Dr. Rainer Wild-Preis 2023: Professorin Silke Bartsch für herausragendes Engagement geehrt
Mit dem Dr. Rainer Wild-Preis würdigt die Dr. Rainer Wild-Stiftung
herausragendes Engagement auf dem Gebiet der gesunden Ernährung. Im Jahr
2023 widmet er sich dem Schwerpunkt Ernährungs- und Verbraucherbildung und
damit einem für die nachhaltige Entwicklung in Deutschland höchst
relevanten Thema, das seit vielen Jahren auch die Arbeit der Dr. Rainer
Wild-Stiftung prägt.
In diesem Sinne vergab die Dr. Rainer Wild-Stiftung 2023 zum dreizehnten
Mal den Dr. Rainer Wild-Preis - in diesem Jahr an die Preisträgerin
Professorin Dr. Silke Bartsch
Mit dem Dr. Rainer Wild-Preis würdigt die Dr. Rainer Wild-Stiftung
herausragendes Engagement auf dem Gebiet der gesunden Ernährung. Im Jahr
2023 widmet er sich dem Schwerpunkt Ernährungs- und Verbraucherbildung und
damit einem für die nachhaltige Entwicklung in Deutschland höchst
relevanten Thema, das seit vielen Jahren auch die Arbeit der Dr. Rainer
Wild-Stiftung prägt.
In diesem Sinne vergab die Dr. Rainer Wild-Stiftung 2023 zum dreizehnten
Mal den Dr. Rainer Wild-Preis - in diesem Jahr an die Preisträgerin
Professorin Dr. Silke Bartsch. Frau Professorin Bartsch lehrt und forscht
am Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre der technischen
Universität Berlin zu aktuellen Fragen der Ernährungs- und
Verbraucherbildung im Hinblick auf eine nachhaltigere Ernährung.
70 geladene Gäste aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft wohnten dem
Festakt im Auditorium Friedrichstrasse in Berlin bei, den die
Geschäftsführerin und wissenschaftliche Leitung der Dr. Rainer Wild-
Stiftung, Dr. Silke Lichtenstein, feierlich eröffnete. Der
Vorstandsvorsitzender der Stiftung, Dr. Hans-Joachim Arnold stellte in
seiner Begrüßung Auftrag und Arbeit der Dr. Rainer Wild-Stiftung, die sich
als wissenschaftliche Plattform für den Dialog über gesunde Ernährung
versteht, vor.
In ihrer Festrede betonte die Parlamentarische Staatssekretärin für
Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Ophelia Nick, die hohe Relevanz von
Ernährungsbildung im Hinblick auf die Transformation des
Ernährungssystems. Darüber hinaus ordnete sie Bildung in den Kontext der
derzeit erarbeiteten Ernährungsstrategie des Bundesministeriums für
Ernährung und Landwirtschaft ein.
Dr. Barbara Kaiser, Leiterin der Redaktion „Lebensmittel und nachhaltiger
Konsum“ vom Bundeszentrum für Ernährung würdigte in ihren Grußworten die
langjährige Zusammenarbeit mit Prof. Bartsch. An Beispielen wie dem
„Schüler Warentest“ zeigte sie deren Engagement als Wissenschaftlerin auf.
Aus persönlicher Perspektive beschrieb sie, wie es Bartsch stets gelang,
ihre Expertise erfolgreich in die didaktische Praxis zu transferieren.
Schließlich hob Dr. Kaiser die Leistung im Hinblick auf die Förderung von
Generationen von Studierenden hervor.
Die Laudatio auf die Preisträgerin hielt Professorin Christine Brombach
von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Wädenswil. Sie
beschrieb den Werdegang von Bartsch auch anhand ihrer zahlreichen
Publikationen. Professorin Brombach hob dabei ihre besondere Fähigkeit als
Wissenschaftlerin hervor: Für und mit Menschen forschen.
Die Begründung trug Dr. Silke Lichtenstein in Vertretung von Vorstand und
Kuratorium der Dr. Rainer Wild-Stiftung vor. Darin bezog sie sich auf den
multiperspektivischen Ansatz des Wirkens von Professorin Bartsch in Bezug
auf die Vermittlung von Fachkompetenzen an Multiplikator*innen sowie den
Wissenstransfer in die Praxis der Ernährungs- und Verbraucherbildung. Als
Anlass für die Wahl des Schwerpunktes nannte Dr. Lichtenstein eine
Untersuchung, die erhebliche Mängel in der Ausbildung pädagogischer
Fachkräfte bezogen auf Ernährungsinhalte und -bildung nachwies.
Nach der feierlichen Übergabe des mit 15.000 EUR dotierten Dr. Rainer
Wild-Preises durch Dr. Hans-Joachim Arnold, beschrieb Professorin Dr.
Silke Bartsch in ihrer Rede ihren Werdegang. Mit einem Verweis auf die
Stiftungspublikation „Gesunde Ernährung zwischen Natur- und
Kulturwissenschaft“ (1999) dankte sie ihren Wegbegleiter*innen und dem
Stifter Professor Dr. Rainer Wild sowie ihrer Familie und Freund*innen.
Die bewegende musikalische Darbietung des ukrainischen Quartetts Mriya
setzte besondere Glanzpunkte.
