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Harald Lesch und James Bond zu Gast in Kiel

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Gemeinsame Pressemitteilung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, der
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der Wilhelm und Else Heraeus-
Stiftung und der Klaus Tschira Stiftung

Ticketvergabe für alle Shows und Vorträge des Science-Festivals
„Highlights der Physik“ startet am 10. August

In der Woche vom 25. bis 30. September kommen die „Highlights der Physik“
mit einem hochkarätigen Vortragsprogramm, Live-Experimenten und
Ausstellungen nach Kiel. Eröffnet wird das Wissenschaftsfestival mit einem
musikalischen Abendvortrag von Uni-Professor und TV-Moderator Harald Lesch
zusammen mit dem Ensemble Quadro Nuevo aus München, und zum Abschluss
präsentiert Communicator-Preisträger Prof. Metin Tolan zusammen mit den
Kieler Philharmonikern ein Vortragskonzert rund um James Bond mit
interessanter Physik und dazu passender Filmmusik. In 40 weiteren
Vorträgen beleuchten Forschende aus ganz Deutschland anschaulich und
verständlich die vielfältigen Facetten aktueller Wissenschaft und
diskutieren aus physikalischer Sicht Themen aktueller gesellschaftlicher
Relevanz. Für den Besuch aller Vorträge sind Tickets erforderlich, die
kostenlos unter https://www.highlights-physik.de/tickets erhältlich sind.

Der Startschuss für die von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und
der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel veranstalteten Physik-Woche
erfolgt im Kieler Opernhaus: Begleitet vom Musikensemble „Quadro Nuevo“
begibt sich Harald Lesch auf die spannende Spurensuche nach den Anfängen
unseres Sonnensystems. Wie entstanden seine Planeten? Wie das Leben auf
der Erde? Und wieso wissen wir das heute eigentlich alles so genau?

Im Anschluss bieten sich Besucherinnen und Besuchern während der
Veranstaltungswoche im Kieler KulturForum viele weitere Angebote: In
spannenden Vorträgen, vormittags speziell für Schülerinnen und Schüler ab
Klasse 9, berichten Forschende von ihrer Arbeit zu Schwarzen Löchern, von
Geheimnissen der Ozeane, möglichen Reisen zum Mars und von Akkus der
Zukunft. In der Physik-Arena gibt es spannende Live-Experimente und im
Format "Auf den Punkt gebracht" werden insbesondere Themen diskutiert, die
aus physikalischer Sicht aktuelle gesellschaftliche Relevanz haben.
Forschende wagen außerdem einen „Blick über den Tellerrand“ und beleuchten
die Physik aus der Sicht von Medizin, Sport, Musik und der
Meeresforschung. In besonderen Abendvorträgen geben hochkarätige
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Max-Planck-Hörsaal der
Universität zu Kiel Einblicke in ihre aktuelle Forschung – für jeden
verständlich erklärt.

Zum Abschluss der Veranstaltungswoche gibt es mit „James Bond im Visier
der Musik“ einen besonderen Abendvortrag im Kieler Opernhaus:
Communicator-Preisträger und Präsident der Universität Göttingen, Prof.
Metin Tolan, nimmt in seinem Vortrag Technik und Effekte aus James-Bond-
Filmen unter die Lupe und hinterfragt, ob sie mit den Gesetzen der Physik
vereinbar sind. Begleitet wird der Vortrag von den Kieler Philharmonikern,
die berühmte Filmmusiken aus James Bond Filmen dazu live einspielen.

Für alle Vorträge sind kostenlose Eintrittskarten erforderlich. Die
Tickets sind ab dem 10. August unter highlights-physik.de/tickets
erhältlich. Für die beiden Vorträge im Kieler Opernhaus ist Anfang
September eine zweite Vergabephase vorgesehen. Zusätzlich zum
Vortragsprogramm bieten die „Highlights der Physik“ auf dem Kieler
Rathausplatz eine große Themenausstellung und ein umfangreiches Programm
für Kinder und Jugendliche mit einem Juniorlabor, Kindershows, Workshops
und einem Schülerwettbewerb. Weitere Infos unter: https://www.highlights-
physik.de/

Die „Highlights der Physik“ wurden 2001 von der DPG zusammen mit dem
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben gerufen. Das
Science-Festival lockte in den vergangenen Jahren jeweils bis zu 60.000
Besucherinnen und Besucher an. Es tourt mit wechselnder Thematik von Stadt
zu Stadt. Getragen wird das Wissenschaftsfestival in diesem Jahr durch die
DPG mit Förderung von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung aus Hanau und
der Klaus Tschira Stiftung aus Heidelberg. Unterstützt wird das
Wissenschaftsfestival außerdem von zahlreichen Institutionen. Partner der
Veranstaltung sind in diesem Jahr die Stadt Kiel, das Leibniz-Institut für
die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) und der
Forschungsverbund KiNSIS (Kiel Nano, Surface and Interface Science) der
Universität zu Kiel, die Internetplattform Welt der Physik, die Prof. Dr.
Werner-Petersen-Stiftung, sowie die Unternehmen ams Osram und Heidelberger
Druckmaschinen, Medienpartner sind die Kieler Nachrichten. Förderer sind
die Hitachi High-Tech Europe GmbH und der Verein Provinzialer Helfen e.V.

Die gemeinnützige Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung fördert Forschung und
Ausbildung im Bereich der Naturwissenschaften, insbesondere der Physik.
Die Stiftung organisiert internationale Fachtagungen und Seminare, fördert
Schulprojekte und außerschulische Lernorte und engagiert sich in der Aus-
und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Die 1963 von dem Physiker und
Industriellen Dr. Wilhelm Heinrich Heraeus und seiner Ehefrau Else Heraeus
gegründete Stiftung arbeitet eng mit der Deutschen Physikalischen
Gesellschaft zusammen. Weitere Informationen unter: https://www.we-
heraeus-stiftung.de/

Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik
und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie
wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015)
mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind:
Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite
Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen
und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für den Dialog
zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter:
https://klaus-tschira-stiftung.de/

Für die wissenschaftlichen Inhalte, die Konzeption und Durchführung der
Reihe ist AC-Science-Consulting aus Dinslaken verantwortlich. Die lokale
wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Jan Benedikt von der
Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel.