HCU-Studierende entwickeln nachhaltige Strategien für den Ostseeraum
Im Rahmen eines Studienprojekts erarbeiten die angehenden
Stadtplaner:innen klimafreundliche Ideen und Visionen für eine nachhaltige
Stadt- und Raumentwicklung für den Ostseeraum.
Im Netzwerk „VASAB – Vision and Strategies around the Baltic Sea” stimmen
die Anrainerstaaten sich zur räumlichen Entwicklung im Ostseeraum ab. Die
Überarbeitung der gemeinsamen Vision soll die Makroregion fit für die
Zukunft machen. In einem groß angelegten Konsultationsprozess lädt „VASAB“
zu Kritik und fachlichen Beiträgen zum Entwurf der Vision ein.
Die Betreuer:innen des Studienprojekts, Prof. Dr.-Ing. Jörg Knieling
(Stadtplanung und Regionalentwicklung) und Charlotte Muhl, erwarten, dass
die Studierenden in ihrer Stellungnahme aufzeigen, inwieweit „VASAB 2040“
die Erfordernisse des Klimawandels aufgreift und ob das Netzwerk den
Zukunftsanforderungen einer nachhaltigen Stadt- und Raumentwicklung
gerecht wird.
Der Konsultationsprozess fällt mit dem deutschen Vorsitz in "VASAB"
zusammen. 2022 und 2023 hat das Bundesministerium für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen den Vorsitz. Die Projektgruppe arbeitet mit
dem Bundesministerium, dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und
Raumforschung (BBSR) und dem "VASAB"-Sekretariat in Riga zusammen.
