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Universität Trier bietet neuen Bachelor „Interkulturelle Kommunikation und Management“ an

Ministerpräsidentin Malu Dreyer übergab in der Universitätsbibliothek den Förderbescheid an Michael Jäckel (Universitätspräsident) und Andreas Regelsberger (Dekan des Fachbereichs II).  Universität Trier
Ministerpräsidentin Malu Dreyer übergab in der Universitätsbibliothek den Förderbescheid an Michael Jäckel (Universitätspräsident) und Andreas Regelsberger (Dekan des Fachbereichs II). Universität Trier
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Ministerpräsidentin Malu Dreyer übergab in der Universitätsbibliothek den Förderbescheid an Michael Jäckel (Universitätspräsident) und Andreas Regelsberger (Dekan des Fachbereichs II).  Universität Trier
Ministerpräsidentin Malu Dreyer übergab in der Universitätsbibliothek den Förderbescheid an Michael Jäckel (Universitätspräsident) und Andreas Regelsberger (Dekan des Fachbereichs II). Universität Trier

Das Land Rheinland-Pfalz und die Europäische Union unterstützen die
Einrichtung des Studiengangs. Ministerpräsidentin Dreyer überreichte
persönlich den Förderbescheid.

Mit dem neuen Bachelor of Arts „Interkulturelle Kommunikation und
Management“ hat die Universität Trier einen attraktiven Studiengang
geschaffen: Er vermittelt Kenntnisse in zwei Fremdsprachen, Betriebs- und
Volkswirtschaftslehre sowie in interkultureller Kommunikation. Dadurch
eröffnen sich Absolventinnen und Absolventen vielfältige
Berufsmöglichkeiten. Der Studiengang spricht gezielt auch Bewerberinnen
und Bewerber mit beruflicher Erfahrung oder einer Ausbildung an und
erlaubt ein berufsbegleitendes Studium. Der zulassungsfreie (NC-freie)
Studiengang startet im Wintersemester 2023/24. Eine Bewerbung ist ab
sofort möglich.

Die Einrichtung des neuen Studiengangs wird mit 325.000 Euro vom
Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und dem Ministerium für Wissenschaft
und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz unterstützt. Ministerpräsidentin
Malu Dreyer überreichte am heutigen Freitag persönlich den Förderbescheid:
„Mit Einrichtung des Studiengangs „Interkulturelle Kommunikation und
Management" leistet die Universität Trier einen wertvollen Beitrag, den
spezifischen Bedarf des Arbeitsmarktes in der Großregion zu decken und
Studierenden neben spezifischen fachlichen Fähigkeiten fundierte
sprachliche und interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln. Ich freue mich
daher, in meiner Heimatstadt den Förderbescheid für den berufsbegleitenden
Studiengang an die Universität Trier übergeben zu dürfen und wünsche der
Universität einen guten Start für den neuen Studiengang!“

Der Aufbau des Bachelor-Studiengangs macht ihn in Deutschland einmalig:
„Das Besondere an dem neuen Studiengang ist, dass Philologie, Wirtschaft
und Interkulturelle Kommunikation jeweils einen gleichwertigen Anteil
haben“, sagt die Studiengangsleiterin Prof. Dr. Henrieke Stahl.

Zu Studienbeginn wird nach persönlichen Interessen eine Hauptsprache
(Chinesisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Russisch, Spanisch)
ausgewählt, die am Ende des Studiums verhandlungssicher beherrscht wird.
Dazu kommt eine weitere Fremdsprache, in der Grundkenntnisse erlernt
werden. Sprachliche Vorkenntnisse sind von Vorteil, aber keine
Voraussetzung. Daneben erhalten die Studierenden jeweils Einblicke in die
entsprechenden Kultur- und Wirtschaftsräume.

Die von den Bachelorstudierenden besuchten Vorlesungen und Seminare der
Betriebs- und Volkswirtschaftslehre behandeln nicht nur grundlegende
Themen und Methoden, sondern auch interkulturelles Management. „Neben der
Vermittlung von theoretischem Wissen ist es uns ein wichtiges Anliegen,
dass praktische Kompetenzen gesammelt werden können“, erklärt Henrieke
Stahl. Spezielle Lehrveranstaltungen bringen den Studierenden den Umgang
mit kulturellen Besonderheiten in der Kommunikation näher und vermitteln
die praktische Umsetzung, die in Praktika vertieft werden.

Ein längerer Auslandsaufenthalt während des Studiums ist keine Pflicht,
wird aber empfohlen. Dank der guten Vernetzung der Universität Trier
können Auslandssemester und -praktika bei verschiedenen Partnern auf der
ganzen Welt absolviert werden. „Wer den Studiengang Interkulturelle
Kommunikation und Management an der Universität Trier wählt, trifft eine
gute Entscheidung. Die Studienbedingungen könnten nicht besser sein: Als
Universität mit geistes- und sozialwissenschaftlichem Schwerpunkt haben
wir seit jeher leistungsstarke Sprach- und Wirtschaftswissenschaften. Auf
dieser fundierten Basis wurde das neue Studienangebot geschaffen“,
erläutert Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Jäckel.

Durch die vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten haben die Absolventinnen
und Absolventen die Möglichkeit, in verschiedenen Bereichen mit sehr guten
Berufsaussichten zu arbeiten. Beispielsweise qualifiziert der Studiengang
für Stellen in nationalen wie internationalen Unternehmen, aber auch für
Tätigkeiten im Verwaltungswesen und Kulturmanagement oder in der
Tourismusbranche.

Da vor dem Studium beruflich erworbene Kompetenzen anerkannt werden
können, adressiert der Studiengang insbesondere auch Personen, die eine
kaufmännische Ausbildung erfolgreich absolviert haben, oder auch solche,
die Qualifikationen im Bereich „Sprache und Kultur“ vorweisen können. Die
Studienzeit kann durch die Anerkennung von Vorleistungen gegebenenfalls
verkürzt werden. Der Studiengang ist regulär auf sechs Semester
ausgerichtet. Für Studierende mit beruflichen Vorerfahrungen wird es
spezifische Angebote wie individuelles Coaching beziehungsweise Tutorien
geben. Die Universität Trier fördert zudem die Bewerbung für ein Studium
von Personen ohne Abitur.
Mit den Fördergeldern von Land und EU werden im Zuge der Einrichtung des
Studiengangs Maßnahmen für die Zielgruppe beruflich qualifizierter
Studierender umgesetzt, darunter Angebote zum berufsbegleitenden
Studieneinstieg und Anerkennungsformate.