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Light for Innovation: Das LZH auf der LASER World of PHOTONICS 2023

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Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) zeigt auf der LASER World of
PHOTONICS vom 27. bis zum 30. Juni 2023 in Halle B3 auf Stand 210
Innovationen aus der Lasertechnologie. Im Fokus: hochspezialisierte Laser
und Laserkomponenten sowie individuelle Komplettlösungen für die
Lasermaterialbearbeitung.

Optische Komponenten für innovative Anwendungen, neueste Entwicklungen im
Bereich Lasermaterialbearbeitung und maßgeschneiderte Systemtechnik für
die Industrie: Zur Weltleitmesse der Photonik in München präsentiert das
LZH aktuelle Entwicklungen aus der Photonik-Forschung. Das Spektrum reicht
dabei von Lösungen für die klassische Lasermaterialbearbeitung von
Metallen, Kunststoffen und Verbundmaterialien bis hin zur Additiven
Fertigung mit Glas oder Mondstaub. Ein weiteres Messe-Highlight sind die
neuen Möglichkeiten der Beschichtungsverfahren für die Zukunft der
Optikherstellung.

Einzigartige Laser und Laserkomponenten aus dem LZH

Auf der Messe stellt das LZH hochspezialisierte Lasersysteme vor. Unsere
individuellen, nicht kommerziell erhältlichen Laser können nach dem
Baukasten-Prinzip zusammengestellt und damit effizient und passgenau auf
Kundenwünsche zugeschnitten werden.

Auch bei einzelnen Laserkomponenten hat das LZH die Ansprüche der Kunden
und Partner im Blick und entwickelt kundenspezifische, faseroptische
Komponenten wie beispielsweise Signal-Pumplicht-Koppler oder
Mantelmodenabstreifer von der Simulation bis zur Fertigung, wobei
insbesondere hochinnovative Ansätze für Komponenten basierend auf
Spezialfasern abgebildet werden können.

Für alle Fälle: Komplettlösungen für die Industrie

Mit maßgeschneiderten Laserbearbeitungsköpfen bringt das LZH innovative
Anwendungen in die Produktion. Etwa mit dem Multispot-Kopf: Der modular
steuerbare Laserspot zum temperaturfeldangepassten Schweißen kann über
große Flächen Kunststoff an Kunststoff, aber auch Kunststoff an Metall
fügen. Mit dem koaxialen Multidioden-Bearbeitungskopf Dicolas für das
Laserauftragschweißen lassen sich Bauteile richtungsunabhängig bearbeiten
und komplexe Strukturen sowie hochfeste und korrosionsbeständige
Oberflächen für stark belastete Bauteile fertigen.

In der Automobilbranche kommt der am LZH entwickelte Laser-
Innenbearbeitungskopf IBK der neusten Generation zum Einsatz. Der IBK kann
Zylinder-Innenflächen von Aluminium-Motorblöcken aufrauen, so für die
notwendige verschleißfeste Beschichtung vorbereiten und die
Motorenproduktion damit wesentlich effizienter machen.

Von Agrarwirtschaft bis Weltraum: Anwendungen für jede Herausforderung

Von der Ernährungswirtschaft über die Life Sciences bis zur
Weltraumerforschung: Die am LZH entwickelten Lösungen kommen in den
unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz. Sei es in der laserbasierten
Unkraut- und Schädlingsbekämpfung oder in der Endoprothetik, wo im Rahmen
von Hüftoperationen mit dem Laser Knochenzement im Inneren des Knochens
segmentiert und damit leichter entfernt werden kann.

Außerdem: Das LZH zeigt, wie die Additive Fertigung mit Werkstoffen wie
Glas oder Magnesium für die Herstellung kundenindividueller Produkte
genutzt werden kann. Auch ein besonders herausforderndes Projekt im
Bereich 3D-Druck stellt das Institut vor. Für die Additive Fertigung mit
Mondstaub direkt auf dem Erdtrabanten entwickelt das LZH einen Laser sowie
die dazugehörigen maßgeschneiderten Prozesse. Ziel ist zu zeigen, dass
Laserschmelzen auf dem Mond funktioniert – und perspektivisch zur
Herstellung von vor Ort gefertigter Infrastruktur wie Straßen oder
Gebäuden genutzt werden kann.