemeinnützigen Stiftungsunternehmens SRH, einem führenden Anbieter von
Bildungs- und Gesundheitsdienstleistungen. www.ebs.edu
