Für sichere Tätowiermittel: Externe Sachverständige für neue BfR- Kommission gesucht
Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können sich bis zum
15. Juli 2022 bewerben
Nur Körperschmuck oder ein Risiko, das unter die Haut geht? Das
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erforscht die Sicherheit von
Tätowiermitteln schon seit vielen Jahren. Um ihre gesundheitlichen Risiken
noch umfassender bewerten und reduzieren zu können, ruft das BfR nun die
Kommission für Tätowiermittel ins Leben. Dafür werden qualifizierte
Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachrichtungen, insbesondere
der Chemischen Analytik, Technologie, Toxikologie und Medizin gesucht, die
ihre Expertise zur Beratung des BfR einsetzen wollen. „Wir suchen die
jeweils Besten ihres Faches, um den in Deutschland vorhandenen
Sachverstand zu Tätowiermitteln auf höchstem wissenschaftlichem Niveau zu
bündeln,“ so BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Trotz
Fortschritten bei der Erkennung gesundheitlicher Risiken benötigen Aspekte
wie die Langzeitwirkung von Farbpigmenten im Körper noch Forschungsarbeit.
Die diesbezügliche fachliche Beratung steht im Mittelpunkt der
Kommissionsarbeit.“
Interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können sich über
folgenden Link bis zum 15. Juli 2022 für die Berufungsperiode 2023 - 2025
bewerben:
<https://www.bfr.bund.de/de/au
Die Mitglieder der Kommission beraten das BfR in Fragen der
Zusammensetzung von Tätowiermitteln, ihrer Analyse und der
Herstellungsprozesse sowie zur toxikologischen Prüfung von
Tätowiermittelpigmenten. Dafür wird die Eignung von Prüfrichtlinien und
die Notwendigkeit ihrer Weiter- und Neuentwicklung beurteilt. Der BfR-
Kommission für Tätowiermittel werden maximal 15 externe und unabhängige
Sachverständige angehören, die sich durch wissenschaftliche Expertise auf
ihrem jeweiligen Fachgebiet auszeichnen. Um die Zukunftsfähigkeit der BfR-
Kommissionen langfristig zu sichern, werden insbesondere
Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler verstärkt
berücksichtigt. Geschäftssprache der BfR-Kommission für Tätowiermittel ist
Englisch.
Die Mitgliedschaft in den BfR-Kommissionen ist ein persönliches und nicht
übertragbares Ehrenamt. Die Auswahl erfolgt über ein unabhängiges
Expertengremium.
Weiterführende Informationen zur Kommissionsarbeit:
<https://www.bfr.bund.de/de/bf
Über das BfR
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich
unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die
Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und
Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in
engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.
