Forschungsförderung: Wissenschaftsforum Geriatrie jetzt Teil der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie
Das Wissenschaftsforum Geriatrie (WfG) ist jetzt Teil der Deutschen
Gesellschaft für Geriatrie (DGG). „Wir freuen uns sehr, dass diese seit
fast zehn Jahren bestehende Institution unsere Fachgesellschaft ergänzt
und dazu beiträgt, die akademische Altersmedizin weiter zu stärken“, sagt
DGG-Präsident Rainer Wirth. Ziel des Forums ist die stärkere Vernetzung
von Geriaterinnen und Geriatern im In- und Ausland, die Unterstützung der
klinischen Forschung sowie die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern.
„Was wir bieten, ist ein niederschwelliges Angebot für jene, die sich
gerade in den Anfängen ihrer wissenschaftlichen Karriere in einem
geschützten Forum über ihre eigene Forschungsarbeit austauschen wollen“,
sagt Privatdozent Dr. Olaf Krause, Chefarzt des Zentrums für Medizin im
Alter am Diakovere Henriettenstift in Hannover. Krause leitet das
Wissenschaftsforum in der DGG.
Gegründet wurde die Einrichtung ursprünglich 2014 auf Initiative des
Forschungskollegs Geriatrie der Robert Bosch Stiftung. Das WfG war bis zur
Eingemeindung in die DGG ein eingetragener Verein. Zur Förderung der
akademischen Geriatrie wird jährlich eine wissenschaftliche Tagung
organisiert, die der hochkarätigen Weiterbildung der Mitglieder durch
externe Referenten dient. „Das wollen wir auch weiterhin anbieten“, sagt
Krause und ergänzt: „Nur brauchen wir dafür keine aufwendige
Vereinsstruktur mehr, die nur zusätzliche Verwaltungsarbeit mit sich
bringt. Als Teil der DGG können wir uns jetzt voll auf unsere Ziele
konzentrieren.“ Um diese zu erreichen, wird Krause von Professorin Petra
Benzinger unterstützt. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am
Geriatrischen Zentrum der Universität Heidelberg und nun stellvertretende
Leiterin des Wissenschaftsforums.
Jetzt vormerken: WfG-Jahrestagung am 26. und 27. Januar im ZQP Berlin
Aktuell hat das Forum rund 50 Mitglieder. Im kommenden Jahr wollen die
beiden Leiter erreichen, dass das WfG im deutschsprachigen Raum noch
deutlicher als Anlaufstelle für Nachwuchswissenschaftler mit geriatrischen
oder auch gerontologischen Forschungsthemen wahrgenommen wird. „Unsere
Jahrestagung ist der ideale Ort, um ehrliches, faires und motivierendes
Feedback zur eigenen Arbeit zur erhalten. Dafür sind auch immer einige
erfahrene Expertinnen und Experten vor Ort. Zudem lassen sich in diesem
Format sehr einfach neue Kontakte knüpfen“, sagt Petra Benzinger. Die
nächste Jahrestagung findet am 26. und 27. Januar 2024 im Zentrum für
Qualität in der Pflege (ZQP) in Berlin statt. Darüber hinaus vergibt das
WfG auch weiterhin den Bethesda-Forschungspreis, mit dem bereits
veröffentlichte Arbeiten oder abgeschlossene medizinische Promotionen mit
klarem Bezug zur Altersmedizin ausgezeichnet werden. Die Evangelische
Stiftung Bethesda aus Hamburg-Bergedorf stellt den mit 1.000 Euro
dotierten Forschungspreis.
Sie wollen Mitglied im Wissenschaftsforum Geriatrie der DGG werden? Dann
melden Sie sich beim Leiter Olaf Krause per E-Mail an:
