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Mit Freude länger besser leben

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Anfang des Jahres nahm das „Länger besser leben.“-
Institut der Hochschule Weserbergland (HSW) seine Arbeit auf. Im Rahmen
der Auftaktveranstaltung stellten die HSW und ihr Kooperationspartner, die
Krankenkasse BKK24, nun die Idee hinter dem Institut in den Räumlichkeiten
des zedita.digitalhub im Hamelner Bahnhof genauer vor. Ziel des Instituts
soll es zukünftig sein, die beiden wichtigen Themenbereiche Mentale
Gesundheit sowie Klima und Gesundheit wissenschaftlich zu betrachten.

„Ich freue mich Sie heute alle hier begrüßen zu dürfen. Noch viel mehr
aber freue ich mich über das neue Institut. Zusammen wollen wir
niederschwellige Angebote im Bereich Gesundheit schaffen, die Freude
bereiten, aber auch wissenschaftlich belegt sind. Mit der HSW haben wir
den hierfür passenden Partner gefunden“, begrüßt Jörg Nielaczny,
Vorsitzender des Vorstands der BKK24 , die Teilnehmer direkt zu Beginn der
Veranstaltung.

Ähnlich erfreut zeigt sich auch Prof. Dr. med. Peter Schulte. Er ist
wissenschaftlicher Leiter des Instituts und Professor für Prävention und
betriebliches Gesundheitsmanagement an der HSW. „Immer mehr psychische
Erkrankungen rücken in den Fokus. Inzwischen ist rund ein Drittel der
Bevölkerung davon betroffen. Dahingehend ist es wichtig, etwas zu tun und
jeder von uns kann etwas für seine eigene mentale Gesundheit tun. Es lohnt
sich, neue Ansätze zu finden, die Freude bereiten und einen jeden
stärken“, so Schulte im Rahmen der Eröffnung, bei der auch Niedersachsens
Ministerialdirigentin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Claudia
Schröder, mit dabei war.

Schröder danke in ihrer Rede dem Institut, „[…] das sich diesen wichtigen
Themen annimmt“ und betonte, „Nur gemeinsam können wir länger besser
leben“. Darüber hinaus verdeutlichte sie auch, dass die Auswirkungen des
Klimawandels, Hitzewellen und die Verbreitung von Viren unsere
Gesellschaft derzeit stark beeinflussen und zu vielerlei psychischer als
auch körperlicher Erkrankungen führen.
Neben der Reden erwarteten die Teilnehmenden aber auch zwei interessante
Impulsvorträge, die zugleich auch einen ersten Einblick in die neuen
Themenbereiche des Instituts gaben.

Stefanie Bühn, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Deutsche Allianz
Klimawandel und Gesundheit (KLUG) informierte zum Thema „Klimasensibles
Betriebliches Gesundheitsmanagement – Planetary Health in der
Arbeitswelt“. Im Anschluss berichtete Sportpsychologin Anne Lenz über
Motivation und Zielsetzung im Sport.

Zum Abschluss gab das Team des „Länger besser leben.“-Institut einen
Ausblick auf die anstehenden Aufgaben und Ereignisse. Schließlich bestand
für alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich bei einem gesunden Snack –
wie sollte es auch anders sein - auszutauschen, zu diskutieren und zu
netzwerken.

Hintergrund:
2016 wurde das „Länger besser leben.“-Institut mit dem Ziel gegründet,
wissenschaftliche Erkenntnisse zur Gesundheitsprävention in die Praxis zu
übertragen und anwendungsorientierte Angebote für das alltägliche Leben zu
entwickeln. Die HSW führt diesen Präventionsgedanken nun seit Anfang 2022
in Kooperation mit der BKK24 fort. Das Institut widmet sich unter der
wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. med. Peter Schulte sowohl
altbewährten als auch neuen Themen im Bereich der Gesundheitsprävention.
Ergänzend zu den Vier-Säulen der Länger besser leben-Philosophie
(Ernährung, Bewegung, Nikotinverzicht und reduzierter Alkoholkonsum)
werden durch das neue Institut insbesondere die Themenbereiche „Mentale
Gesundheit“ sowie „Klima und Gesundheit“ in den wissenschaftlichen
Blickpunkt gerückt.