Erste Ausgabe der Reihe „Neues aus der Zukunftswerkstatt Kommunen“ erschienen: Arbeiten im Krisenmodus
Der demografische Wandel ist Teil eines umfassenden gesellschaftlichen
Transformationsprozesses. In den letzten Jahren waren unsere Gesellschaft
sowie alle staatlichen Ebenen, der Bund, die Länder aber vor allem die
Kommunen zudem immer häufiger von den Auswirkungen großer Krisen
betroffen. Die kommunalen Strukturen und Abläufe werden zunehmend
herausgefordert und vielerorts finden sich innovative Maßnahmen und
Ansätze. Um neue Wege in der Krisenbewältigung sichtbar zu machen, hat das
bundesweite Modellprojekt „Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im
Wandel“ (ZWK) seine erste Publikation „Neues aus der Zukunftswerkstatt
Kommunen“ zum Thema „Arbeiten im Krisenmodus“ herausgegeben.
Der Bericht zeigt anhand konkreter Beispiele, wie neue Formen der
Zusammenarbeit, innovative Arbeitsstrukturen in der Verwaltung, gut
strukturierte Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern und natürlich
auch die Unterstützung durch die Zivilgesellschaft Kommunen dabei helfen,
Transformationsprozesse zu gestalten, die lokal wirken und zu den
vorhandenen Ressourcen passen.
Die ZWK unterstützt deutschlandweit vierzig Kommunen bei der Gestaltung
des demografischen Wandels vor Ort. Wissenstransfer und
Erfahrungsaustausch sind dabei zentral, um neue Impulse und vorhandene
Ressourcen schnell für die eigene Demografiearbeit nutzbar zu machen. Um
der interessierten Öffentlichkeit Einblick in die Prozesse zu geben und so
zu ermöglichen, von dem Austausch und den Erfahrungen zu profitieren, wird
die Geschäftsstelle in unregelmäßiger Reihenfolge weitere Berichte zu
verschiedenen Themenschwerpunkten veröffentlichen.
Weitere Wissensbausteine sind auf der Website der ZWK zu finden: Ein
interaktives digitales Tool „Demografie-Assistenz für kommunale Strategien
(DAKS)“ zur strukturierten Gestaltung des demografischen Wandels, ein
„Werkzeugkoffer“ mit praxisnahen Methoden, Konzepten und übertragbaren
Best-Practice-Beispielen sowie themenspezifische Online-Formate für den
Erfahrungsaustausch.
Über die ZWK
Die ZWK wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend gefördert. Die Geschäftsstelle ist im Kompetenzzentrum Technik-
Diversity-Chancengleichheit e.V. angesiedelt. Ziel der ZWK ist es,
kommunale Verwaltungen systematisch dabei zu begleiten, den demografischen
Wandel mit den Menschen vor Ort zu gestalten. Um sowohl Großstädte,
Städte, Gemeinden und Landkreise zu unterstützen, für alle Generationen
attraktiv zu bleiben, werden in der ZWK Projekte entwickelt und umgesetzt,
die unterschiedliche Lebensphasen und die Integration von Menschen mit
Migrationshintergrund konkret in den Blick nehmen.
