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Hochschule für Künste Bremen lädt zu Hochschultagen ein

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Wie sieht das Studium und die Lehre an der Hochschule für Künste (HfK)
Bremen aus? Wie hat die Coronapandemie das künstlerische Schaffen in den
Bereichen Musik, Kunst und Design verändert? Die HfK lädt am 2. und 3.
Juli 2022 zu den Hochschultagen, auch Rundgang genannt, ein. Es stehen
unter Anderem Ausstellungen, Installationen, Konzerte, Performances und
Vorträge auf dem Programm. Der Eintritt ist frei.

„Während der Hochschultage ist es möglich einen Blick hinter die Kulissen
der Hochschule für Künste zu werfen“, sagt Fabian Brunke,
Veranstaltungsmanager und Alumnus der HfK. „Natürlich haben die
Erfahrungen der letzten Jahre und Monate das künstlerische Schaffen
nachhaltig geprägt. Darum wird der Rundgang in diesem Jahr unter dem Motto
‚Zusammensein / Post-Togetherness‘ stattfinden“, so Brunke.

Zusammensein – was bedeutet das eigentlich? Die Pandemie und die
angespannte weltpolitische Lage haben gesellschaftliche Spuren
hinterlassen. Dies spiegelt sich natürlich auch in künstlerischen Werken
wider. Während der Hochschultage werden im und am Speicher XI eine
Vielfalt von Arbeiten und Projekten, die in Zeiten der Isolation und
darüber hinaus in den Studiengängen Musik, Digitale Medien, Freie Kunst
und Integriertes Design entstanden sind, gezeigt. Der Transit zu mehr
Normalität – zu mehr Zusammensein – ist von besonderer Bedeutung.

Den offiziellen Auftakt der Hochschultage bildet die
Eröffnungsveranstaltung, die am 2. Juli 2022 um 14 Uhr stattfinden wird.
Neben Reden und vielfältigen künstlerischen Beiträgen, werden die
Hochschulpreise für herausragende Leistungen in den Studiengängen
verliehen.

2022 finden die Hochschultage an der HfK zum ersten Mal im Sommer statt.
Die gesamte Hochschule wird zum Erlebnisraum: Ausstellungen,
Installationen, Konzerte, Performances und Vorträge der HfK-Studierenden,
Lehrenden und Mitarbeiter:innen laden zum Mitdenken, Erleben und Mitmachen
ein. Jedes Jahr nehmen mehrere Tausend Besucher:innen an dem Rundgang
teil.

Aktionen finden sowohl im Innen- als auch im Außenbereich des Speichers XI
statt. Während des Rundgangs können Ateliers, Studios und Werkstätten
besichtigt werden.

Die Hochschultage bündeln die Perspektiven der gesamten
Hochschulgemeinschaft. Sie zeigen die künstlerischen Praktiken,
musikalische Vielfalt, Diskurse und Projekte der HfK Bremen in all ihren
Facetten.


Veranstaltungsort:

Hochschule für Künste
Am Speicher XI 8
D-28217 Bremen

Öffnungszeiten:
•       Samstag, 2. Juli, 11– 22 Uhr mit anschließenden Performances,
Musik und Tanz
•       Samstag, 2. Juli, 14 Uhr: Offizielle Eröffnung und Verleihung der
Hochschulpreise

•       Sonntag, 3. Juli, 11–20 Uhr

Über die Hochschule für Künste

Die Hochschule für Künste Bremen ist die führende Kunsthochschule in
Nordwestdeutschland. Mit mehr als 1.000 Studierenden, 87 Professor:innen
und 162 Lehrbeauftragten bietet die HfK Bremen ein einzigartiges Portfolio
von Lehrveranstaltungen und garantiert eine individuelle Förderung der
Studierenden in Werkstätten, Laboratorien und Studios sowie Übungsräumen
und Konzertsälen. Zentrale Qualität der HfK Bremen ist die
interdisziplinäre Verbindung der unterschiedlichen Disziplinen zwischen
Kunst, Design und Musik, die in gemeinsamen Projekten entwickelt wird. Die
HfK Bremen hat zwei Standorte, der eine befindet sich in einem
historischen Speichergebäude der Überseestadt, den ehemaligen Docklands
von Bremen, der andere in einem klassizistischen Gebäude im historischen
Zentrum der Stadt.
Die Hochschule und ihre Aktivitäten von Ausstellungen, Interventionen im
öffentlichen Raum bis zu Konzerten und Festivals ist eine Säule des Bremer
Kulturangebots (rund 400 Veranstaltungen der HfK Bremen) und bietet den
Studierenden viele Möglichkeiten, die eigenen Kompetenzen vor Publikum zu
erproben.
Bremen als historische Hansestadt hat in Jahrhunderten
Bürger:innenengagement, demokratische Traditionen, Eigenheiten und
Eigenständigkeiten entwickelt und gilt in Deutschland als Pionier- und
Experimentierstadt, die dem Neuen gegenüber aufgeschlossen ist. Bei den
Studierenden ist Bremen als Lebensumfeld sehr beliebt.