Vereinbarkeit von Spitzensport und akademischer Karriere – einzigartiges duales Studienkonzept zeigt erste Erfolge
Die ersten Athletinnen des Olympiastützpunkts Hamburg/Schleswig-Holstein
beenden erfolgreich ihr Master-Studium an der MSH Medical School Hamburg –
University of Applied Sciences and Medical University. Zum Wintersemester
2023/24 werden von der Hochschule weitere Stipendien für
Spitzensportler:innen vergeben.
Die seit nunmehr drei Jahren aktive Kooperation der MSH Medical School
Hamburg mit dem Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein (OSP HH/SH)
und dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) zur Förderung
studierender Athlet:innen zeigt erste Erfolge. Zum Ende des
Sommersemesters 2023 beendeten die ersten beiden geförderten Athletinnen
ihr Studium im Masterstudiengang Psychologie mit Schwerpunkt Klinische
Psychologie und Psychotherapie. Zeitgleich starteten fünf weitere
Athlet:innen ihr Studium mit einem durch die MSH vergebenen Stipendium, u.
a. in den Fächern Sportwissenschaft, Psychologie und Humanmedizin.
»Es ist etwas ganz besonderes und ein großes Privileg, unsere
Spitzensportler:innen mit einem solchen Stipendium so umfangreich auf
ihrem Weg und in ihren dualen Karrieren unterstützen zu können und wir
sind dankbar für alle beteiligten Partner:innen, die das ermöglichen«, so
die Laufbahnberaterin Pamela Wittfoth vom OSP in Hamburg, die die
Athlet:innen auf ihrem dualen Weg begleiten. Das duale Studium ist so
strukturiert, dass Spitzensportler:innen ihre akademischen
Ausbildungsziele trotz der zeitlichen Belastung durch Training und
Wettkämpfe erreichen können.
Zu den ersten Absolventinnen, die von diesem bundesweit einzigartigen
Konzept profitieren können, gehört Amelie Wortmann, Hockey-
Nationalspielerin und Olympionikin 2021. »In der Vergangenheit war es
nicht immer einfach, den Leistungssport mit meiner akademischen Laufbahn
zu verbinden. Die Kooperation zwischen dem Olympiastützpunkt Hamburg
/Schleswig-Holstein und der MSH hat mir das nun ermöglicht«, so Wortmann.
Auch die Handballspielerin Lea Rühter konnte ihr Studium an der MSH
erfolgreich abschließen. »Ich bin sehr dankbar für das MSH-Stipendium. Es
hat mir ermöglicht, neue berufliche Perspektiven neben dem Leistungssport
zu entwickeln. Das schafft für mich eine große Sicherheit.«
Seit dem Wintersemester 2021 erhielten bereits 13 Spitzensportler:innen
ein Stipendium der MSH. Die unverändert hohe Nachfrage bestätigt den
Erfolg des Kooperationsmodells zwischen dem Olympiastützpunkt und der MSH
als Partnerhochschule des Spitzensports. »Wir sind sehr glücklich über
unsere ersten Absolventinnen«, so MSH-Geschäftsführerin Ilona Renken-
Olthoff. »In unserem Bestreben, Studium und Spitzensport miteinander zu
verbinden, gilt mein besonderer Dank dem OSP für die sehr gute
Zusammenarbeit und Kommunikation.«
