Offizielle Verleihung – Hydrologe Thorsten Wagener wird mit Alexander von Humboldt-Professur ausgezeichnet
Der Potsdamer Umweltforscher Prof. Dr. Thorsten Wagener ist einer von 21
Alexander von Humboldt-Professorinnen und -Professoren, die am 12. Mai
offiziell ihre Auszeichnung erhalten. Deutschlands höchstdotierter
internationaler Forschungspreis wird nach zwei Jahren erstmals wieder in
Präsenz verliehen und – für die Jahre 2020 bis 2022 – von der
Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger sowie
dem Präsidenten der Humboldt-Stiftung Hans-Christian Pape gemeinsam
übergeben.
Der Wasserexperte Thorsten Wagener hat seine Humboldt-Professur für die
Analyse hydrologischer Systeme an der Mathematisch-Naturwissenschaft lichen
Fakultät der Universität Potsdam bereits im Januar 2021 angetreten. Er
will mithilfe der renommierten und mit 3,5 Millionen Euro dotierten
Professur den Schwerpunkt Wasserforschung der Hochschule weiter ausbauen.
Dafür ist unter anderem ein neues Forschungszentrum für Wasser, Umwelt und
Gesellschaft in Planung, das ein Knotenpunkt für die weltweit vernetzte
Forschung, Innovation und Lehre werden soll, um die Wasserversorgung unter
sich ändernden (Klima-)Bedingungen sicherzustellen.
Im einzigartigen Potsdamer Forschungsnetzwerk zu Klima- und Umweltthemen
soll Thorsten Wagener als Alexander von Humboldt-Professor eine zentrale
Position einnehmen. Künftig will er die Hydrologie als
Schlüsselwissenschaft weiter ausbauen, die zum Beispiel wichtige Beiträge
liefern kann zur Änderung des Wasserkreislaufs und hydrologischer
Extremereignisse durch den Klimawandel.
Thorsten Wagener freut sich auf seine neuen Aufgaben: „Die Universität
Potsdam hat eine herausragende Stellung in der Wasserforschung, die wir
nun zusammen weiter ausbauen werden, um eines der großen Themen unserer
Zeit anzugehen – die Wassersicherheit von Mensch und Umwelt.“
Thorsten Wagener war von 2012 bis 2020 Professor für Wasser- und
Umweltingenieurwesen an der Faculty of Engineering der University of
Bristol, Vereinigtes Königreich. Nach dem Studium in Siegen und Delft
(Niederlande) mit einem Auslandsaufenthalt in Äthiopien wurde er 2002 am
Imperial College London promoviert. Als Postdoc und DAAD-Stipendiat
wechselte er in die USA und wurde 2004 Assistant und 2009 Associate
Professor an der Pennsylvania State University. Er erhielt zahlreiche
Auszeichnungen wie den Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis der
Humboldt-Stiftung und den Royal Society Wolfson Research Merit Award, ist
Mitherausgeber verschiedener Zeitschriften sowie Mitglied der European
Academy of Sciences und Fellow der American Geophysical Union.
Die Alexander von Humboldt-Professur ist der am höchsten dotierte deutsche
Forschungspreis. Das Preisgeld ist für die ersten fünf Jahre Forschung in
Deutschland bestimmt. Die Auszeichnung wird von der Alexander von
Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und
Forschung finanziert.
Zeit: 12. Mai 2022, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)
Ort: Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG, Französische Str. 33
a-c, 10117 Berlin
Die Veranstaltung findet nach aktuellem Stand unter der 2G-plus-Regel
statt, entsprechende Nachweise sind mitzubringen.
Akkreditierung: bis Dienstag, 10. Mai 2022, 13 Uhr, mit einer Kopie des
Presseausweises per E-Mail anDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. . Die Veranstaltung kann auch
via Livestream verfolgt werden.
Weitere Informationen:
Pressemitteilung der Alexander von Humboldt-Stiftung: https://www
.humboldt-foundation.de/entdec ken/newsroom/pressemitteilunge n/einladung-
verleihung-der-alexander-von-h umboldt-professuren-durch-bund esministerin-
stark-watzinger
Livestream auf YouTube: https://www.youtube.com/watch? v=254WYF_U6Fc
Alexander von Humboldt-Professorinnen und -Professoren, die am 12. Mai
offiziell ihre Auszeichnung erhalten. Deutschlands höchstdotierter
internationaler Forschungspreis wird nach zwei Jahren erstmals wieder in
Präsenz verliehen und – für die Jahre 2020 bis 2022 – von der
Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger sowie
dem Präsidenten der Humboldt-Stiftung Hans-Christian Pape gemeinsam
übergeben.
Der Wasserexperte Thorsten Wagener hat seine Humboldt-Professur für die
Analyse hydrologischer Systeme an der Mathematisch-Naturwissenschaft
Fakultät der Universität Potsdam bereits im Januar 2021 angetreten. Er
will mithilfe der renommierten und mit 3,5 Millionen Euro dotierten
Professur den Schwerpunkt Wasserforschung der Hochschule weiter ausbauen.
Dafür ist unter anderem ein neues Forschungszentrum für Wasser, Umwelt und
Gesellschaft in Planung, das ein Knotenpunkt für die weltweit vernetzte
Forschung, Innovation und Lehre werden soll, um die Wasserversorgung unter
sich ändernden (Klima-)Bedingungen sicherzustellen.
Im einzigartigen Potsdamer Forschungsnetzwerk zu Klima- und Umweltthemen
soll Thorsten Wagener als Alexander von Humboldt-Professor eine zentrale
Position einnehmen. Künftig will er die Hydrologie als
Schlüsselwissenschaft weiter ausbauen, die zum Beispiel wichtige Beiträge
liefern kann zur Änderung des Wasserkreislaufs und hydrologischer
Extremereignisse durch den Klimawandel.
Thorsten Wagener freut sich auf seine neuen Aufgaben: „Die Universität
Potsdam hat eine herausragende Stellung in der Wasserforschung, die wir
nun zusammen weiter ausbauen werden, um eines der großen Themen unserer
Zeit anzugehen – die Wassersicherheit von Mensch und Umwelt.“
Thorsten Wagener war von 2012 bis 2020 Professor für Wasser- und
Umweltingenieurwesen an der Faculty of Engineering der University of
Bristol, Vereinigtes Königreich. Nach dem Studium in Siegen und Delft
(Niederlande) mit einem Auslandsaufenthalt in Äthiopien wurde er 2002 am
Imperial College London promoviert. Als Postdoc und DAAD-Stipendiat
wechselte er in die USA und wurde 2004 Assistant und 2009 Associate
Professor an der Pennsylvania State University. Er erhielt zahlreiche
Auszeichnungen wie den Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis der
Humboldt-Stiftung und den Royal Society Wolfson Research Merit Award, ist
Mitherausgeber verschiedener Zeitschriften sowie Mitglied der European
Academy of Sciences und Fellow der American Geophysical Union.
Die Alexander von Humboldt-Professur ist der am höchsten dotierte deutsche
Forschungspreis. Das Preisgeld ist für die ersten fünf Jahre Forschung in
Deutschland bestimmt. Die Auszeichnung wird von der Alexander von
Humboldt-Stiftung vergeben und vom Bundesministerium für Bildung und
Forschung finanziert.
Zeit: 12. Mai 2022, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)
Ort: Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG, Französische Str. 33
a-c, 10117 Berlin
Die Veranstaltung findet nach aktuellem Stand unter der 2G-plus-Regel
statt, entsprechende Nachweise sind mitzubringen.
Akkreditierung: bis Dienstag, 10. Mai 2022, 13 Uhr, mit einer Kopie des
Presseausweises per E-Mail an
via Livestream verfolgt werden.
Weitere Informationen:
Pressemitteilung der Alexander von Humboldt-Stiftung: https://www
.humboldt-foundation.de/entdec
verleihung-der-alexander-von-h
stark-watzinger
Livestream auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?
