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Wichtigster Kongress für Lungen- und Beatmungsmedizin ist mit 3.000 Teilnehmern erfolgreich gestartet!

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Es geht um die Zukunft der Pneumologie: Heute ist der wichtigste Kongress
für die Lungen- und Beatmungsmedizin mit 3.000 Teilnehmern im Congress
Center Leipzig gestartet. Bis Samstag werden in mehr als 120 Symposien und
Poster-Präsentationen aktuelle Themen und die neuesten Erkenntnisse aus
dem breitgefächerten Themengebiet der Pneumologie diskutiert. Rund 600
hochkarätige Wissenschaftler präsentieren ihre neuesten
Forschungsergebnisse.

„Natürlich diskutieren wir auch alle relevanten Themen rund um COVID-19
und überlegen, wie wir uns als Mediziner auf den nächsten Winter
vorbereiten. Vor allem aber sprechen wir darüber, welche Herausforderungen
uns in den nächsten Jahren und Jahrzenten in der Pneumologie begegnen
werden“, sagt Professor Stefan Kluge, Präsident des Kongresses der
Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).

Mit Spannung wird zudem der Festvortrag von Professor Lothar H. Wieler
erwartet. Der Präsident des Robert-Koch-Instituts beleuchtet am
Donnerstagabend die zurückliegenden Pandemie-Jahre und die Erkenntnisse,
die zu Sars-CoV-2 gewonnen werden konnten. „Ich freue mich sehr, dass die
wichtigsten Persönlichkeiten unseres Faches mit uns allen ihre aktuellen
Forschungserkenntnisse teilen“, sagt Professor Torsten Bauer, Präsident
der DGP.

Entwicklung und Fortschritt: Akzente in der Intensiv- und Beatmungsmedizin

Der DGP-Kongress steht unter dem Motto „Entwicklung und Fortschritt“ –
führende Wissenschaftler werden die Teilnehmer auf den aktuellen Stand der
Forschung sowie der klinischen Anwendungen bringen. „Als Intensivmediziner
habe ich auf diesem Kongress zudem einige Akzente zum Thema Intensiv- und
Beatmungsmedizin gesetzt, da diesem Bereich durch die Corona-Pandemie eine
besondere Rolle zukommt“, so Kongresspräsident Kluge, Direktor der Klinik
für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. „Ein
wichtiger Bestandteil des Kongresses sind für mich auch die gezielte
Nachwuchsarbeit sowie die rund 20 Postgraduiertenkurse und Workshops, mit
denen die Veranstaltung heute gestartet ist.“

Livestream: Sieben Präsidentensymposien beleuchten Schwerpunktthemen

Ein besonderer Höhepunkt des Pneumologie-Kongresses sind die sieben
hochkarätig besetzten Präsidentensymposien, in denen Schwerpunkthemen
genauer beleuchtet werden. Dort geht es unter anderem um die
Tabakentwöhnung, das Impfen bei pneumologischen Infektionen, Entwicklungen
beim Lungenhochdruck, die Sauerstofftherapie, Beatmungskonzepte sowie die
Digitalisierung in der Pneumologie – und es gibt ein Update zu COVID-19.
„Auch hier haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, sich direkt mit den
führenden Vertretern ihres jeweiligen Forschungsgebietes auszutauschen“,
sagt Kluge. Kurzentschlossene können sich noch an den Veranstaltungstagen
über die Kongress-Website registrieren. Ausgewählte Programminhalte –
darunter alle Präsidentensymposien – werden auch live gestreamt und stehen
anschließend noch drei Monate on demand zur Verfügung.

Forschungsförderung: Die wichtigsten Pneumologie-Preise werden verliehen

Vergeben werden im Rahmen des DGP-Kongresses auch die wichtigsten Preise
aus dem Bereich der Pneumologie. So werden am Donnerstagabend die beiden
DGP-Forschungspreise über jeweils 10.000 Euro verliehen, die herausragende
Arbeiten in der Grundlagenforschung sowie in der klinischen Forschung
honorieren. Am Freitagmittag wird dann der renommierte Oskar-Medizinpreis
der Stiftung Oskar-Helene-Heim verliehen – mit 50.000 Euro Fördersumme
einer der höchstdotierten Medizinpreise in Deutschland.

Seien Sie dabei: vor Ort in Leipzig oder digital im Livestream. Jetzt
online registrieren über die Kongress-Website der DGP unter www.
https://www.pneumologie-kongress.de!