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Bioökonomierat bei der Eröffnung der Night of Innovations auf der Hannover Messe

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In diesem Jahr wird die Night of Innovations auf der Hannover Messe wie
immer am Montagabend mit dem Thema “Circular Cities – Technologien für
nachhaltige Städte” eröffnet. Neben Forschungsministerin Bettina Stark-
Watzinger und weiteren Persönlichkeiten aus den Bereichen der
Kreislaufwirtschaft und Stadtentwicklung, spricht die Co-Vorsitzende des
Bioökonomierats, Prof. Daniela Thrän.

Städte sind die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Motoren unserer
Welt. Heute lebt über 50 % der weltweiten Bevölkerung in Städten, bis 2050
sollen es 70 % sein. Urbane Räume sind für 80 % des CO2-Ausstoßes, 50 %
des Abfalls und zwei Drittel des Energieverbrauchs weltweit
verantwortlich. Um den Klimawandel zu verlangsamen, gilt es daher,
bestehende Stadtstrukturen nachhaltiger zu gestalten, sogenannte „Circular
Cities“ zu schaffen. Welche Rahmenbedingungen werden in Städten, Kommunen
und Regionen gebraucht, um nachhaltige Anreize zu schaffen? Wie können
(bio-)technologische Innovationen helfen, Städte in Richtung
Nachhaltigkeit auszubauen?

Diesen Fragen widmen sich die Teilnehmenden Bettina Stark-Watzinger,
Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Daniela Thrän, Co-
Vorsitzende des Bioökonomierates der Bundesregierung Dr. Gunther Kegel,
Präsident des ZVEI e.V., Prof. Dr. Raimund Neugebauer, Präsident der
Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Dr. Joachim Schachtner, Technische
Universität Clausthal und Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für
Wissenschaft und Kultur.

Laut Prof. Dr. Daniela Thrän geht es „Auch in Städten um
Ressourcenverfügbarkeit – für Circular Cities kommt es dabei darauf an,
Stoffströme gut zu lenken und Wertschöpfungsnetze zu etablieren“. Das
funktioniert zum Beispiel durch die biotechnologische Weiterverarbeitung
von Reststoffen.“ Schon jetzt gibt es viele Innovationen aus der
Bioökonomie, die mit gutem Beispiel für die Kreislaufwirtschaft in Städten
vorangehen. Die ressorts- und sektorenübergreifende Arbeit der Ministerien
trägt dazu bei, die Bioökonomie im urbanen Raum voranzutreiben. In der
Zukunft müssten Forschung und Entwicklung unterstützt und Hemmnisse wie
Reststoffregulationen abgebaut werden.“

Die Night of Innovations wird am Montag, 30.05.2022 um 17:00 Uhr in Halle
2, A60; Tech-Transfer-Conference Stage eröffnet.

Über den Bioökonomierat
Das BMBF und das BMEL haben im Jahr 2009 erstmals einen Bioökonomierat als
Beratungsgremium der Bundesregierung eingerichtet. Aufgabe war es,
wichtige Anregungen zur Nationalen Forschungsstrategie Bioökonomie 2030
und zur Nationalen Politikstrategie Bioökonomie zu liefern. Im Dezember
2020 wurde der mittlerweile dritte Bioökonomierat berufen, der aus 20
Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft
besteht. Der Bioökonomierat wird die Bundesregierung als unabhängiges und
neutrales Gremium bei der Umsetzung der Strategie im Rahmen von
Empfehlungen und Stellungnahmen beraten und gleichzeitig öffentliche
Debatten zur Bioökonomie fördern.

Geschäftsstelle des Bioökonomierats der Bundesregierung

Durchgeführt von der VDI Technologiezentrum GmbH
Bülowstraße 78
10783 Berlin
030-27 59 506 – 692
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https://biooekonomierat.de/
Twitter: @biooekonomierat