Mutationen zur Erhaltung der Art
Der Bielefelder Verhaltensforscher Professor Dr. Joseph Hoffman war mit
Daten zu antarktischen Seebären an einer großangelegten Studie beteiligt.
Bei einer vergleichenden Analyse stammbaumbasierter Mutationsraten konnten
weitreichende Einblicke in die Entwicklung von Mutationen bei Wirbeltieren
gewonnen werden. Individualisierung macht es den Tierarten möglich, sich
an ihre Umwelt besser anzupassen, die sich etwa durch den Klimawandelt
verändert. Auch Mutationen können hierbei eine Rolle spielen.
Im Interview erklärt Professor Hoffman, welche Tiere untersucht wurden,
warum das Wissen über Keimbahnmutationsraten so relevant ist und warum die
Zeit zwischen den Generationen ein nicht zu unterschätzender Faktor im
Hinblick auf Erbkrankheiten ist. Das volle interview zur Studie lesen Sie
hier: https://aktuell.uni-bielefeld.
erhaltung-der-art/
Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Professor Dr. Joseph Hoffman,
Fakultät für Biologie/ Verhaltensforschung,
Universität Bielefeld,
E-Mail: joseph.hoffman@uni-bielefeld.d
Originalpublikation:
Bergeron, L.A., Besenbacher, S., Zheng, J. et al. Evolution of the
germline mutation rate across vertebrates. Nature 615, 285–291 (2023).
https://doi.org/10.1038/s41586
